Autor Thema: Milliardenstrafe im Airbag-Skandal  (Gelesen 255 mal)

Offline altamm

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Milliardenstrafe im Airbag-Skandal
« am: 14. Januar 2017, 09:32:01 »
Der japanische Autozulieferer Takata hat sich mit der US-Justiz auf einen Vergleich im Streit um defekte Airbags geeinigt. Das Unternehmen
habe kriminelle Vergehen eingestanden und zahle Strafen in Höhe von 1 Milliarde Dollar (940 Mio Euro), teilte das US-Justizministerium am
Freitag mit. Zudem wurden Strafanzeigen gegen drei Manager gestellt.
Den langjährigen Takata-Angestellten wird Betrug und Verschwörung vorgeworfen. Die laut Anklageschrift bis 2015 in Japan und den USA für
das Unternehmen tätigen Mitarbeiter sollen mit manipulierten Testergebnissen bewusst die Risiken mangelhafter Airbags verschleiert haben,
die mit mehreren tödlichen Unfällen in Zusammenhang stehen.

„Autozulieferer, die Produkte zum Schutz der Verbraucher vor Verletzungen oder tödlichen Unfällen verkaufen, müssen die Sicherheit vor
den Profit stellen“, erklärte Bundesanwältin Barbara McQuade. „Wenn sie sich stattdessen für Betrug entscheiden, werden wir die
verantwortlichen Personen und Unternehmen zur Rechenschaft ziehen.“ Die US-Justiz wirft Takata vor, über ein Jahrzehnt lang systematisch
Ergebnisse von Sicherheitstests manipuliert zu haben.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

 



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