Autor Thema: Rettungsgasse  (Gelesen 347 mal)

Offline altamm

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Rettungsgasse
« am: 13. Mai 2017, 09:27:06 »
Wie bildet man eine Rettungsgasse?

    Falls man sich nicht schon in einem Stau befindet, muss die Geschwindigkeit langsam verringert werden.
    Damit das Heck nicht Richtung Rettungsgasse ragt, muss das Auto parallel zur Fahrtrichtung ausgerichtet werden.
    Um weitere Unfälle zu vermeiden und reagieren zu können, muss der Abstand zwischen dem Vordermann und dem eigenen Auto groß genug sein.
    Die Rettungsgasse muss so lang geöffnet bleiben, bis der Verkehr wieder fließt.

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Wie verhält man sich bei mehrspurigen Straßen?

    Zweispurige Straße: Wer links steht, fährt nach links. Wer rechts steht, fährt nach rechts.

   Mehr als zwei Spuren: Hier gibt es seit Jahresbeginn 2017 eine neue Regelung. Ab zwei Spuren muss die Rettungsgasse immer zwischen der äußersten
   linken und der angrenzenden Spur entstehen – auch bei vierspurigen Straßen. Bisher wurde da die Gasse in der Mitte gebildet.


Wie reagiert man an einer roten Ampel?

   Fahren Sie möglichst nah an den Fahrbahnrand. Wenn nötig dürfen Sie die Haltelinie vorsichtig so weit überfahren, bis das Einsatzfahrzeug vorbei
   kann. Falls Sie dabei an der roten Ampel geblitzt werden, notieren Sie sich Uhrzeit, Ort und wenn möglich das Kennzeichen des Einsatzfahrzeuges.
   Wenn Sie einen Bußgeldbescheid erhalten, legen Sie Einspruch ein. Nach einer Überprüfung Ihrer Angaben zieht die Behörde den Bescheid zuück.
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Online Mufflon

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #1 am: 13. Mai 2017, 09:40:31 »
Das könnte man den Völkern auf der Windschutzscheibe malen, dann würden die es immer noch nicht begreifen. Entweder sind die zu doof dazu  Ow oder die ignorieren das, einfach weil die sich nichts vorschreiben lassen wollen. In Deutschland funktioniert das einfach nicht mit der Rettungsgasse. Rettungsfahrzeuge müssten eine Kamera mitlaufen lassen mit Kennzeichenscanner und jeder, der auffällt, müsste den Führerschein für ein halbes Jahr abgeben. Wenn die Strassen leer gefegt wären wie damals in den 70ern beim Sonntagsfahrverbot, würden die das vielleicht begreifen. Obwohl, da habe ich starke Zweifel ;-).

Bye, Klaus
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Offline Sandofan

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #2 am: 13. Mai 2017, 10:31:05 »
.......  Entweder sind die zu doof dazu  Ow oder die ignorieren das, einfach weil die sich nichts vorschreiben lassen wollen. 

Bye, Klaus

Beides trifft wohl zu.
Komisch das es in anderen Ländern einwandfrei klappt.
Na ja, beratungsresisdent waren die Deutschen ja schon immer.
Und was noch hinzu kommt, für jeden Job muss die geistige Fähigkeit zur Ausübung desselben nachgewiesen werden, aber Autofahren darf jeder Depp und Psyschopath.
 
Ich kann immer noch alles wie mit 20 Jahren - nur nicht am gleichen Tag!

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #3 am: 13. Mai 2017, 11:24:47 »
Ja, erstaunlich das es woanders geht. Ich habe mal ein Video gesehen, wo das nur so fluppt. Moment, ich suche mal...
http://www.chilloutzone.net/video/verkehrsdisziplin-in-korea.html
Das ist bei uns niemals möglich. Aber man sieht, es geht.

Bye, Klaus
Sandero 1.4 MPI, Baujahr 2009

Offline Duda

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #4 am: 13. Mai 2017, 21:21:16 »
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soviel zur Rettungsgasse,

ich verstehs nicht

 Ou

Duda

Offline altamm

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #5 am: 08. Juli 2017, 08:39:27 »
Ist die Rettungsgasse zum Scheitern verurteilt?

