Autor Thema: eScooter (Tretroller)  (Gelesen 1214 mal)

Offline altamm

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eScooter (Tretroller)
« am: 27. Oktober 2018, 07:31:07 »
Eine Viertelstunde zum Bäcker oder zur Bushaltestelle laufen? Viele nehmen da lieber das Auto. Kleine Elektro-Roller sollen das überflüssig machen. Nach
langer Vorbereitung dürfen sie bald offiziell auf die Straße: Die Tretroller mit Elektromotor und Akku. Eine entsprechende „Verordnung über die Teilnahme
von Elektrokleinstfahrzeugen am Straßenverkehr“ kommt „spätestens Anfang 2019“, kündigt das Bundesverkehrsministerium an.

Zwar sieht man die Elektro-Tretroller schon länger durch Parks oder auf Radwegen herumflitzen. Ebenso wie Skateboards mit Elektromotor und querstehende
Gefährte, Hoverboards genannt, mit zwei seitlichen Rädern. Erlaubt sind sie bisher alle nicht. Motorfahrzeuge, die schneller als sechs Kilometer pro Stunde
fahren, brauchen in Deutschland für öffentliche Straßen eine Betriebserlaubnis sowie eine Versicherung. Beides fehlt den Kleinstfahrzeugen.

Deshalb beschlagnahmte allein die Berliner Polizei in diesem Jahr bislang mehr als 60 der nicht erlaubten Elektrofahrzeuge. Das Fahren mit einem Kraftfahrzeug
ohne Zulassung ist eine Ordnungswidrigkeit und kostet 70 Euro. Die geplante Erlaubnis soll nun nur für die Elektro-Tretroller gelten. Die anderen kleinen
Elektrofahrzeuge bleiben weiter verboten. Vorerst zumindest, wie es vom Ministerium heißt.

Der Plan: Die E-Roller dürfen künftig mit bis zu 20 Kilometern pro Stunde auf Fahrradwegen fahren. Gibt es keinen Radweg, müssen sie auf die Straße ausweichen.
Gehwege sind tabu.
Sie müssen ausgestattet sein mit einer „Lenk- oder Haltestange“, „zwei voneinander unabhängigen Bremsen“, „nach vorne und nach hinten
wirkenden Fahrtrichtungsanzeigern“ (Blinkern) und „einer helltönenden Glocke“.
Die kleinen Roller brauchen außerdem eine Versicherungsplakette, ähnlich wie Mofas und kleine Motorroller. Helme sind nicht vorgeschrieben. Der Fahrer muss
aber mindestens 15 Jahre alt sein und einen Mofa-Führerschein oder eine andere Fahrerlaubnis besitzen. So steht es in der mehr als 40 Seiten langen Verordnung.

Genutzt werden die Roller vor allem für kürzere Wege, etwa von der Wohnung zur Bahn- oder Bushaltestelle oder vom Büro zum Einkaufen. In den USA, aber
auch in Moskau, Paris und Wien verbreiten sich Elektro-Tretroller zum Ausleihen. Aber natürlich können auch Privatleute Roller kaufen, damit zum Bäcker fahren
und sie zu Hause wieder aufladen.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Sandofranz

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #1 am: 27. Oktober 2018, 11:37:06 »
Wahrscheinlich bin ich zu naiv um deutsche Gesetze/Vorschriften zu verstehen...
Warum stuft man diese Roller nicht als "e-bikes" ein?
In Österreich sind e-bikes ganz normalen Fahrrädern gleichgestellt.
Somit kann man damit auf Straßen + Radwegen fahren, im innerstädtischen Bereich auch in Fußgängerzonen wo das Radfahren mit geringer Geschwindigkeit erlaubt ist.
Funktioniert perfekt...
Da erscheint mir die oben beschriebene Vorgangsweise doch irgendwie überzogen zu sein...Versicherung...Mofa Führerschein...Altersüberprüfung ?
Für ein "Radl" - incl. e-bikes -  braucht man das nicht, zumindest nicht bei uns!

