Autor Thema: Ein Mann weniger  (Gelesen 1008 mal)

Offline altamm

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Ein Mann weniger
« am: 09. Juli 2017, 10:22:26 »
S-Klasse fährt ohne Fahrer vom Band

Im Sindelfinger Mercedes-Werk ist die Serienproduktion der neuen S-Klasse angelaufen. Eigenständig und ohne Fahrer ist dabei ein obsidianschwarzer
S 560 in der Endmontage vom Band gefahren.
Anschließend steuerte das Fahrzeug automatisiert den etwa 1,5 Kilometer entfernten Verladeparkplatz innerhalb des Werksgeländes an. Um das Ziel
zuverlässig zu erreichen, kommt eine neu entwickelte und patentierte Technologie zum Einsatz. Kameras, Radar- sowie Ultraschallsensoren und eine
leistungsfähige Software beschleunigen und bremsen die S-Klasse selbstständig und halten zuverlässig die Spur.

Nachdem die technischen Voraussetzungen für das automatisierte Fahren vom Band zum Verladeplatz geschaffen wurden, testet das Werk Sindelfingen
aktuell in einem Pilotversuch eine mögliche Serienanwendung und die damit verbundenen Potenziale. Derzeit fahren Mitarbeiter die fertigen Fahrzeuge
von den Montagehallen zu den Verladeparkplätzen. Ein Shuttle-Verkehr bringt die Mitarbeiter wieder zum Ausgangspunkt zurück. Der Pilotversuch bietet
die Gelegenheit, Praxiserfahrungen für das Zukunftsthema „ Autonomes Fahren“ im öffentlichen Straßenverkehr zu sammeln und bei der
Weiterentwicklung zu nutzen.
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Offline heinz

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Re: Ein Mann weniger
« Antwort #1 am: 09. Juli 2017, 18:04:32 »
ich frage mich echt was das soll.  Ow Ow

- warum müssen wir 90-100.000€ ausgeben um 'autonom' fahren zu können. das auto hat im ersten jahr mehr wertverlust als der ganze neupreis meiner sandero.

und überhaupt, ich fahre sowieso schon mehrere dezennien 'autonom' = selbstbestimmend. ich entscheide wo ich hinmöchte, wie schnell ich fahre, wann ich bremse,
wo ich anhalte zum pinkeln und kaffeetrinken.  Os Os

Offline rainersz

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Re: Ein Mann weniger
« Antwort #2 am: 10. Juli 2017, 15:47:31 »
die spinnen, die menschen ! Pd Ow

einerseits plärren sie rum von wegen selbstbestimmtes leben, individuelle autonomie und blasülz...

und andererseits möchten zumindest etliche am liebsten behandelt werden wie das baby im ausfahrwagen -. reinlegen und nichts mehr tun. ;.)

das gibt es schon - heißt taxi und ist gemessen an dem geld, was für forschung und entwicklung verbrannt wird flexibel und preiswert.

schmeißt die forschung auf den müll und gebt jedem bürger ein angemessenes fahrtkostengutaben, liebe politiker - dann löst ihr mehr probleme als mit
selbstfahrenden konservenbüchsen...
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
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Offline helmut_grüner

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Re: Ein Mann weniger
« Antwort #3 am: 04. Oktober 2017, 12:05:02 »
Ich finde das Thema "Autonomes Fahren" schon sehr spannend.

Was die Unabhängigkeit betrifft: Natürlich möchten die meisten Menschen unabhängig und selbstbestimmt leben. Aber das hat ja nichts mit der Forschung oder mit der Wirtschaft zu tun. Ich möchte auch gerne nur noch hochwertiges und ungespritztes Gemüse im Supermarkt finden. Das interessiert aber die Lebensmittelkonzerne nicht, denn die verdienen sich ein goldenes Näschen.
Lieblings-Auto: Dacia Sandero Stepway Prestige
Lieblings-Autoblog: https://www.die-auto-welt.de/
Konfektionsgröße: 90 - 60 - 90 (wenn ich am Blitzer vorbeifahre) ;-)

Offline Willy

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Re: Ein Mann weniger
« Antwort #4 am: 04. Oktober 2017, 18:45:37 »
Was Me***** hier großartig vorstellt ist - ist nichts anderes als was Transportroboter in Lagerhallen und Reinräumen schon eine ganze Weile machen.
Der einzige Unterschied - dort funktioniert es auch schon elektrisch.
Wo ist da die Herausforderung auf einer abgesperrten , eindeutigen Einbahnstraße Fahrzeuge zu einem bekannten und definierten Endpunkt zu bringen (zu lassen).
 Hier geht es NUR darum den Menschen als Kostenfaktor zu entfernen. Was für praxistaugliche Erfahrungen sollen denn hier  gesammelt werden ?!?

Die Basisaufgabe wird nicht das autonome Fahren werden, sondern preiswerte und erschwingliche Elektroautos bereitzustellen.
Hier wird wahrscheinlich in den nachsten 3 -5 Jahren ein massiver Druck aus China kommen.
SSangyong u.ä. lassen grüßen. 
Da haben die Autostrategen schon elber rausgefunden, daß der  Trend immer mehr zum "geteilten" Auto geht und das dann auch noch
billig sein soll - werden sauteure Nobelkarossen nur noch einen kleinen Markt finden......
Willy, der Sparsame

 



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