Autor Thema: Elektroroller  (Gelesen 3794 mal)

Offline Sandofan

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Re: Elektroroller
« Antwort #30 am: 06. März 2019, 10:49:44 »
Die Auswüchse mit dem Radverkehr nehmen teilweise schon groteske Formen an.
In Frankfurt kam ein Radfahrer innerorts an einer stark befahrenen, zweispurigen Strasse ohne Radweg zu Tode.
Die spontane Reaktion der Stadt: Ein Fahrstreifen wurde gesperrt und dem Radlerverkehr vorbehalten.
Seither gibt es in dieser Strasse nicht nur zum Feierabendverkehr Staus bis über die Mainbrücke, nee, es staut den ganzen Tag.
Und die Radfahrer? Fahren wie meist auf dem Gehweg. :o
Wenn die Klügeren immer nachgeben - wird die Welt morgen von Dummen regiert!

Offline Willy

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Re: Elektroroller
« Antwort #31 am: 10. März 2019, 19:46:58 »
Mal zum Nachdenken.
Grundsätzlich sind alle Verkehrsteinehmer gleichberechtigt. Zur Vermeidung von zu vielen Konfliktsituationen
gibt es Regeln wie die StVO.
Das hier beschriebene Problem resultiert , meines Verständnisses, aus dem Problem einer schlechten Verkehrsplanung und vielleicht auch der
Luftreinhaltemaßnahmen und anderer umweltpoltischer Rahmenbedingungen.
Vielleicht wäre eine zusätzliche  Fußgänger- und Radfahrerbrücke  eine gute Lösung.
Das braucht aber auch Zeit und enn sich die genervten Autofahrer umorientieren und (hauptsächlich) andere Wege benutzen,
hat sich das Problem wie aufgelöst.
Wurde in anderen Gegenden und Städten schon so beobachtet  .
 
Dummerweise erhöht  erhöht gestauter Verkehr die Schadstoffwerte der Luft, das kann neue Entscheidungen manchmal beflügeln....
Willy, der Sparsame

Offline Mebus

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Re: Elektroroller
« Antwort #32 am: 11. März 2019, 09:58:42 »
...Grundsätzlich sind alle Verkehrsteinehmer gleichberechtigt...

So weit die Theorie :)

War da nicht auch etwas mit gegenseitiger Rücksichtnahme?
Genau daran hapert es gewaltig.
Ich sehe die erstaunten blicke wenn ich im Schritttempo am äußersten Rand an Reitern vorbeifahre,
oder weit vor Fußgängern halte weil mir ein Fahrzeug entgegenkommt, oder dem anderen an einer
Fahrbahnverengung den Vortritt lasse.
Die Menschen sind Rücksichtnahme einfach nicht mehr gewohnt.

Vielleicht wäre eine
 zusätzliche  Fußgänger- und Radfahrerbrücke  eine gute Lösung.

Ja, gute Idee!

Das Grundproblem in DE besteht darin dass es kaum von dem Kfz-Fahrweg getrennte Radwege gibt,
und diese Problem lässt sich nun mal in Städten nicht lösen in dem man einfach die Häuser etwas zurück schiebt.
Es ist eine Herkules Aufgabe die wohl noch viele Jahre benötigen wird, oder man baut neue Metropolen nach
 heutigen Erkenntnissen.
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