Autor Thema: Rückrufe  (Gelesen 991 mal)

Offline Willy

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Rückrufe
« am: 07. Oktober 2017, 21:34:33 »
Thule ruft mit einer  "öffentlichen Warnung" THULE Sprint Fahrradträger mit der Produktnummer 569000
aus dem Produktionszeitraum März 2015 bis Mai 2016  zurück.
Fahrräder können sich aus der Halterung lösen und Nachfolgende gefährden.

Meldung vom 4.10.2017 hier  https://www.heise.de/autos/artikel/Oeffentliche-Warnung-Thule-Sprint-Fahrradtraeger-3849584.html
Willy, der Sparsame

Offline altamm

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Re: Rückrufe
« Antwort #1 am: 11. Juni 2018, 08:59:50 »
15.000 Dieselbesitzern droht die Stilllegung ihrer Autos

Knapp 15.000 Besitzern von VW- und Audi-Dieseln mit Abgasmanipulation droht in den nächsten Wochen die Stilllegung ihrer Fahrzeuge – wenn sie die
illegale Motor-Software nicht in der Werkstatt durch die neue legale Version ersetzen lassen. Die Kfz-Zulassungsstellen haben deutschlandweit Briefe
mit der Aufforderung verschickt, ihre Fahrzeuge nachrüsten zu lassen.

Denn es endet die 18-Monats-Frist für den verbindlichen Rückruf der Fahrzeuge, in deren Motoren die verbotene Abschaltung der Abgasreinigung
eingebaut war. „Der Rückruf ist verbindlich“, erklärte das Bundesverkehrsministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. „Fahrzeuge, die nicht
umgerüstet werden, können in letzter Konsequenz außer Betrieb gesetzt werden.“

Betroffen sind VW- und Audi-Modelle der Baujahre 2009 bis 2014 mit dem „EA 189“-Dieselmotor mit illegaler Abschaltvorrichtung für die Abgasreinigung.
Anfang Juni waren laut dem Ministerium 95 Prozent dieser Autos bereits umgerüstet.
„In rund 0,6 Prozent der Fälle (Stand Ende Mai) hat das Kraftfahrt-Bundesamt die zuständigen Zulassungsbehörden informiert, weil betroffene
Fahrzeughalterinnen und -halter innerhalb des 18-monatigen Rückrufzeitraums trotz mehrfacher Aufforderung nicht an dem verpflichtenden Rückruf
teilnahmen“, heißt es im Berliner Ministerium.

„Je nach Freigabedatum des Updates hatte der Fahrzeughalter mit rund anderthalb Jahren ausreichend Zeit, an dem verbindlichen Rückruf teilzunehmen“,
hieß es in der Stellungnahme des Ministeriums.
Das Kraftfahrt-Bundesamt gibt die Daten säumiger Dieselbesitzer an die kommunalen Kfz-Zulassungsstellen weiter, die die Betreffenden ein weiteres Mal
anschreiben und ihnen in der Regel eine letzte Frist von vier Wochen setzen.
Sofern dann immer noch keine Reaktion erfolgt ist, können die Autos aus dem Verkehr gezogen werden. Erste Stilllegungen hat es bereits gegeben – unter
anderem in Hamburg, München und Sachsen-Anhalt.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline heinz

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Re: Rückrufe
« Antwort #2 am: 11. Juni 2018, 19:21:06 »
und schon kommt der nächste.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/daimler-andreas-scheuer-ordnet-rueckruf-von-238-000-fahrzeugen-an-a-1212377.html

ich glaube das nächste 'unwort des jahre' gefunden zu haben.  ''aussitzen''

- may versucht den brexit auszusitzen
- die d regierung versucht trump und das flüchtlingsthema auszusitzen
- die autoindustrie sitzt das dieselthema aus. daimler sagt dem kba 'wir sind schuldig beim vito aber ihr dürft jetzt nicht weiter gucken'. von den nicht-deutschen hersteller hören wir sowieso nichts.
- und so gibt's noch vieles. auch bei uns in ch

 Ow Ow

Offline Willy

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Re: Rückrufe
« Antwort #3 am: 11. Juni 2018, 22:42:03 »
Vielleicht interessant zu wissen:
"Der betreffende Motor (intern OM622) stammt aus der Kooperation mit Renault-Nissan.
Er wurde nicht nur im Vito eingesetzt, sondern beispielsweise auch in der C-Klasse."
Heise Kurzmeldungen vom 24.5.2018   (https://www.heise.de/autos/artikel/KBA-Abschalteinrichtung-im-Mercedes-Vito-4057769.html)

Da der  Motor auch in Fahrzeugen anderer Hersteller mit Euro6-Norm (Renault/Nissan) verbaut wurde - liegt es wohl wirklich an der Steuerung und Umsetzung der Abgasreinigung.
März*** hat die Euro6 Norm hier wie es aussieht wirklich NUR für den Prüfstand organisiert.
Ansonsten wird sie wohl, obwohl vorhanden und einsatzbereit - nicht benutzt, um nicht zusagen vorsätzlich abgeschaltet.

Genau darum geht es - es wird etwas verkauft und beworben - was dann vorsätzlich NICHT benutzt wird. Das ist Betrug - nicht nur am Käufer.

Eigentlich müßten diese Zwangsrückrufe wegen Erlangung der Betriebserlaubnis unter falschen (kriminellen) Voraussetzungen zu einer umgehenden
Zwangsstillegung bis zur Behebung des Mangels führen.  Sonst ist man da nicht so zimperlich.

Aber - ich bin mir sicher - diesen Zorn will niemand massenhaft auslösen....
Willy, der Sparsame

Offline rainersz

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Re: Rückrufe
« Antwort #4 am: 14. Juni 2018, 19:49:34 »
völlig richtig - nicht der motor ist der sündenbock, sondern der mdifizierte motor (will sagen: beschiss - treibling).
man kann also auch unbeschissen auto fahren - nur in deutschen autos ist das schwierig ...
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
5,6 l / 100

 



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