Autor Thema: Elektro-Lkw mit Oberleitung  (Gelesen 2697 mal)

Offline altamm

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Elektro-Lkw mit Oberleitung
« am: 24. Januar 2017, 09:53:07 »
Nach langer Planung wird es jetzt konkret: Die Oberleitungs-Lkw kommen - zumindest auf zwei deutschen Autobahnen. Ein Praxistest soll
zeigen, ob sich der Aufwand lohnt, Straßen zu elektrifizieren.

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Lange wurde getestet, jetzt wird es konkret: Auf zwei Autobahnabschnitten in Deutschland sollen spätestens von Ende 2018 an
Elektro-Lastwagen mit Stromversorgung über eine Oberleitung getestet werden. Eine der beiden Versuchsstrecken liegt nach Informationen
der Nachrichtenagentur dpa in Hessen, die andere in Schleswig-Holstein. Sie seien jeweils zwölf Kilometer lang, hieß es aus dem Umfeld der
Projektvorbereitung. Wo genau sie verlaufen, soll Anfang Februar bekanntgegeben werden.
Das Bundesumweltministerium fördert das Projekt mit dem Ziel, Güter umweltfreundlich über die Straße zu transportieren. Ein Sprecher teilte
auf Anfrage mit, das Ministerium habe die beiden Teststrecken für die elektrisch betriebenen Oberleitungs-Lkw inzwischen ausgewählt.

Ausgangspunkt des Projekts ist die Frage, wie der wachsende Güterverkehr ohne steigende Umweltbelastung bewältigt werden kann.
Nach einer Prognose der Bundesregierung für die Zeit bis 2030 wird die Bahn nur ein Fünftel des Zuwachses übernehmen können. Die
meisten Transporte kommen demnach auf die Straße. Elektro-Lkw könnten eine Lösung sein, sofern der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt.
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Offline diesonja

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #1 am: 24. Januar 2017, 18:28:45 »
Da wird der Verkehr bis 2030 noch mehr zunehmen und wir werden noch vorsichtiger fahren müssen. Bei Elektrobussen und  - LKW
die die Spur halten müssen, wird das Kurbeln am Lenkrad zur Pflicht.
Sandy 1.4 - Bj.2010 - gebraucht erworben.  Cooooles Auto :-))

Offline eremit

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #2 am: 25. Januar 2017, 07:16:28 »
Wird sich nicht durchsetzen.Wenn man bedenkt,welchen Vorteil der Lkw gegenüber der Bahn hat,nämlich die Flexibilität sein Transportgut überall hin zu transportieren,bräuchte er beide Antriebsarten.Das würde aber das Leergewicht massiv erhöhen und zu Lasten der Nutzlast gehen.
Habe beruflich mal einen 12 Tonner Hybrid gefahren.Bei der Einweisung durch den Hersteller zwecks Bedienung,Sicherheit etc.stellte ich die Frage,welche Einsparung denn erwartet würde.Meine Annahme,etwa 10% wurde als Wunschtraum bezeichnet.Er lag wohl bei weniger.
 

Offline altamm

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #3 am: 25. Januar 2017, 08:05:55 »
Solange Diesel so günstig ist, werden niedrige Einsparwerte normal sein. Wenn Diesel aber irgendwann teuerer wird, lohnt eine

Umstellung vielleicht.
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Offline Sandofan

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #4 am: 25. Januar 2017, 09:43:09 »
Die armen Holländer und Österreicher...... , könnten sich dann kein Elefantenrennen mehr im Überholverbot liefern, da spurgebunden.
Na das sind doch Aussichten. :thanks:

Dieser Vorschlag ist so genial, könnte direkt von Dobrindt sein. Or

(Vorsicht! Beiträge von mir könnten Spuren von Ironie enthalten).
Mit dummen Menschen zu streiten ist wie gegen eine Taube Schach zu spielen. Egal wie gut du spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren als hätte sie gewonnen .

Offline rainersz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #5 am: 28. Juni 2017, 11:26:20 »
hääh ???

nur mal so zum Mitdenken:

Es gibt ein Bahnnetz mit Oberleitung; das könnte man ausbauen und sogar LKW per Schiene transportieren ( soll machbar sein)

Noch ein neues anfälliges oberleitungsnetz für viel Geld und ohne jeden Sinn - das können nur Deutsche.