Offline diesonja

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #2 am: 27. Oktober 2018, 19:15:24 »
Jaaa ,  Sandofranz,  bei Euch ist manches einfacher oder einfach besser.   :D   Hier bei uns planen viele, viele Menschen bei einem solchen schwer-

wiegenden Verkehrsproblem mit. Je mehr Leute bei noch mehr Sachen mitplanen, umso komplizierter ist das sogenannte Ergebnis.   ;D

Aber auf diese Weise kann immer behauptet werden, es wurden alle Möglichkeiten berücksichtigt.   Or
Sandy 1.4 - Bj.2010 - gebraucht erworben.  Cooooles Auto :-))

Offline Sandofranz

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #3 am: 28. Oktober 2018, 09:05:24 »
Ja liebe Sonja...scheint wirklich so zu sein...eigentlich schade!
Gerade in Deutschland in den vielen Großstädten ist das Umsteigen auf ein e-bike sinnvoll, es entlastet den Individualverkehr nachhaltig.
Unter dem Thread "Elektroroller" habe ich unseren "Dreiradscooter" hier im Forum vorgestellt, das wäre auch eine sehr interessante Möglichkeit!
Auch diese Fahrzeuge - als ein- oder Zweisitzer - sieht man in Graz jetzt schon immer häufiger.
Wie gesagt, auch das sind e-bikes die gesetzlich normalen Fahrrädern gleichgestellt sind.
In Graz gibt es ein vorbildlich ausgebautes Radwegenetz, da macht so ein Fahrzeug Sinn...und auch großen Spaß!
Kreuz und Quer durch die Stadt, da sind wir schneller unterwegs als mit den Öffis...vom Auto will ich gar nicht reden.
Vorsicht - Rücksicht - freiwillig verwenden wir Helme - und schon kann der Spaß im städtischen Bereich beginnen!

Offline Willy

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #4 am: 29. Oktober 2018, 20:16:49 »
Wegen der Begrifflichkeiten, gerade in Bezug auf auf Vorschriften und Gesetze, muß hier deutlich getrennt werden.
E-Bike  - sind  Fahrräder bis 45kmh, die auch ohne eigenes Treten fahren.
Pedelecs  - sind Fahrräder mit Unterstützung bis 25kmh
Fahrzeuge - Fahrzeuge sind alle Fortbewegungsmittel – mit Ausnahme der in §24 StVO genannten -, die zur Beförderung von Personen
                     oder Sachen dienen und am Verkehr auf der Straße teilnehmen.
spezielle Fahrzeuge - die in §24 StVO beschriebenen Gefährte.
Zitat
(1) Schiebe- und Greifreifenrollstühle, Rodelschlitten, Kinderwagen, Roller, Kinderfahrräder, Inline-Skates, Rollschuhe und ähnliche nicht motorbetriebene Fortbewegungsmittel sind nicht Fahrzeuge im Sinne der Verordnung. Für den Verkehr mit diesen Fortbewegungsmitteln gelten die Vorschriften für den Fußgängerverkehr entsprechend.
(2) Mit Krankenfahrstühlen oder mit anderen als in Absatz 1 genannten Rollstühlen darf dort, wo Fußgängerverkehr zulässig ist, gefahren werden,
jedoch nur mit Schrittgeschwindigkeit
Kraftfahrzeuge - Ein Kraftfahrzeug im Sinne des § 7 StVG ist jedes Landfahrzeug, welches durch Maschinenkraft bewegt werden kann,
                           ohne an Bahngleise gebunden zu sein.
                           Nicht bedeutend ist dabei, wie die Fortbewegung stattfindet, auch die Antriebsart ist irrelevant. Es genügt,
                           wenn sich das Fahrzeug durch eine maschinelle Einrichtung fortbewegen kann.

Dementsprechend darf mit einem E-Roller, e-Scooter oder wie auch immer - NICHT auf Gehwegen, in Fußgängerzonen oder Radwegen gefahren werden.
Gleiches gilt für E-Bikes.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind nach dem Prinzip: "Was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten." erstellt.
Deshalb sind Rahmen restriktiv gesetzt und nur spezielle Sachen als Ausnahmen erlaubt.

Wer hat sich auch vor 10 oder 15 oder 25 Jahren solche Gefährte wirklich vorgestellt ?

übrigens: die angekündigte E-Roller Novelle, erlaubt deren Benutzung - ABER ausschließlich auf der Straße oder auf privaten Gelände.
                 Ist halt' ein Kraftfahrzeug, und wird auch als solches behandelt.....

Willy, der Sparsame

Offline Sandofranz

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #5 am: 31. Oktober 2018, 16:42:10 »
Wie schon gesagt...Deutschland und Österreich haben da betreffend e-bikes unterschiedliche Einstufungen.

