Autor Thema: Fahrbericht Duster  (Gelesen 854 mal)

Offline altamm

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Fahrbericht Duster
« am: 21. April 2017, 09:13:23 »
Dacia definiert sich zuerst mal über den Preis. Wer relativ wenig Geld für seinen Untersatz ausgeben kann oder will, ist hier grundsätzlich gut aufgehoben.
Denn zur niedrigen finanziellen Hürde gesellt sich bei den Produkten der rumänischen Renault-Tochter auch noch die Tatsache, dass sie ehrliche Angebote
sind: Nicht übermäßig schick, dafür solide und zuverlässig. So wie der Duster SCe 115 in der Ausstattungsstufe Laureate.

Mit dem Duster kann man sich sehen lassen - ob auf dem verschlammten Feldweg oder auf den schicken Boulevards dieser Welt. Man kann seinen
Auftritt nämlich mit ganz praktischen Argumenten, gerne aber auch mit Understatement erklären: Warum denn mehr ausgeben für ein Auto, das dank
erhöhter Bodenfreiheit vielseitig einsetzbar ist, das ordentlich Platz bietet und das nach außen demonstriert, dass man nun wirklich auf Angeberei
verzichten kann?

Schon klar: Aufregend ist das Exterieur des Billig-Gefährts nicht gerade, aber es bietet auch kaum geschmäcklerische Angriffspunkte. Beplankungen aus
Plastik verbreiten Offroad-Feeling, die praktische Dachreling ist serienmäßig. Mit seinen 4,32 Meter in der Länge, 1,82 und 1,63 Meter in Breite und Höhe
ist der Duster durchaus noch stadttauglich dimensioniert. Innendrin erwarten die Passagiere eine Symphonie in Hartplastik, das aber routiniert verarbeitet
ist, dazu intuitiv bedienbare Schalter und Hebel.

Das Platzangebot ist gut, vorne wie hinten, die Vordersitze könnten auf der Langstrecke ein bisschen netter zum Fahrerrücken sein und auch der
Seitenhalt ist durchaus noch ausbaufähig. Aber bitte: Wir sind in einem günstigen Auto unterwegs. Beim Kofferraumvolumen kann der Duster wieder
kräftig punkten: Die 443 bis 1.636 Liter fürs Gepäck sind in dieser Klasse wirklich sehr ordentlich, die Ladekante sitzt bauartbedingt mit rund 70 Zentimeter
recht hoch.

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Angetrieben wird der Testwagen vom 84 kW/114 PS starken und 1,6 Liter großen Vierzylinder-Benziner aus Renault-Beständen, der gut zum
unaufgeregten Charakter des Duster passt. Schließlich kauft man sich keinen Dacia, weil man Beschleunigungs-Duelle gewinnen will. Die gebotenen
11,0 Sekunden für den Spurt auf 100 Sachen und 170 km/h Spitze qualifizieren den Duster zum unauffälligen und entspannten Mitschwimmer. Wer ein
wenig zurückhaltend mit dem Gaspedal umgeht, kommt fast mit den 6,4 Liter Normverbrauch hin, längere Autobahnetappen treiben den Duster-Durst
aber auch mal deutlich über neun Liter. Den fehlenden Allradantrieb im Testwagen vermisst der Fahrer im normalen Auto-Alltag eigentlich nie. Das
Handling ist auch wegen der etwas trägen Lenkung nicht übermäßig knackig, dafür ist das Fahrwerk ohne Tücken, das serienmäßige ESP bremst die
mit knapp über 1,1 Tonnen recht leichte Fuhre beim zu übermütigen Kurvenslalom zuverlässig ein.

In der Ausstattungsstufe Laureate sind unter anderem Klimaanlage, Fensterheber vorne und die Zentralverriegelung plus Radio schon serienmäßig drin.
Der Fahrersitz ist höhenverstellbar, Rücksitzbank und -lehne sind im Verhältnis 1/3 zu 2/3 umklappbar. Die Außenspiegel sind elektrisch verstell- und
beheizbar und dazu gibt es noch einen Tempomaten und Nebelscheinwerfer. Der Grundpreis dafür: 13.490 Euro. Beim Testwagen kamen noch 180 Euro
fürs Navi mit Touchscreen samt Bluetooth und Bedienungssatellit am Lenkrad dazu. Und die akustische Einparkhilfe hinten für 200 Euro. Unterm Strich
also 13.870 Euro - wenn das kein schlagendes Argument für einen vielseitigen Alltagsbegleiter ist.

Quelle: u.a.  Autopresse
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Vaddi

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Re: Fahrbericht Duster
« Antwort #1 am: 21. April 2017, 17:28:58 »
Immer die selbe Leier. Wenn es eigentlich nichts zu mäkeln gibt, kommt die Presse mit dem Seitenhalt der Sitze ums Eck.  Or
Stepway 2 Prestige, 1,5dci, Flammenrot

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Offline heinz

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Re: Fahrbericht Duster
« Antwort #2 am: 21. April 2017, 22:37:43 »
nix drin was wir noch nicht wissen. für nichtwissende aber sicher informativ.

das wir für das wenige geld lang fahren können wissen wir erst nach x jahren. (heute 226tkm)  Pq Pq

 



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