Autor Thema: Euro-5-Diesel auf Euro 6 nachrüsten  (Gelesen 9545 mal)

Offline diesonja

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Re: Euro-5-Diesel auf Euro 6 nachrüsten
« Antwort #15 am: 08. Mai 2018, 19:15:03 »
Daran sieht man auch, wie wertlos die geforderten Werte sind. Mein Tip ist, die jetzigen Grenzwerte einhalten und bessere Werte für künftige Autos
aufheben.   Ov
Sandy 1.4 - Bj.2010 - gebraucht erworben.  Cooooles Auto :-))

Offline altamm

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Re: Euro-5-Diesel auf Euro 6 nachrüsten
« Antwort #16 am: 09. Mai 2018, 06:38:14 »
...und wenn das auto kälter wird als 11 grad ? - dumm gelaufen ?

AdBlue wird direkt in den Abgasstrang eingespritzt und setzt dort Ammoniak frei. Dieser reagiert im SCR-Kat mit den Stickoxiden und wandelt sie in Stickstoff
und Wasserdampf um. Ein vom Motorsteuergerät kontrolliertes Dosiermodul sorgt dafür, dass stets die für Drehzahl und Fahrzeuglast benötigte Menge eingespritzt
wird. Der Verbrauch liegt bei etwa vier bis sechs Prozent des Diesels. Da AdBlue bei -11,5 Grad gefriert, ist der Tank für den Zusatz bei allen Autos beheizbar.
 AdBlue besteht zu 32,5 Prozent aus Harnstoff, einer ungefährlichen, synthetischen Stickstoff-Verbindung, und aus demineralisiertem Wasser. Es gibt nur eine Sorte.

Die Bordelektronik zeigt an, wenn AdBlue nachzufüllen ist. Die Meldung kann spätestens nach dem dritten Mal nicht mehr ignoriert werden, da der Motor nur
noch mit verminderter Leistung fährt, oder sich gar nicht mehr starten lässt. Der Gefrierpunkt von AdBlue liegt bei -11 Grad Celsius. Deshalb sind AdBlue-Tanks
gewöhnlich beheizt. Sollten extrem tiefe Temperaturen vorherrschen und die Tankheizung die AdBlue-Flüssigkeit nicht unmittelbar auftauen können, so empfiehlt
sich eine warme Garage und etwas Wartezeit.
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Offline altamm

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Re: Nachrüstung kann starten
« Antwort #17 am: 29. Juli 2019, 07:47:02 »
Monatelang hatten Politik und Autobauer über eine Lösung gestritten, damit ältere Diesel-PKW von einem Fahrverbot verschont werden.
Nun können sie starten.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erteilte der Bamberger Firma  "Dr Pley" die erste Allgemeine Betriebserlaubnis zur Dieselnachrüstung.
Die Nachrüstung betrifft zunächst nur Volvo-Modelle. Für Daimler-Autos werde eine KBA-Erlaubnis zum 31. Juli erwartet, für BMW-Modelle zum
15. August. Nach Angaben des Unternehmens ist es das erste Mal, dass ein solches System in Deutschland zugelassen wird. Ziel ist es, dass
nachgerüstete Fahrzeuge von Fahrverboten ausgenommen werden können.

Nach den Vorgaben des KBA dürfen die umgerüsteten Autos im Realbetrieb noch 270 Milligramm Stickoxid je Kilometer ausstoßen, um von
Fahrverboten verschont zu werden. Das KBA hat dem Nachrüstsatz für Volvo-Modelle mit 2,0- beziehungsweise 2,4-Liter-Dieselmotoren der
Abgasnorm Euro 5 eine Betriebserlaubnis erteilt, bestätigte Dr Pley. Dies umfasse die Modelle XC60, XC70, S60, V60.
Nach Angaben von Dr Pley soll es für folgende Modelle von Mercedes-Benz und BMW Nachrüstungen geben:

    Mercedes C-Klasse (220cdi, C250cdi)
    Mercedes E-Klasse (220cdi, C250cdi)
    Mercedes GLK (220cdi)
    V-Klasse (220cdi)
    BMW 3er (318d/320d/325d)
    BMW 5er (518/520/525d)
    BMW X3 (2.0d)

Weitere Info:   https://bit.ly/2LLeVyw

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