Offline Duda

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #6 am: 01. November 2018, 21:36:33 »
EU halt  Or

Prost

Duda

Offline Sandofranz

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #7 am: 02. November 2018, 12:21:57 »
Liebe Freunde der "E-Radlerei"...nachstehend zur Information die gesetzlichen Vorgaben die in Österreich Gültigkeit haben (Quelle Homepage des ÖAMTC) :


Definition Elektro-Fahrrad, E-Bike oder Pedelec



Das Fahrrad ist in der StVO zunächst definiert als ein Fahrzeug, das mit einer Vorrichtung zur Übertragung der menschlichen Kraft auf die Antriebsräder ausgestattet ist. Aber auch Fahrräder mit Tretunterstützung, sogenannte Pedelecs, und E-Bikes, also elektrisch angetriebene Fahrräder ohne Tretunterstützung, sind Fahrrad im Sinne der StVO. Sowohl bei Pedelecs als auch bei E-Bikes, darf die maximale Antriebsleistung des E-Motors 600 Watt nicht übersteigen und die Bauartgeschwindigkeit nicht höher als 25 km/h sein. Von der Maximalleistung zu unterscheiden ist die Nenndauerleistung, also die Leistung, welche über einen Zeitraum von 30 Minuten dauerhaft abgegeben werden kann. Der aktuellen Typengenehmigungsverordnung der EU folgend, beträgt die maximale Nenndauerleistung für Pedelecs 250 Watt. Wird einer dieser Werte überschritten, so handelt es sich nicht mehr um ein Fahrrad, sondern um ein Moped. Damit würden auch die (strengeren) Gesetze wie Ausweis- und Helmpflicht zur Anwendung kommen.

Benützung von Verkehrsflächen

Ein E-Fahrrad muss auf Radfahranlagen benützt werden, außer es ist mehrspurig und bis 80 cm breit oder es zieht einen Anhänger bis zu 80 cm Breite. Dann darf man damit wahlweise auch auf der Fahrbahn fahren. Fahren auf dem Gehsteig ist - wie mit einem herkömmlichen Fahrrad auch - verboten. Nebeneinander fahren ist nur auf Radwegen oder in Wohnstraßen erlaubt.


Ergänzend sei bemerkt dass es bei uns erlaubt ist mit Fahrrädern (also auch mit e-bikes und Pedelecs) in definierten Bereichen von Fußgängerzonen zu fahren, dabei ist eine Höchstgeschwindigkeit von 5 km/h einzuhalten und es ist besonders auf die Sicherheit der Fußgänger zu achten.

Offline altamm

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Re: Elektro-Roller bald legal
« Antwort #8 am: 30. April 2019, 07:55:54 »
Keine E-Roller mehr auf österreichischen Trottoirs

Während in Deutschland noch auf die Erlaubnis gewartet wird, E-Scooter legal im Straßenverkehr zu nutzen, hat Österreich vorgelegt: Die elektrischen
Roller werden mit Fahrrädern gleichgesetzt, dürfen allerdings nicht mehr auf Gehwegen fahren.

Der österreichische Nationalrat hat einer Reform der Straßenverkehrsordnung zugestimmt und elektrische Tretroller, sogenannte E-Scooter, Fahrrädern
rechtlich gleichgestellt. Damit können die Roller genauso im Straßenverkehr genutzt werden wie Fahrräder, inklusive der gleichen Rechte und Pflichten.
Die Roller müssen entsprechend auf einem Radweg genutzt werden; steht dieser nicht zur Verfügung, darf auf die Fahrbahn ausgewichen werden.
Generell nicht erlaubt ist das Fahren auf Gehwegen, es sei denn, einzelne Kommunen erteilen hier eine Ausnahmegenehmigung.
Einen Führerschein oder eine Versicherung benötigen E-Scooter-Fahrer in Österreich nicht. Laut der Gesetzesnovelle fallen "Klein- und Miniroller mit
elektrischem Antrieb" mit einer maximalen Motorleistung von 600 Watt und einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h unter die neue Regelung.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

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eScooter (Tretroller)
« Antwort #9 am: 04. Mai 2019, 17:26:21 »
Können E-Scooter eine Antwort auf den Verkehrskollaps in Europas Metropolen sein? Frankreich hat schon erste Erfahrungen gemacht -
 und zieht bereits eine rote Linie, "damit Fußgänger nicht länger gegen Häuserwände gedrückt werden".

