Autor Thema: Einblick  (Gelesen 2886 mal)

Offline altamm

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Einblick
« am: 23. Juli 2017, 09:04:52 »
Ich lese öfter Kommentare zu Verkehrssituationen, Urteilen und verschiedensten Themen in Autozeitungen. Da kommt die Meinung der

anderen Verkehrsteilnehmer zum Ausdruck; die sind manchmal lehrreich, manchmal erschreckend. Um einen Einblick zu geben, dieses Board.
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #1 am: 23. Juli 2017, 09:48:55 »
Nicht funktionierende Rettungsgasse

Meine Erfahrung ist die das es unzählige Menschen auf den Straßen gibt die schlicht gesagt KEIN Autofahren können.
Sie bewegen ein Fahrzeug von A nach B mehr nicht.
Man sieht die Unfähigkeit ganz klar wenn ein Rettungswagen in der Stadt auf eine Kreuzung zu fährt.
Viele sind völlig überfordert und trauen sich nicht vom Fleck, ganz nach dem Motto: "Wenn ich stehe bleibe dann kann nix passieren"
Viele nehmen die Umwelt einfach nicht wahr. Man fährt so für sich und gut. Spurwechsel ohne zu Blinken; Normal.
Maximal 1 Autofahrer von 20 Blinkt bei der Ausfahrt eines Kreisels.
Macht keine Arbeit und bringt viel mehr Geld. Handy am Ohr?, Ja da sehe ich jeden Tag 30 Stück. Wird es wirklich verfolgt?: Nein!
Da stellt man sich lieber an den Straßenrand im Klimatisierten Wagen und zockt Autofahrer ab die statt 50 mit 59 Kmh "Rasen".
Aber Aufgrund der fehlenden Persönlichen Kontrollen fährt ja heute jeder wie er will, Egoistisch und Unaufmerksam.
Wie soll da eine Rettungsgasse funktionieren??!
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #2 am: 23. Juli 2017, 09:49:53 »
Nicht funktionierende Rettungsgasse

Es ist dringend erforderlich, dass das Verkehrsministerium eine über viele Jahre laufende Reihe von Fernsehspots mindestens für die
Öffentlich-rechtlichen TV-Programmen produzieren lässt, um den Kraftfahrern die längst vergessenen Verkehrsregeln wieder vor Augen
zu bringen. Solche Spots brauchen nur 5 bis 15 Sekunden lang sein, müssen aber deutschlandweit sehr häufig immer wieder gesendet
werden, um den Leuten das gewünschte Verhalten einzuprägen. Neben der Rettungsgasse sind folgene Fehlverhalten zu beobachten:
das mangelhafte Abstandhalten, Missachtung des Rechtsfahrgebot auf der Autobahn durch Mittelstreifenfahrer, das Zusetzen von
einmündenden Straßen an Ampeln, Fehlverhalten am Zebrastreifen, falsches Verhalten bei warnblinkenden Bussen, kein Standlicht beim
Warten an beschrankten Bahnübergängen, kein Blinken beim Spurwechsel, Telefonieren am Steuer, laute Musik in den Ohren beim Fahren, usw.
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Offline rainersz

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Re: Einblick
« Antwort #3 am: 23. Juli 2017, 12:59:52 »
ist ja alles richtig.
aber noch so viele fernsehspots (und wer schaut noch öffentlich - rechtliche programme) nützen nichts, da das autofahren als eine der leichteren übungen
im täglichen multitasking wahrgenommen wird.
die berichte über "selbstfahrende" autos richten dann für die zukunft noch mehr an.
es muss sich das bewußtsein durchsetzen, daß autofahren in der heutigen gesamtverkehrssituation anspruchsvoller ist als privates fliegen - aber wer
vermittelt das wie und wann ???
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #4 am: 23. Juli 2017, 14:21:59 »
Genauso ist es rainersz, die mit der Zeit wachsende Bevölkerung fährt natürlich in Zukunft auch mehr mit dem Auto; das bedeutet mehr

Verkehr = höhere Verkehrsdichte. Darin mitzufahren bedeutet höhere Aufmerksamkeit und mehr Fahraktionen.    Prx
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Offline rainersz

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Re: Einblick
« Antwort #5 am: 25. Juli 2017, 20:39:14 »
absolut richtig - aber wer stößt was wo an ??? Ou
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #6 am: 26. Juli 2017, 10:24:51 »
Ganz simpel: Wir in unserem Forum ..   <;-
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Offline rainersz

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Re: Einblick
« Antwort #7 am: 26. Juli 2017, 19:50:30 »
au ja - aber wie bewegen wir die millionen draussen ? Pq
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #8 am: 03. August 2017, 07:18:23 »
...  zum Dieselgipfel

Hah Hah Hah
 
Kosten tragen Hersteller. Hah Hah, das ich nicht lache. Kein Euro zahlt ein Mitglied des Autokartells aus seiner Tasche, Kein Aufsichtsrat bekommt weniger Auslagen
erstattet und auch kein tarifvertraglich abgesicherter Mitarbeiter bei den Konzernen hat weniger in der Lohntüte . Das schlagen die schön auf neue Modelle auf und
kürzen bei den Zulieferern. Hier ein hunderter mehr für einen neuen Cayenne oder Audi Q7 Und der Staat verdient mit dem neue Software installieren, weil auf der
Rechnung die an VW geht, ist Mehrwertsteuer drauf.

Nein, wie krass...

Wow, so einen Durchbruch hätte ich nun wirklich garnicht erwartet. Da können wir ja alle aufatmen. So langsam komme ich mir wirklich vor, wie in einer Realsatire.
Auf kurz oder lang wird es eh der Wettbewerb regeln und die Zukunft kommt dann nicht mehr aus Deutschland. Leider

Software-Updates werden nicht ausreichen, das ist vollkommen klar

Na, dann verschieben wir die Problemlösung halt bis nach der Wahl... hoffentlich dann mit einer Partei an den Hebeln, die der Gesundheit der Bürger und nicht Konzernprofiten Priorität einräumt.

Nun also doch: Homöopathie
 
Gesundbeter und Regentänzer standen auch noch zur Auswahl. Halten wir fest: Die Autohersteller kommen mit ein bißchen Softwarekosmetik davon.
Da ist es doch praktisch, dass sich die Autoindustrie eine eigene Regierung hält.

------------------

Am besten brachte den erbärmlichen Umgang der Bundespolitik mit der Autoindustrie wohl die "Zeit" auf den Punkt:

"Nehmen wir mal an, der Bäcker backt dreckige Brötchen. Davon werden Menschen krank. Ziemlich sicher schreiten dann Behörden gegen die Schlampereien
in der Backstube ein. Sie verwarnen, verhängen Bußgelder, und wenn es nicht besser wird, schließen sie die Backstube", kommentierte die Zeitung. Das nenne
man in Deutschland eben den Rechtsstaat.
"Wenn aber die Autoindustrie jahrelang die Luft verdreckt und Menschen dadurch krank werden", heißt es bei der "Zeit" weiter, "dann gelten, so wissen wir
seit heute, definitiv andere Regeln. Da gucken die zuständigen Behörden weg und verdrehen das Recht so lange, bis es halbwegs zum Vergehen passt."

Der Diesel-Gipfel, resümiert die Zeitung, sei eine "peinliche Inszenierung" und "zum Fremdschämen" gewesen. "Für die einen gelten Gesetze, für die anderen
werden Gipfel veranstaltet", empörte sich die "Zeit".

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Offline Vaddi

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Re: Einblick
« Antwort #9 am: 04. August 2017, 14:37:05 »
Ich hätte auch einen "ultimativen" Vorschlag, Deutschland macht wie England einen Ausstieg aus der EU. Somit hätten die betroffenen Städte kein Problem mehr, irgendwelche horrenden Summen als Strafe nach Brüssel zu zahlen und die Autobauer können wieder munter drauf los Werkeln ohne irgendwelche hirnrissigen Abgasvorschriften. Ou Ou Ou 
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #10 am: 05. August 2017, 08:23:20 »
Ich hätte auch einen "ultimativen" Vorschlag, Deutschland macht wie England einen Ausstieg aus der EU. Somit hätten die betroffenen Städte kein Problem mehr,
irgendwelche horrenden Summen als Strafe nach Brüssel zu zahlen und die Autobauer können wieder munter drauf los Werkeln ohne irgendwelche hirnrissigen Abgasvorschriften. Ou Ou Ou 

Mal schauen, Italien hat  jetzt schon mittlere Schwierigkeiten, wenn danach Frankreich mit Probs anfängt, besteht Europa zum Schluß nur noch aus Deutschland.   <;-
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Offline altamm

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Re: Einblick
« Antwort #11 am: 10. August 2017, 08:39:29 »
... zum Diesel

