Autor Thema: Diesel in den USA  (Gelesen 995 mal)

Offline altamm

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Diesel in den USA
« am: 10. Januar 2017, 05:57:10 »
Die USA waren immer ein Benziner-Land. Der Diesel-Marktanteil von zuletzt rund einem Prozent war da schon ein Erfolg. Doch der war
im Jahr nach dem VW-Skandal nicht zu wiederholen.

Der Diesel hat in den USA kräftig Marktanteile verloren. Im abgelaufenen Jahr waren lediglich noch 0,1 Prozent der rund 17,5 Millionen neu
zugelassenen Pkw mit einem Selbstzünder-Motor ausgestattet, wie der Branchenverband VDA am Rande der Auto Show in Detroit mitteilt.
Im Vorjahr lag die Quote noch knapp oberhalb von einem Prozent. Neben dem allgemeinen Imageverlust durch den Emissionsskandal dürfte
auch der Diesel-Verkaufsstopp von VW eine Rolle gespielt haben. Der Konzern musste 13 Modelle mit Dieselmotor vom Markt nehmen.

Im laufenden Jahr könnte der Absatz jedoch wieder leicht steigen, da mit dem Chevrolet Cruze und dem Mazda CX-5 zwei neue Dieselmodelle
auf den Markt kommen. Auch die deutschen Hersteller wollen die Antriebstechnik nicht aufgeben. „Wir verabschieden uns nicht vom Diesel,
deutsche Hersteller haben auch weiterhin Modelle mit Selbstzünder im Angebot“, erklärte VDA-Präsident Matthias Wissmann. Mit großem
Wachstumspotential rechne er vorerst aber nicht.
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Offline uwe.waldeck

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Re: Diesel in den USA
« Antwort #1 am: 20. März 2017, 09:55:47 »
Die Diesel und Benzin Preise sind in den USA fast identisch,zwischen 50 und 65 Cent der Liter.
Das sieht es bei uns doch schon etwas anders aus und ich meine der Diesel ist nicht mehr weg zu denken auf unseren Straßen,die kosten machen die Nachfrage!



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Offline Willy

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Re: Diesel in den USA
« Antwort #2 am: 20. März 2017, 20:36:34 »
Bitte auch beachten, daß in den USA die Abgasbewertung völlig anders angelegt ist.
CO2  wurde nicht so sehr als Problem gesehen, und soll mit den neuen Trump-Gesetzen auch weiter aufgeweicht werden.
Damit sind großvolumige AMI-Schlitten wieder im Kommen.
NOx hingegen wird deutlich schärfer als schädlich  bewertet und damit sind für Diesel entsprechend aufwendige Abgasreinigungen Pflicht.
Das ist aber in kleinen Modellen aus Platzgründen  schlecht realisierbar und bei größeren ist aller 10 - 20 Betankungen dann auch AdBlue
(Sprich Harnstoff) nachzufüllen.  Das will man seinen Kunden (speziell Amerikanern) doch nicht zumuten.

Diesel hat vor diesem Hintergrund in USA keine Chance.
Willy, der Sparsame

 



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