Da müssen dann natürlich alle LKW auf Mehrbetriebssystem umgebaut werden - denn in Oberschnarchbach oder Untergähnsheim gibt es keine Oberleitung ;D

Aufwachen - und nicht nur Mist machen !!!

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Offline helmut_grüner

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #6 am: 30. Oktober 2017, 16:03:45 »
Ein bisschen spät aber ich habe das gerade aufgeschnappt und dachte, es passt ganz gut zum Thema. Also wen es noch interessiert:

" (...) Auf qualmende Auspuffrohre und Trucker-Sound werden die „Kings of the Road“ künftig verzichten müssen, wenn sich der US-Hersteller Nikola mit seinem E-LKW durchsetzt, dessen Markteinführung für 2021 geplant ist. Denn dann rollen die Trucks emissionsfrei und flüsterleise über den Highway." und

"Das Start-up-Unternehmen aus Salt Lake City will mit seinem vollelektrischen LKW aber nicht nur eine umweltfreundliche Alternative zu den herkömmlichen Trucks bieten, sondern sich in bezug auf Leistung und Reichweite an die Spitze setzen – so sollen die Sattelschlepper mit 1.000 PS Leistung rund doppelt so viel Kraft bieten wie herkömmliche Trucks, auch die angestrebte Reichweite ist mit 1.900 Kilometern beeindruckend" (...)
(Quelle: https://www.die-auto-welt.de/news/neuheiten/weltpremiere-e-lkw-von-nikola-kommt-2021/)

Vielleicht eine Alternative zu den Oberleitungen...

Grüße
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Offline rainersz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #7 am: 30. Oktober 2017, 20:39:07 »
boah ey... ich kann es nicht mehr hören -e - fahrzeuge sind emmissionsfrei.... wo denn ?
den zusätzlich benötigten strom erzeugen wir dann per hometrainer - oder  sollten da vielleicht ein paar viele qualmende Kohlekraftwerke (ich empfehle braunkohle - ist am dreckigsten, aber auch am profitabelsten)  - gehts´s noch ???
der flächendeckende elektrobetrieb ist schon jetzt sowas von tot .- systemchaos , lange ladezeiten, kein platz für genug ladestationen (vom preis für bau und verkabelung mal abgesehen) und fahrzeuge, die teuer, schwer und ineffektiv sind.
minicars als mietautos im urbanen bereich - gut.
alles andere - bääh.
warum will eigentlich keiner wahrhaben, daß allein im logistikbereich immense reduzierungen möglich wären (und man dann sogar waren aus dem umland bekommen kann und nicht welche, die erst 500, 600 oder noch mehr km transportiert wurden.
und was die schadstoffe angeht:
 lkw - zahl und fahrstrecken reduzieren und alle protzschlitten oberhalb 200ps (mindestens) nicht mehr zulassen - das bringt was (aber eben keine aktionärsgewinne.
ich träume manchmal von der erfindung des progressiven tankens: km -. stand und verbrauch werden erfasst und der verbrauch ermittelt.
danach wird getankt<. liter 1 - 3  1euro, l4  1,50, l5 2,0, l6 3,0, l7 5,0, l8, 8,00, l9 12,0, l10 20 usw.
das waäre so schööön...
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Offline Sondi

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #8 am: 30. Oktober 2017, 21:45:01 »
Deine Idee mit den Kraftstoffpreisen finde ich gut - bedürfen aber Nachbesserungen.
Der Ansatz mit den Preissteigerungen ist gut, aber sicher schlecht durchsetzbar.
Mein Vorschlag - KFZ Steuer entfällt und alles über der Treibstoff einnehmen.
Im Übrigen trifft es fast nur Firmenfahrzeuge und die setzen eh alles von der Steuer ab.
Der Kern der Sache ist doch - eine Person von gerade mal 55 bis 60 kg fährt mit einem SUV
mit einem Gewicht von 2 Tonnen - ob das Sinnvoll ist frag ich mich auch.
DACIA / HYUNDAI -wer mehr bezahlt ist selber schuld !