Bund und Land überbieten sich mit Forderungen nach höheren Strafen für Rettungsgassen-Verweigerer auf Autobahnen. Vorbild ist Österreich. Doch
dort wird diskutiert, ob die Rettungsgasse jemals funktionieren kann.

    Das Bußgeld für Rettungsgassen-Muffel soll deutlicher steigen als geplant. Eine Bundesrats-Vorlage soll im September fertig sein.
    In Österreich haben hohe Strafen das Problem nicht gelöst. Es werden Zweifel laut, ob Autofahrer sich jemals richtig verhalten werden.
    Experten erklären das Versagen mit einem Bündel aus praktischen und psychologischen Problemen (hier geht es direkt zur Übersicht).

Wer Experten daran misst, ob ihre Vorhersagen eintreffen, der stößt beim Thema Rettungsgasse auf den Österreicher Gregor Bartl. Der
promovierte Verkehrspsychologe, tätig als Berater und im Geschäft für Verkehrssünder-Nachschulungen, erklärte 2014: "Die Rettungsgasse muss
scheitern."
"Die Rettungsgasse zu bilden, setzt Schwarmintelligenz - sich als Gruppe selbst zu organisieren - voraus, worüber wir Menschen nur wenig verfügen",
wiederholt Bartl drei Jahre später.
Ein auch in Österreich umstrittener Standpunkt. Doch ausgerechnet jetzt, da Hessen dem Beispiel höherer Strafen für Rettungsgassen-Muffel im
Nachbarland folgen will, geraten dort deren Befürworter in die Defensive. Erneut kommt auf den Tisch, dass 2014 ein Gutachten keinen Zeitgewinn
im Vergleich zur Fahrt über den Pannenstreifen belegen konnte.

weitere Info:  http://hessenschau.de/panorama/ist-die-rettungsgasse-zum-scheitern-verurteilt,rettungsgasse-122.html
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Offline rainersz

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #6 am: 08. Juli 2017, 16:49:50 »
das freihalten der standspur für rettungsfahrzeuge halte ich fütr mindestens so effektiv wie die rettungsgasse - und das risiko überforderter fahrer und damit halt auf der straße fällt weg.  das wäre die bessere lösung.

für strassen ohne standspur ( zweispurig) müßte dann gelten: rechte spur rechts ran, linke links.

das ist zwar dann auch eine gasse - aber jeder kann sich zum fixpunkt fahrbahnaussenbegrenzung orientieren - und das schaffen sogar menschen...
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Offline Willy

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #7 am: 09. Juli 2017, 18:19:33 »
ich halte, wie an vielen anderen Stellen auch, das sinnlose und aktionistische Verschärfen von Strafen für eine typische aber erfolglose Politikerreaktion.

Viel erfolgversprechender wären da  Verkehrserziehung bereits inm Kindesalter und für die Großen  gabs schon mal, einige werden sicher erinnern, den 7.Sinn.

Das ist auch im Sinne des öffentlich  rechtlichen Informationsauftrages der Fernsehsender und könnte zur besten Sendezeit mit seinen 1-3 Minuten Spots eine große Menge erreichen.
Das wäre zumindest eine sinnvolle Füllungg der Sendzeit, anstatt der vielen Wiederholungen schlechter Filme oder amerikanischer Massenware....
Willy, der Sparsame

Offline altamm

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Re: Rettungsgasse
« Antwort #8 am: 09. September 2017, 08:16:02 »
Auf Grundlage von §11, Absatz 2 StVO ist die Rettungsgasse künftig immer zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden
Fahrstreifen zu bilden – ganz egal, wie viele Fahrstreifen die Fahrbahn hat. Leicht einprägen können sich Autofahrer  die neue Vorgabe anhand der
sogenannten „Rechte-Hand-Regel“.
Dabei befindet sich die Rettungsgasse immer zwischen Daumen und Zeigefinger. Der Daumen markiert die linke
Fahrspur und die anderen Finger eine beliebige Anzahl weiterer Fahrbahnen.


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