Autor Thema: Transport von Tieren  (Gelesen 395 mal)

Offline altamm

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Transport von Tieren
« am: 29. Januar 2018, 09:59:30 »
Hunde dürfen nur gesichert mitfahren

Tiere gelten laut Straßenverkehrs­ordnung als Ladung. Fahrer müssen sie dementsprechend sichern.
Können sich Hunde im Auto frei bewegen, erhöht das nicht nur das Verletzungs­risiko für Mensch und Tier, dem Fahrer drohen auch ein Bußgeld bis zu
80 Euro sowie ein Punkt in Flens­burg. Zudem dürfen Polizisten den Fahrer an der Weiterfahrt hindern.

Verursacht oder verschlimmert ein nicht gesicherter Hund einen Unfall, greift die Kfz-Haft­pflicht­versicherung. Sie deckt auch grobe Fahr­lässig­keit ab,
kommt aber nur für Schäden am fremden Fahr­zeug auf. Den Schaden am eigenen Auto über­nimmt die Voll­kasko: Je nach Police darf der Versicherer die
Leistung bei grober Fahr­lässig­keit kürzen.
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Mit Hunden im Auto: Nur stabile Metallboxen sichern zuverlässig

Wer sich und seinen Hund während der Autofahrt zuverlässig schützen will, sollte für den Transport seines Lieblings eine stabile Box aus Aluminium
oder Stahl verwenden. Dazu rät die Stiftung Warentest, auch wenn solche Boxen vergleichsweise teuer sind.

In ihrem Test hat die Stiftung Transportbehälter aus Aluminium, Stahl, Plastik und Stoff sowie Drahtkäfige und Hundegeschirre unter die Lupe genommen
und die teuersten Boxen aus Aluminium hatten am Ende die Nase vorn. Die "Kleinmetall Alustar Rücksitz-Hundebox" für 675 Euro und die
"Schmidt-Box Premiumkennel" für 595 Euro erhielten jeweils mit einem Notenwert von 1,4 das Urteil "sehr gut", heißt es in der Zeitschrift "test"
(Ausgabe 2/2018). Drei weitere Aluboxen zu Preisen zwischen 300 und 420 Euro schnitten jeweils mit 1,5 ab und wurden ebenfalls mit "sehr gut"
beurteilt. Vier weitere Alu- und Stahlboxen bekamen die Note "gut" und kosten 210 bis 465 Euro.

Boxen aus Kunststoff und Drahtkäfige sind mit 60 bis 120 Euro zwar günstig – sie gingen beim Crashtest aber kaputt oder verbogen sich. Sie bekamen
Noten von "befriedigend" bis "ausreichend" und taugen laut Stiftung höchstens für den Kofferraum. Zwei Stoffboxen für 90 und 120 Euro hätten
auf dem Rücksitz verwendet – keinerlei Schutz geboten und bekamen von den Testern die Note "mangelhaft". Auch vier von sechs getesteten
Geschirrsystemen für Dreipunktgurte zu Preisen zwischen 23 und 60 Euro rissen und fielen im Test durch.

https://www.test.de/Hundeboxen-im-Test-5274060-0/     ( Ausgabe 2 / 2018 )

https://www.testberichte.de/tierbedarf/3090/haustier-zubehoer/hundetransportboxen.html
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Offline Willy

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Re: Transport von Tieren
« Antwort #1 am: 29. Januar 2018, 21:03:41 »
Wichtig zu erwähnen scheint mir , daß 
Zitat
Die Dummys wiegen 19 Kilo – so viel wie mittel­schwere Hunde, etwa Border Collies.
.

Die meisten Hunde dürften deutlich weniger wiegen oder zumindest deutlich kleiner sein.
Da ergibt sich dann durchaus ein anderes Bild.

Auch wurden die Hundedummies Bewegungen und Impulsen ausgesetzt, auf die ein lebendes Tier anders reagiert.
Reagierende Tiere gleichen einige Bewegungen und Kraftimpulse aus und werden eben NICHT 1:1 hochgeschleudert.

Außerdem macht es wenig Sinn einen Rehpinscher in einen sehr sicheren Stahlkäfig im Kofferraum einzusperren.
Viel wichtiger, neben der Ladungssicherung ist eben auch , da es ja LEBENDE Tiere sind für ausreichende Belüftung und Wärmeabfuhr
 (besonders im Sommer" zu achten.
Bei längeren Fahrten sind auch unbedingt mehr Pausen einzuplanen,

Bin ja mal gespannt, ob  die Tester auch was für leichte Hunde machen und Katzenboxen testen.
Katzenboxen mit Befestigungsmöglichkeiten sind durchaus rar, aber häufig für den Weg zum Veterinär notwendig......
Willy, der Sparsame

 



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