Offline rainersz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #9 am: 15. Dezember 2017, 20:24:54 »
ganz bestimmt nicht sinnvoll...

aber wenn alles über den spritpreis laufen soll (was technisch sicher einfacher ist) bin ich mit meiner monstersteuer von 39 euro im jahr gekniffen.
deren erstattung fängt nicht mal den maut - preis auf - falls dieses dobrindtsche geldvernichtungskonstrukt wirklich noch kommt
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Offline altamm

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #10 am: 16. Dezember 2017, 10:39:40 »
Daimler liefert erste Elektro-Lkw aus

Daimler hat seine ersten elektrischen Leicht-Lkws aus Serienproduktion am Donnerstag offiziell den ersten Kunden in Europa übergeben. Künftig werden
die Logistik-Unternehmen Dachser, Schenker, Rhenus sowie DHL die „Fuso eCanter“ vor allem im innerstädtischen Transport einsetzen. Auf der letzten
Meile und im urbanen Umfeld sei der eCanter als nachhaltige Alternative gedacht. In die Großserienproduktion will Daimler Trucks 2019 einsteigen.

Die Lkws werden mit sechs Batterien betrieben und kommen auf eine Reichweite von nur 100 Kilometern bei einer maximalen Geschwindigkeit von 80
Kilometern pro Stunde. Sie sollen im Einsatz nicht nur leise und ohne CO2-Emission fahren, sondern auch die Betriebskosten deutlich senken. Die
Produktionskosten seien jedoch im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor deutlich höher, hieß es. Dies liegt insbesondere an der Batterie,
in der zahlreiche seltene Rohstoffe verbaut werden und deren Produktion sehr energieintensiv ist.

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In der Logistik-Branche gibt es vor allem in den großen Städten ein großes Interesse an alternativen Transport-Mitteln. Alle vier Start-Kunden erhoffen
sich durch den Elektro-Transport den Ausstoß von Emissionen zu reduzieren. So hat sich DHL zum Beispiel zum Ziel gesetzt, alle logistikbezogenen
Emissionen bis 2050 auf null zu reduzieren. Auch die Schenker AG setzt auf grüne Logistik.

Wegen fehlender Angebote der Automobilhersteller war zuletzt die Deutsche Post selbst in die Produktion einer E-Flotte eingestiegen und verkauft
bereits Fahrzeuge an interessierte Kunden. Unterdessen stellte auch Mercedes-Benz vor rund vier Wochen seine Transporter-Flotte auf E-Mobilität um.
Tesla hatte erst jüngst einen eigenen E-Lastwagen angekündigt, der selbst mit einer Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von 800 Kilometern
erreichen soll. Beobachter bezweifeln jedoch, dass dies unter ressourceneffizienten Gesichtspunkten umsetzbar ist.

Dass es mittelfristig zu Engpässen bei den Komponenten wie Kobalt kommen könne, die für Batterien benötigt werden, schloss Llistosella nicht aus.
Es werde aber schon bald neue Technologien geben, die Batterien mit höherer Dichte und besserer Energieausnutzung möglich machen würden.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline rainersz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #11 am: 16. Dezember 2017, 20:32:26 »
reichweite 100 km ist sogar in städten zu mickerig.

aber man muss ja auch mal irgendwas tun.

solange nicht mindestens 250-300km pro ladung drin sind kann keine schicht durchgefahren werden - und das ist wohl uninteressant
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Offline heinz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #12 am: 16. Dezember 2017, 21:53:23 »
reichweite 100 km ist sogar in städten zu mickerig.

aber man muss ja auch mal irgendwas tun.

solange nicht mindestens 250-300km pro ladung drin sind kann keine schicht durchgefahren werden - und das ist wohl uninteressant

diese aussage stimmt so nicht. das hängt sehr vom einsatzmodus ab. es muss nicht immer mehr und grösser sein.

streetscooter ( https://www.streetscooter.eu/produkte/work-l ) hat mit der post, so glaube ich, schon 20000 stück verkauft.
vormittag fahren, beim mittagessen laden, nachmittag fahren.

offensichtlich funktioniert das so für die post.

Offline rainersz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #13 am: 17. Dezember 2017, 12:27:01 »
ja - weil die post aufgrund ihrer vormachtstellung verdichtete touren hat.
dpd, ups, hermes usw haben das so nicht - da wird es dann eben eng...
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Offline heinz

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Re: Elektro-Lkw mit Oberleitung
« Antwort #14 am: 17. Dezember 2017, 19:58:31 »
bin voll mit dir einverstanden. das geht nur bei bestimmten geschäftsmodellen auf. und nur innerorts oder im ganz kleinen kreis.

die dpd/ups etc dieser welt fahren viel grössere strecken.

 



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