Allgemein > Allgemeine News

TV -Tip

(1/7) > >>

altamm:
Der Autobahnkrieg

Sie beachten keine Verkehrsregeln, Tempolimits schon gar nicht. Falls sie andere gefährden - egal. Hauptsache schnell, dreist,
immer der Erste. Monatelang beobachten Thomas Schadt und Reiner Holzemer das Treiben der Raser auf deutschen Pisten,
gehen mit der Polizei auf Tour und zeigen Videos von Unfällen.

heute 20:15 - 21:00  ; 3sat ;  Reportage, 45 Min. ;

Gerald:
Besonders interessant war auch die Aussage der BMW-Fahrerin, dass eine Autobahnmaut einzuführen sei, damit die, "die zu zahlen bereit sind.." (sprich, die nicht sparen müssen) freie Fahrt haben. ???
Und auch das Unverständnis des langhaarigen Mercedes-Lenkers, (der Autos als "Schwanz-Verlängerung"ansieht - wobei er natürlich die einzige Ausnahme ist) darüber, das es Menschen gibt, die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Abstände halbwegs einhalten und sich dabei auch noch im Recht fühlen, ??? ist bezeichnend.
Über seinen Spruch, dass tödliche Unfälle nunmal dazu gehören, sag ich mal gar nix.... :D
Bilder und Meinungen in der Sendung haben gezeigt, dass Sich eine Ständegesellschaft wie im Mittelalter auf Deutschlands Strassen etabliert hat,
in der "der Audi A3-Fahre gefälligst Platz zu machen hat, wenn ein 5er BMW auftaucht" .  Pe
Wenn man dann auch noch in der VOX Sendung "Abgewürgt und ausgebremst" sieht, was für Menschen einen Führerschein "spazieren" fahren (WIE sie zu dem kamen, wird leider nicht gezeigt), kann man eigentlich nur noch mit Angstzuständen ins Auto steigen.
Mag sein wie es will,  ich jedenfalls fahre mit meinem Steppi stolz über die Autobahn und lasse mich von Typen, die ihr Defizit im Selbstwert-erleben durch Blechkisten mit vielen PS und "Deutschen Markennamen" aufpeppen müssen, nicht beeindrucken. Ou
Und vor Konfrontation mit den potentiellen MPU-Kandidaten hilft Umsicht und Abstand! Ox

Willy:
Ich hab diesen Beitrag zwar nicht gesehen, aber es gibt sehr viele ähnliche zum gleichen Thema.
Eingentlich ist es wie überall im "ganz normalen Leben" oder "ganz normale Wahnsinn".
Auf der Autobahn sieht man die, die einem auch sonst so begegnen, nur mit höherer Geschwindigkeit und vermeintlicher
Rüstung  bzw. vermeintlicher Sicherheit.
Ein geruhsamer Nachmittag an der Fußgängerzone (mit Skatern  und Fahrradfahrern) oder auch auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum
bietet ein sehr ähnliches Bild von Begegnung und Aggression. (nur eben nicht mit so hohen Geschwindigkeiten)

Die Gefahren rühren , wie schon erwähnt, nicht nur von den Rasern sindern auch von den Schleichern und vermeintlichen Verkehrsgutmenschen
und sonstige Egomanen.
Wer fürs überholen von 2 Wohnwagengespannen fast 4 Kilometer braucht, kann hinterher verkünden:
" Riesenstau erlebt - und wir waren die Ersten !!"

Vielleicht hat er dann nicht mal mitgekriegt , daß am Ende seines selbstproduzierten  Staus ein Auffahrunfal passiert und wenig später auf der Gegenspur durch Gaffer ein weiterer Unfall mit Staufolgen passiert ist.

Eigentlich müßte man zum  Fatalisten oder Melancholiker   werden, da auch nach Jahrzenten  der Aufklärung und Bestrafung
im Straßenverkehr keine reale Besserung eingetreten ist.  Die teilweise hohen Durchfallerquoten  bei Fahrschulen , dienen
manchmal auch nur der Einkommenserhöhung - nicht der Verkehrssicherheit.
Es wird nicht aufgeklärter oder sicherer gefahren, aber die Verkehrsdichte hat deutlich zugenommen.
Es werden zwar immer wieder mal die "gesunkenen" Unfallzahlen und weniger Verkehrstoten hochgehalten,
aber die Realität scheint doch anders zu sein.  Da gibts auch  "Begegnungen", die nur über die Versicherungen reguliert werden.
Oder welche die gleich bar abgewickelt werden.

Da hilft dann wirklich nur noch , sich vorher gedanklich und mental mit dem Thema auseinanderzusetzen -
und sich zu vergegenwärtigen " weshalb fahre ich ich hier eigentlich"

Da man die Anderen nicht wirklich ändern kann  - bleibt nur im eigenen Interesse - für die anderen mitzudenken und seine eigne
Gesundheit und Nerven zu schonen und zu erhalten.

Mein Motto ist: "man kommt früh genug zu spät, nur Tote haben ewig Zeit."

Knickohr:
Ich sage es immer wieder :

Ich bin dafür, das mal alle 5 Jahre eine Doppelfahrstunde machen muß, ob man noch fähig ist, am Straßenverkehr teil zu nehmen. Das gilt auch für alle Zweiradfahrer, ganz egal, ob mit oder ohne Motor !

Ja, ich weiß, so manch einer von den "guten" würde da auch durch rasseln wen er einen schlechten Tag hat. Auch würde so manch ein schlechter bestehen, wenn er einen guten Tag hat. Aber die Spreu würde sich vom Weizen trennen.

Thomas

Sondi:

--- Zitat von: Knickohr am 27. Juli 2014, 09:59:52 ---Ich sage es immer wieder :

Ich bin dafür, das mal alle 5 Jahre eine Doppelfahrstunde machen muß, ob man noch fähig ist, am Straßenverkehr teil zu nehmen. Das gilt auch für alle Zweiradfahrer, ganz egal, ob mit oder ohne Motor !

Ja, ich weiß, so manch einer von den "guten" würde da auch durch rasseln wen er einen schlechten Tag hat. Auch würde so manch ein schlechter bestehen, wenn er einen guten Tag hat. Aber die Spreu würde sich vom Weizen trennen.

Thomas

--- Ende Zitat ---

Da bin ich nicht ganz deiner Meinung, da würden ALLE vernünftig fahren - über 90% der Verkehrsteilnehmer kennen ja die Regeln - sie halten sie ja einfach  nicht ein  :police:
Die "Ellenbogengesellschaft" in der wir leben wirkt sich halt aus, auf das Verhalten in allen Lebensbereichen und speziell im Straßenverkehr.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln