Autor Thema: Flut historischen Ausmaßes  (Gelesen 2276 mal)

Offline altamm

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Flut historischen Ausmaßes
« am: 28. August 2017, 11:47:59 »
Die schlimmsten Befürchtungen haben sich bewahrheitet: Der Tropensturm  "Harvey" verwandelt den Süden von Texas in eine Wasserwüste,
selbst die Innenstadt von Houston ist nur noch mit dem Boot erreichbar. Eine Ende der Regenfälle ist nicht in Sicht.

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Ein Blick auf die überflutete Innenstadt von Houston, 7 Stunden alt.
( Reuters )


Zerstörte Häuser, überflutete Straßen und mehrere Todesopfer - Sturm "Harvey" hat im US-Bundesstaat Texas schwere Verwüstungen angerichtet.
Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott waren am Sonntag massive Rettungsaktionen mit Hunderten Booten und Dutzenden Helikoptern im Gange,
um Menschen aus ihren überfluteten Häusern oder von Hausdächern zu bergen. 3000 Angehörige der Nationalgarde sowie der Garde von Texas wurden
mobilisiert, 250 Fernstraßen geschlossen. Auch viele Freiwillige halfen bei Rettungsaktionen mit, Behörden und Augenzeugen sprachen von einer
überwältigenden Welle der Hilfsbereitschaft von Nachbarn und privaten Bootsbesitzern.

Besonders dramatisch ist die Lage in der Millionenmetropole Houston, wo binnen 24 Stunden 60 Zentimeter Regen fielen und Straßen sich in reißende Flüsse verwandelten.
Die städtischen Behörden sprechen von einer Katastrophe epischen Ausmaßes.
In Houston leben etwa 2,3 Millionen Menschen, in der Metropolregion sind es 6,5 Millionen. Der Internationale Flughafen wurde bis auf Weiteres geschlossen.
Auch die Schulen machen mindestens bis zum 5. September dicht. Bis in die Innenstadt Houstons hinein sind Straßen unpassierbar, nach Behördenangaben
alle Autobahnen in der Umgebung überschwemmt. Drei Menschen kamen bisher ums Leben.

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Der Nationale Wetterdienst der USA gab am Sonntag die dramatische Warnung heraus: Die Auswirkungen des Sturms seien "beispiellos" und überstiegen "alle Erwartungen".
Die Bürger müssten allen Anordnungen der Behörden Folge leisten.
Besserung ist bisher nicht in Sicht: Nach jüngsten Vorhersagen von Meteorologen könnte es noch bis Donnerstag oder sogar Freitag heftig weiterregnen.
Gouverneur Abbott erklärte gegenüber dem US-Sender Fox News, die Zustände seien "schlecht und werden schlimmer". Das ganze Ausmaß der Schäden
werde sich erst in den kommenden Tagen zeigen, aber wahrscheinlich würden sie "in die Milliarden" gehen.


ARD - Video :  http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-322151~player_branded-true.html
                               
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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #1 am: 29. August 2017, 07:50:05 »
Bisher bestätigten die Behörden offiziell drei Tote, manche US-Medien berichteten von noch höheren Zahlen.  Der Sender KHOU berichtete von sechs Insassen
eines Kleinbusses, der im Hochwasser abgetrieben sei. Es werde befürchtet, dass die Menschen tot seien. Zahlreiche Menschen werden zudem noch vermisst.

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( Spiegel )

Nach Einschätzung der Behörden kann der Sturm in Texas bis zu 30.000 Menschen vorübergehend obdachlos machen. 54 Bezirke wurden zu Notstandsgebieten
erklärt. Besonders betroffen ist die Millionenmetropole Houston, in deren Großraum 6,5 Millionen Menschen leben. Schnelle Besserung der Flutsituation ist nicht
in Sicht. Der Nationale Wetterdienst warnte weiter vor sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen. "Harvey" könnte nach Einschätzung von
Meteorologen des National Hurrican Center am Dienstag leicht ostwärts wandern und damit auch Teile von Louisiana erreichen.

In einer aktuellen Mitteilung des Hurrican Centers wird vor den "anhaltenden, katastrophenartigen und lebensbedrohlichen Überschwemmungen" gewarnt.
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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #2 am: 30. August 2017, 07:26:22 »
Bürgermeister verhängt Ausgangssperre

Aus Angst vor Plünderungen in leer stehenden Häusern hat der Bürgermeister der überschwemmten US-Metropole Houston eine nächtliche Ausgangssperre
verhängt. Sie gelte von Mitternacht bis 5 Uhr am Mittwochmorgen, sagte Sylvester Turner. Teilweise hätten sich Kriminelle als Polizisten verkleidet und Bewohner
zum Verlassen ihrer Häuser aufgefordert.

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Sturm "Harvey" sorgt in der texanischen Millionenmetropole Houston und anderen Orten im Bundesstaat für Chaos. Die Infrastruktur in und um Houston ist
weitgehend zusammengebrochen. Rettungskräfte kämpften sich mit Booten durch die Wassermassen, um Menschen aus ihren Häusern zu befreien und in
Sicherheit zu bringen.
In dem Convention Center in Houston sind laut Bürgermeister Turner inzwischen 10.000 Menschen untergebracht. Wegen des Andrangs sei nun auch das
Toyota Center zu einer Notunterkunft umfunktioniert worden.


( ARD )

"Harvey" bedroht nicht nur Texas, sondern auch das benachbarte Louisiana - in beiden Bundesstaaten gilt der Notstand. Für New Orleans sagte die örtliche
Wetterbehörde voraus, dass bald Sturzfluten eintreten werden. Der Tropensturm ist für die Stadt besonders gefährlich, weil sie unterhalb des Meeresspiegels
liegt. Bürgermeister Mitch Landrieu empfahl den Bewohnern, ihre Häuser nicht zu verlassen und Essen, Trinken und Medikamente für mindestens drei Tage
vorrätig zu haben.

Nachtrag 0900 : Inzwischen wird von Behördenseite mit mindestens 18 Toten gerechnet.
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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #3 am: 31. August 2017, 08:07:08 »
Während sich die Situation in der Millionenmetropole Houston etwas verbesserte, kämpften die Städte Beaumont und Port Arthur mit steigenden
Wasserpegeln. "Harvey" soll weiter durch Louisiana ziehen und heute die Stadt Mississippi erreichen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte.

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In Louisiana traten die Flüsse Calcasieu und Sabine Rivers in einigen Gegenden über die Ufer. Straßen mussten wegen Überflutungen gesperrt werden.
Der Bundesstaat schien am Mittwoch aber zunächst von dem Schlimmsten verschont zu bleiben. Gouverneur John Bel Edwards erklärte, die Lage sei ernst,
aber man stehe bislang besser dar, als es befürchtet worden war. Der Wetterdienst erwartet aber schwere Regenfälle in der Nacht. In vielen Bezirken
wurde vor Sturzfluten gewarnt.



Der texanische Gouverneur Greg Abbott sagte, das Katastrophengebiet sei viel größer, als es bei den Hurrikans "Katrina" und "Sandy" der Fall
gewesen sei. Von den Folgen des Tropensturms seien auch viel mehr Menschen betroffen. Manche Experten gehen davon aus, dass der Wiederaufbau
Jahre dauern könnte.

Nachtrag 0830 : Von Behördenseite wird mit mindestens 28 Toten gerechnet
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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #4 am: 01. September 2017, 07:24:41 »
An der Chemiefabrik nahe Houston ist es nach der Überschwemmung durch "Harvey" zu zwei Explosionen gekommen. Schwarzer Rauch stieg aus der Fabrik
des französischen Petrochemie-Konzerns Arkema auf, wie US-Medien am Donnerstagmorgen (Ortszeit) berichteten. Der lokalen Polizeibehörde zufolge kam
ein Polizist nach dem Einatmen des schwarzen Rauchs ins Krankenhaus. Die in der Fabrik gelagerten Chemikalien drohten zu überhitzen und zu explodieren,
nachdem die Stromversorgung zur Kühlung der Anlage wegen der Überschwemmungen ausgefallen war. Vorsorglich waren Anwohner im Umkreis von zwei
Kilometern bereits am Vortag in Sicherheit gebracht worden.

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Bei dem Chemieunglück im texanischen Überschwemmungsgebiet sieht die US-Umweltbehörde EPA allerdings keine Anzeichen für ein gefährliches Ausmaß
an freigesetzten giftigen Stoffen. Einsatzkräfte der Behörde seien vor Ort, und es würden derzeit Daten ausgewertet, die bei einem Rundflug über die
Unglücksfabrik gesammelt worden seien. Die Informationen zeigten, dass es bislang keine besorgniserregende Konzentration giftiger Stoffe gebe.

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Nach den schweren Verwüstungen durch Sturm "Harvey" im Süden der USA könnte die Regierung von Präsident Trump knapp sechs Milliarden Dollar
(fünf Milliarden Euro) an Hilfsgeldern freigeben. Wie die "Washington Post" am Donnerstagabend (Ortszeit) meldete, seien das Weiße Haus und der
Kongress darüber im Gespräch.
Konkret solle der ausgeschöpfte Katastrophenhilfefonds der Katastrophenschutzbehörde Fema 5,5 Milliarden erhalten, weitere 450 Millionen könnte
die für Kleinunternehmen zuständige Behörde SBA für Notfallkredite erhalten. Trump hatte den Opfern in Texas rasche Hilfe versprochen. Die 6 Milliarden
wären nach dem Bericht nur ein erster Teil eines großen Hilfspaketes aus Washington.

Nachtrag 0900 : Von Behördenseite wird mit 39 Toten gerechnet.
.
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Offline heinz

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #5 am: 01. September 2017, 18:04:27 »
weil in den medien zeitnah über die katastrophe geschrieben wird, ist es natürlich ein wichtiges thema.

es gibt auch andere die den medien weniger nahe sind.
http://www.spiegel.de/panorama/nigeria-ueberschwemmungen-zehntausende-auf-der-flucht-a-1165600.html

oder diese hier
http://www.berliner-zeitung.de/panorama/monsunzeit-ueberschwemmungen-in-suedasien---mehr-als-1500-tote-28254748

texas ist halt im internet besser vertreten.

diese antwort soll nicht als kritik auf deine berichterstattung verstanden werden. q< q<

Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #6 am: 02. September 2017, 08:49:05 »
diese antwort soll nicht als kritik auf deine berichterstattung verstanden werden. q< q<
Wird sie nicht heinz   OO

texas ist halt im internet besser vertreten.
Nicht ganz,  Zitat:

Die in Asien jedes Jahr sehnlich erwartete Regenzeit hat sich in diesem Jahr für unzählige Menschen zum tödlichen Fluch entwickelt. Hunderte Menschen in
Myanmar, Indien, Pakistan, Nepal und Vietnam kamen durch Sturzfluten und Erdrutsche ums Leben. Diese zerstörten Häuser und Felder und trieben
Millionen Einwohner in die Flucht. Besonders dramatisch ist die Lage in Myanmar, wo viele Gebiete auch am Montag von der Außenwelt abgeschnitten waren.
In Indien starben nach Angaben der Behörden bislang mehr als 120 Menschen, über eine Million Bewohner mussten wegen der seit Juni anhaltenden
Niederschläge in Sicherheit gebracht werden.
Zitatende

Ist das ein Bericht vom Unwetter in Südasien ? Ja   Von wann ?  Vom August 2015

Was ich damit sagen will: Diese Überschwemmungen sind in Asien aufgrund des Monsunes fast jährlich anzutreffen, In Texas hab ich sie noch
nicht in diesem Ausmaß erlebt.

( http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/tote-in-myanmar-indien-pakistan-nepal-und-vietnam-monsun-treibt-millionen-menschen-in-asien-in-die-flucht/12139950.html )


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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #7 am: 06. September 2017, 08:31:58 »
In Texas räumen gerade viele Menschen auf. Sie schaufeln Schlamm aus ihren Häusern, werfen kaputte Möbel hinaus oder reparieren Wände. Denn dort
gab es vor einigen Tagen ein schweres Unwetter. Auch den Bundesstaat Oklahoma in den USA und das Nachbarland Mexiko hatte es heftig getroffen.



(Videoquelle: ARD )
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Offline altamm

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Re: Flut historischen Ausmaßes
« Antwort #8 am: 11. September 2017, 09:36:48 »
Mit Irma geht die Sturmsaison weiter.



( Film: Reuters: Veröffentlichung: Handelsblatt )
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