Autor Thema: Änderungen 2017  (Gelesen 267 mal)

Offline altamm

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Änderungen 2017
« am: 27. Dezember 2016, 05:27:16 »
Das neue Jahr startet mit umfassenden Neuerungen für Auto-, Motorrad und Fahrradfahrer. So gibt es eine neue Regelung für das Bilden
einer Rettungsgasse auf Autobahnen, Neuwagen müssen sich schärferen Verbrauchstest unterziehen und die Gebühren für Hauptuntersuchung
und Führerschein steigen.

Rettungsgasse

Auf Autobahnen sowie außerorts auf Straßen mit mindestens zwei Streifen pro Richtung gilt künftig: Sobald Autos mit Schrittgeschwindigkeit
fahren oder es Stillstand gibt, müssen sie eine Rettungsgasse zwischen der äußersten linken Spur und der unmittelbar rechts daneben bilden.
Bei drei oder vier Spuren fahren also die Autos auf dem linken Streifen nach links und alle anderen nach rechts. Bisher sollte etwa bei vier
Spuren die Gasse in der Mitte gebildet werden. "Die Unterscheidung nach Anzahl der Fahrstreifen wird damit endlich aufgegeben", sagt
Sven Rademacher vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat, DVR.

30er-Zonen

Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, die auf 30 km/h reduziert werden kann, wenn es sich
zum Beispiel um einen Unfallschwerpunkt handelt. Auf Hauptverkehrsstraßen hingegen waren die Hürden für eine Absenkung auf Tempo
30 bislang sehr hoch. Zukünftig sollen Gemeinden eine 30er-Zone vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen leichter ausweisen können,
auch wenn diese an Hauptstraßen liegen.

Gebühren für HU und Führerschein steigen

Nach acht Jahren sollen die Gebühren für die Führerscheinprüfungen sowie die Hauptuntersuchungen für Autos teurer werden. Die
theoretische Prüfung soll künftig 11,90 Euro statt rund 11 Euro kosten. Für die inzwischen übliche Prüfung am Computer werden
zukünftig 10,60 Euro fällig. Für die Abnahme der praktischen Pkw-Prüfung müssen 91,50 Euro bezahlt werden. Die praktische
Motorrad-Prüfung verteuert sich auf 121,38 Euro.

Spritverbrauch

Neuwagen werden ab September nach dem "Worldwide Harmonized Light Vehicle Test Procedures" (WLTP) geprüft. Dieser Testzyklus wird
zwar auch auf einem Rollenprüfstand durchgeführt. Er ist jedoch umfangreicher, umfasst mehr unterschiedliche Fahrprofile und dürfte
zumindest zu etwas realistischeren Verbrauchsangaben führen. Letztlich, so Smetanin, bedürfe es Verbrauchstests unter realen
Straßenbedingungen. Denn auch bei dem neuen WLTP-Testzyklus dürften die Hersteller auf legale Schlupflöcher zurückgreifen. So entspreche
beispielsweise die Temperatur im Labor nicht den realen durchschnittlichen mitteleuropäischen Außentemperaturen, die wiederum die
Abgasreinigung sowie den Verbrauch beeinflussen.

Euro 4 für Motorräder

Neue Motorräder und Kleinkrafträder können ab Januar 2017 nur noch dann für den Verkehr zugelassen werden, wenn sie den Schadstoffvorgaben
der Euro 4 entsprechen. Gegenüber der bislang geltenden Euro-3-Norm verringert sich der Emissionsausstoß um mehr als die Hälfte.
Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubik nicht mehr als 80 dB(A) betragen. Die Neureglung jedoch nur für
Erstzulassungen, alte Bikes genießen Bestandschutz. "Das sorgt aber dafür, dass viele Händler nun die alten Maschinen loswerden wollen.
Hier können vielleicht ein paar Schnäppchen geschossen werden", sagt Hack.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Lumpi-Fahrer

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Re: Änderungen 2017
« Antwort #1 am: 31. Dezember 2016, 18:44:40 »
...Der maximale Geräuschpegel darf bei Motorrädern über 175 Kubik nicht mehr als 80 dB(A) betragen... alte Bikes genießen Bestandschutz...


na zum Glück, selbst meine 18 Jahre alte Kawa darf gerade mal 92 dB(A), und da hörst du schon jedes einzelne Ventil klappern..., Willkommen in einer Welt, wo jedes Motorrad wie ein Vorwerk-Staubsauger klingt...
Dacia Sandero 1.4 MPI Ambiance Plus mit nachgerüsteter Landi-Renzo Gasanlage, EZ 07/2009

 



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