Autor Thema: Achsvermessung ?  (Gelesen 75 mal)

Offline altamm

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Achsvermessung ?
« am: 06. Juli 2016, 04:49:47 »
Schlaglöcher, Bordsteine, Fahrbahnschäden: die Fahrwerksmechanik ist im Alltag ständigen Belastungen ausgesetzt. Die zum Teil
heftigen Rempler und Stöße an der Radaufhängung führen unweigerlich dazu, dass sich die Spur und der Sturz, also die Neigung der
Radebene zur Senkrechten, verstellen.

Die Folgen für die Sicherheit sind gravierend, denn eine falsche Spureinstellung führt zum Unter- oder Übersteuern in Kurven. Beim Untersteuern
schiebt das Auto quasi über die Vorderräder ans Kurvenäußere. Beim Übersteuern ist es umgekehrt, dabei kann das Heck ausbrechen.

Ein weiteres Warnsignal für eine gefährlich veränderte Achsgeometrie sind ein schief stehendes Lenkrad oder einseitig abgefahrene Reifen. Sie
rollen nicht mehr mit der gesamten Lauffläche auf der Fahrbahn ab, verlieren Profil und Haftung - das kostet außerdem Kraftstoff. Abhilfe schafft
dann nur die Achsvermessung in der Werkstatt. Dabei wird die Achsgeometrie mit Hilfe von Computern und moderner elektronischer Geräte,
etwa mit Lasern und Sensoren oder mithilfe von Reflektoren an den Rädern exakt vermessen.

Anhand der Werte werden dann die Spur, der Sturz und die Nachlaufwerte wieder korrekt eingestellt. Der Nachlauf hat Einfluss auf Lenkbarkeit und
Spurtreue. Entsprechen Spur und Sturz wieder den Angaben des Fahrzeugherstellers, ist auch die Sicherheit gewährleistet. Das Auto zieht nicht
mehr nach links oder rechts, die Reifen rollen wieder besser ab, das Lenkrad steht gerade, und der Spritverbrauch sinkt.
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Offline Willy

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Re: Achsvermessung ?
« Antwort #1 am: 06. Juli 2016, 20:44:39 »
Ja - das ist ein sehr guter Hinweis.
Leider sind die beschriebenen Auswirkungen und Schäden Ausdruck eines schon länger bestehenden Problems.
Mal ganz abgesehen davon , daß ein Ausbrechen aus der Kurve (egal in welche Richtung) immer ein großes Risiko darstellt.

Deshalb sollte man zum einen immer mal die Räder auf Veränderungen ansehen, und außerdem auf gerader Strecke und ohne jemand anderes zu behindern
die Hände vom Lenkrad nehmen und a) ein wenig rollen lassen ,  b) dabei sanft mal Gas geben  und  c)  nicht allzu sanft wieder runterbremsen.
Wenn über die ganze Zeit kein ausbrechen oder  ziehen nach einer Seite zu bemerken ist - dann sollte erst keine Gefahr sein.

Übrigens:  Kurvenfahren ist ein eigenständiges Trainingselement.  Auch Lastwechsel (Schlangenlinien) sollte man mal probiert haben.
                 Man glaubt garnicht was so ein Steppy alles wegsteckt........ 
Willy, der Sparsame

 



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