Autor Thema: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen  (Gelesen 593 mal)

Offline altamm

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Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« am: 02. November 2016, 06:43:10 »
Wer keine eigene Garage hat, ist als Besitzer eines Elektroautos nicht zu beneiden. Ladesäulen im öffentlichen Raum sind immer noch rar.
Doch mit steigenden Zulassungszahlen für E-Autos soll sich auch das Ladenetz verdichten. Gerade hat die Bundesregierung die Errichtung
von 15.000 neuen Zapfsäulen für Stromer beschlossen, davon 5000 sogenannte Schnelllader. Und dazu 300 Millionen Euro in die Hand genommen.

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Dabei gäbe es einen schnelleren und günstigeren Weg, die Ladeinfrastruktur zu verbessern: Man könnte Straßenlaternen anzapfen, die ja
ohnehin schon ans Stromnetz angeschlossen sind. Genau das machen zwei Start-up-Unternehmen – und wollen damit Parkzeiten in
Ladezeiten verwandeln.
Die Umwandlung der Laternen in Zapfsäulen dauere nicht einmal 30 Minuten und koste um die 1000 Euro. Im Vergleich dazu seien für eine
Ladesäule mit zwei Anschlüssen bis zu 8000 Euro zu veranschlagen, dazu rund 300 Euro Betriebskosten im Monat.

Durch die Nachrüstung der bestehenden Straßenbeleuchtung mit einem Lademodul wird das Stromtanken selbst in engen Seitenstraßen möglich.
Zudem spart die Montage an Leuchtmasten Platz und Kosten, die sonst zum Beispiel für Fundamentarbeiten anfallen würden.“
Die Lademodule können mit einem Standardkabel angezapft werden, bezahlt wird per Smartphone oder mit einer Karte, die nach dem
DriveNow-Prinzip mit einem RFID-Chip ausgestattet ist und für die man sich bei dem Ladenetz-Verbund der  Stadtwerke registrieren muss.
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Offline lescontesdehoffmann

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Re: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« Antwort #1 am: 02. November 2016, 10:41:06 »
das ist doch mal eine gute idee.
aber nur zur info: ein e-auto hat beim derzeitigen strommix in etwa den schadstoffausstoß eines kleineren diesels!!
Stepway1 dci90, flammenrot, Klang-Klima, Elektropaket, Mittelarmlehne, Hängerkupplung, Einparkhilfe, Erstzulassung: Nov. 2011

Offline Willy

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Re: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« Antwort #2 am: 02. November 2016, 21:40:12 »
Die Idee an sich ist nicht übel.
Es wären mindestens 3 Punkte zubedenken:
1. Kabel, Strippen, Fallstricke im öffentlichen Verkehrsraum  bedürfen sicher einer Sicherung und Ausnahmeregelung.
2. Nicht überall steht die Straßenbeleuchtung so dicht  beinandr und so dicht an der Straße.
    Speziell in der Nacht könnte das auch "Kabeldiebe" auf den Plan rufen.
3. Die Marktmacht der Stromanbieter und die  finanzielle Knappheit der Kommunen wird dazu führen, daß
    hauptsächlich große Anbieter den Zuschlag für das Betreiben derartiger Anlagen bekommen werden.

Es setzen sich (fast) immer die Lösungen mit der größten Finanzkraft und höheren Gewinnversprechen durch, Sehr selten die Besseren und Einfacheren.
Damit läßt sich selten viel Geld verdienen.
Wenn es doch so kommt - wird es aufgekauft.....
Willy, der Sparsame

Offline Avicus

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Re: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« Antwort #3 am: 26. Januar 2017, 22:18:01 »
Es gehört zu den vielgequälten und unbewiesenen Märchen der E-Auto-Anti-Lobby (besonders in BRD), daß der viel zitierte Strom-Drittelmix, genauso dreckig sei, wie die veralteten, ineffiziente Verbrennermotore, die mit fossilen Brennstoffen zu Knallgasexplosionen angehalten werden.
Aber dieses Argument ist natürlich sehr verbreitet. Und besonders bei Fahreren, die keinerlei Kausalitäten zwischen eigener Verantwortung bei der eigenen Mobilität und dem Klimawandel anstellen mögen.
Beim smoggeschwängerten 30-Zentimeter-Blick ins eigene Portemonaie und als Rechtfertigung für überholte Antriebstechnologien, ist es leider viel zu sehr beliebt.  Pd
Wenn denn demnächst die einheimische Luft auch durch dich nicht mehr zum atmen geeignet sein sollte, kann es zu spät sein.
Zum Umzug zum Beispiel in gesündere Gegenden.  Ov
P.s.: Aber wer will findet Wege. Und wer nicht will: Gründe.  <;-

Offline rainersz

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Re: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« Antwort #4 am: 19. Juni 2017, 20:02:39 »
na ja - daß strom nicht schadstofffrei auf dem acker wächst, das dürfte unstrittig sein.
es geht nur darum, daß die derzeitige stromerzeugung nicht zu wirklich sauberem individualverkehr führt.
wa völlig untergeht: einen gutteil der schadstoffe produzieren die lkw - karawanen.
wären deren güter aud der bahn, sähe es viel besser aus.
aber die bahn hat ja ihre infrastruktur im güterverkehr fast gekillt.
da könnte sich herr dobrindt mal auslassen - und schnell wären minimal 30% der schadstoffe reduziert.
und wenn dann noch der öpnv funktioniert - gar nicht auszudenken.

hier in salzgitter ist das gut, auch die vernetzung zu regionalbahn und db. aber inmeinem vorigen wohort ( und noch arbeitsort) bad salzdetfurth gibt es trotz 13000 ew nicht mal eine ordentliche stadtbuslinie - nur einen bedarfs - minibus  Pe Ow
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017

Offline helmut_grüner

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Re: Straßenlaternen sind die neuen Ladesäulen
« Antwort #5 am: 28. Juni 2017, 11:24:04 »
Innovative Ideen in diese Richtung sollten dringend gefördert und unterstützt werden. Dass das Thema noch ausbaufähig ist, ist ja überwiegend unbestritten. Allerdings hilft es auch nicht, wenn man auf der Stelle tanzt. Von demher finde ich, man sollte alle Schritte in Richtung Verbesserung begrüßen. Es kann nur besser werden..... (hoffentlich)

 



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