Aber zum eigentlichen Thema, unserer Diesel-Technologie. Die ist Spitze! Warum wird nicht da angesetzt!
Nein, lieber Prämien für alte "Schummeldiesel" oder "ins Bett" gehen mit unseren "luschigen" Politikern. Das machen die heutigen, wir sind wieder am Anfang,
Nieten im Nadelstreif!
Es gibt Vorgaben zu Flottenverbräuchen etc.. Geht nicht ohne Diesel. Seit Jahrzehnten wird der Diesel rein "Kraftstoff-steuertechnisch" hoch subventioniert.
Nutzt das! Baut einfach funktionierende Filtersysteme ein und gut.

Hat Volkswagen überhaupt jemals behauptet, dass die Emissionen im Alltag sinken? Ich meine, es wurde immer nur von einer "legalen Software"
geschrieben. Und genau das haben sie geliefert: Sie haben die offenkundig illegale Abschalteinrichtung durch mehrere "Dobrindt-legale" ersetzt.
Einen Effekt in der Praxis dürfte das kaum haben. Es wird höchste Zeit für eine gerichtliche Klärung, ob diese ganzen Techniken tatsächlich zulässig sind,
wie das Verkehrsministerium behauptet. Wenn nicht, hat die ganze Industrie ein ziemlich großes Problem...
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Offline Willy

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Re: Einblick
« Antwort #12 am: 10. August 2017, 19:37:39 »
Das Problem  ist NICHT der Diesel !!
Auch wenn das von den Medien und der Journaille immer wieder nachplappernd verbreitet wird.

Das Problem  ist die Gewinnsucht der Autokonzerne.

Neuestes Beispiel: es werden Prämien ausgelobt für Ersatz alter aber saubererer Dieselfahrzeuge für neuere aber dreckigere.
Es sind ja grade die "Euro5" und "Euro6" Diesel, die im Normalbetreib deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen.

Das mehr an Leistung wurde schließlich nur für den Prüfstand mit Reinigungstechnologie "sauber" gereinigt.

Willy, der Sparsame

Offline rainersz

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Re: Einblick
« Antwort #13 am: 10. August 2017, 20:14:14 »
tatsächlich - der diesel ist nicht das problem - aber die tatsache, das er permanent leistungsgesteigert wurde bei einer uralten technik.
man kann die stickoxide (darum geht es vor allem) und den feinstaub in verträgliche grenzen bringen - aber nur mit moderner technik, die auch
deutlich etwas kostet. ob dann der diesel - vorteil noch so ausgeprägt ist - wohl nicht.
aber wenigstens könnte dann jeder nach seiner vorstellung ein umweltverträgliches auto fahren.

btw: daß die alten diesel so schön sauber sind - gebrüder grimm lassen grüssen....
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Offline Willy

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Re: Einblick
« Antwort #14 am: 10. August 2017, 23:27:29 »
Es lassen die Gebrüder Gr...  grüßen - wohl aber einige  Tatsachen.
u.a. Hier nachzulesen:
https://www.swr.de/marktcheck/autoindustrie-in-der-schadstoff-falle-euro-6-schmutziger-als-aeltere-diesel/-/id=100834/did=19278724/nid=100834/4g83gs/index.html    oder hier
https://www.swr.de/marktcheck/warum-manche-neue-diesel-pkw-schmutziger-sind-als-alte-das-dilemma-mit-co2-und-schadstoffen/-/id=100834/did=19292740/nid=100834/1vt5gnn/index.html

Niemand behauptet, daß die "alten" Diesel komplett sauber sind, es ist aber schon sehr beschämend, daß die immer noch clean-gepriesenen EURO6-Diesel
im Normalbetrieb teilweise sogar unter  die Euro1 Norm fallen.  Da sieht die "Umweltprämie" der Hersteller fast wie Sommerschlußverkauf aus.

Übrigens . Alle Verbrenner sind ALTE Technik.  Und was bisher nur sehr am Rande mal angesprochen wurde - die turbogeladenenen Benziner mit ihrer seit einiger Zeit hohen Verdichtung (klein mit viel Power) produzieren eine erkleckliche Menge Feinstaub. Das wird in der nächsten Euro6 Norm ab 2018
zu einem echten und dann auch wieder öffentlichen Problem führen.  -- was --nein---doch...

Stuttgart wird wohl auf Straßenbahn umsteigen müssen.
Willy, der Sparsame

 



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