Autor Thema: Was gegen Marderbisse hilft und was nicht  (Gelesen 307 mal)

Offline altamm

  • admin
  • *****
  • Beiträge: 1979
Was gegen Marderbisse hilft und was nicht
« am: 28. März 2018, 09:49:01 »
Schläuche fürs Kühlwasser, Zündkabel oder Dämmstoffe und Gummidichtungen - das sind nur einige der Angriffsziele, in die sich Steinmarder im Motorraum
des Autos verbeißen. Wer Spuren am Auto findet, sollte eine fachgerechte Motorwäsche machen lassen rät der GDV.
Denn Duftspuren von Artgenossen steigern die Aggressivität. Daher seien auch oft Autos betroffen, die häufig an verschiedenen Orten parken und somit in
wechselnden Revieren unterwegs sind. Hier könnten regelmäßige Motorwäschen Abhilfe schaffen.

Wirksam sei auch eine Abschottung für den Motorraum, die manche Autohersteller als Nachrüstung oder bereits ab Werk anbieten, so der GDV. Günstiger,
aber unpraktischer, weil sie vor dem Losfahren entfernt werden müssen: elastische Drahtgitter unter der Motorhaube. Einen solchen wackeligen Untergrund
mögen Marder nicht besonders.
Kabel und Schläuche mit bissfesten Hartplastik zu ummanteln, könne ebenfalls helfen. Dabei sei aber zu beachten, dass diese nicht an die heißen Teile des
Motors kommen dürfen. Und Gummiteile wie Manschetten oder Dämmstoffe sind den Bissen weiterhin schutzlos ausgeliefert.

Eher unwirksam ist die Geruchsabschreckung etwa mit Hundehaaren, Mottenkugeln, WC-Steinen oder Knoblauch. Daran gewöhnen sich die Tiere schnell.
Das gilt auch für Geräte mit Ultraschallwellen. Im verwinkelten Motorraum würden die für die Tiere schmerzhaften Wellen oft blockiert, was den Effekt mindert.
Vorsichtig sein sollte man auch mit Hochspannungsgeräten, die den Tieren im Motorraum Elektroschocks geben sollen. Sie sollten mit Blick auf die Bordelektronik
sowie etwaige Gefahren für Menschen nur nach reiflicher Überlegung und fachgerecht eingebaut werden, so der GDV.

Schäden durch Marderbisse übernehmen in der Regel Teil- und Vollkaskoversicherungen. Allerdings decken manche Policen nur die direkt beschädigten Teile ab
und nicht Folgeschäden. Etwa solche, die entstehen, wenn ein zerbissener Kühlwasserschlauch zu Schäden am Motor führt.
Wer nicht mitten in der Nacht stundenlang in der Hecke neben seinem Auto auf den nächsten Marder-Besuch warten möchte, aber dennoch einmal das
Tier beim neugierigen Erkundungsgang durchs Auto beobachten möchte - Audi hat die Marder-Dame Kira dabei gefilmt.

Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Sandofranz

  • Sandero Kenner
  • ****
  • Beiträge: 166
Re: Was gegen Marderbisse hilft und was nicht
« Antwort #1 am: 30. März 2018, 00:48:38 »
Günstiger,
aber unpraktischer, weil sie vor dem Losfahren entfernt werden müssen: elastische Drahtgitter unter der Motorhaube. Einen solchen wackeligen Untergrund
mögen Marder nicht besonders....


Genau das verwende ich seit über 10 Jahren erfolgreich!
Allerdings betrifft das meinen Geländewagen. Das Auto ist unter einem dreiseitig geschlossenen Flugdach, hinter dem Wochenendhaus, in der Nähe des Waldrandes abgestellt. Im Winter wird das Auto nur selten verwendet, parkt also häufig mehrere Wochen... :sleepy
Ich habe großmaschiges Hasenstallgitter locker über einen rechteckigen Rahmen aus Dachlatten getackert. Dieses technische Meisterwerk umfasst die ganze Unterseite des Autos. Bis jetzt hat das offensichtlich gewirkt...
Meine Frau wirft ab und zu ausgepresste Zitronenhälften auf das Gitter, ist gratis und kann nicht schaden!
 

 



Atom Uhr
Kalender >

Impressum-->---Datenschutz-->--Kontakt

Unsere Partner: -----dustercommunity-----armin-saar-----