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/frankreich-verkehrsministerin-elisabeth-borne-verbietet-e-scooter-auf-gehwegen-a-1265783.html

Das Hauptproblem der Roller sind jedoch die Bremsen. Zwar muss ein Elektrokleinstfahrzeug laut der Verordnung des Bundesverkehrsministeriums mit zwei voneinander unabhängigen Bremsen ausgerüstet sein. Ein ABS, oder zumindest eine Kombibremse, die die Bremskraft auf beide Räder verteilt, wäre jedoch mindestens genauso wichtig.

Ein Bericht im Spiegel über einen Selbstversuch in Bamberg.
Es würde mich nicht wundern wenn auch noch der Airbag gefordert wird  :D

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/e-scooter-test-5-dinge-die-man-aus-dem-versuch-in-bamberg-lernen-kann-a-1265005.html
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Paris führt Verhaltenskodex für E-Scooter ein
« Antwort #10 am: 14. Mai 2019, 16:16:20 »
Paris geht gegen die unkontrollierte Ausbreitung von Elektro-Scootern vor.
Die Stadt entwickelte jetzt ein Regelwerk für die Verleiher. Bei Nichteinhaltung droht den Stehrollern das Aus.

https://www.spiegel.de/auto/aktuell/paris-entwickelt-verhaltenskodex-fuer-elektro-tretroller-a-1267349.html
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Offline heinz

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Re: Paris führt Verhaltenskodex für E-Scooter ein
« Antwort #11 am: 14. Mai 2019, 20:30:39 »
ich befürchte, dass diese e-scooter so'n hype sind wie die miet-e-bikes in den städten. werden nächstes jahr per tausende verschrottet.

ohne jemals draufgestanden zu haben, sehe ich die dinger als lebensgefährlich an. ich bin, immer noch, geübter zweiradfahrer. fahrrad und 10tkm motorrad im jahr. ich kenne die problemchen beim lenken und bremsen, sicher auf nicht ebenen und geteerten strassen. fahrräder und motorräder haben sicher besser angepasste reifen/räder/bremsen.

wenn ich diese typen auf dem kopfsteinpflaster herumfahren sehe. ein steinchen und sie fliegen mit den kleinen/schmalen rädchen auf dem sack oder schlimmer. und schon bei 20kmh gibt es grässliche wunden.

ich bin absolut nicht einer der risiko scheut aber das hier, nie.  Pe Pe

Offline altamm

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eScooter (Tretroller)
« Antwort #12 am: 15. Mai 2019, 08:34:42 »
Zuerst rollten sie durch die USA, dann auch in Europa – und in Kürze auch in ganz Deutschland. Mit E-Scootern, also elektrischen Tretrollern, kommt

eine neue Mobilitätskategorie in die Bundesrepublik.

Am kommenden Freitag stimmt der Bundesrat final über eine Zulassungsverordnung für Tretroller als offiziellem Verkehrsteilnehmer ab. Es ist

davon auszugehen, dass die Länderkammer den Plänen des Verkehrsministeriums zustimmt. Innerhalb weniger Wochen werden E-Scooter dann

auf deutschen Straßen erlaubt sein. E-Scooter sind im neuen Feld der Mikromobilität erst der Anfang. Unternehmen arbeiten bereits an Geräten

mit mehr als zwei Rädern und Witterungsschutz.

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Offline altamm

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Re: eScooter (Tretroller)
« Antwort #13 am: 16. Mai 2019, 09:59:11 »
So wird aus dem neuen Tretroller keine Klimasünde

Mit der Anschaffung noch warten

Bei der Herstellung der elektrischen Tretroller entstehen große Mengen an umweltschädlichem CO2. Die Nutzung ist somit nur dann nachhaltig,
wenn sie möglichst lange rollen. Doch viele auf dem Markt befindlichen Modelle besitzen keine Straßenzulassung und werden sie mit großer
Voraussicht auch nicht bekommen. Das gilt vor allem für E-Scooter, die aktuell günstig zu Schleuderpreisen angeboten werden. Solche E-Scooter
dürfen weder heute noch morgen legal im öffentlichen Straßenverkehr bewegt werden.

Tipp: Wenn Ihr euch einen E-Roller anschaffen möchtet, wartet Sie bis offiziell zugelassene Modelle in den Handel kommen. So vermeidet Ihr
Elektroschrott und Ressourcenverschwendung.

Vor allem als Alternative zum Auto kaufen

Wer einen E-Roller fährt, ist nicht automatisch auch umweltfreundlich unterwegs. Entscheidend ist die Frage, welches Fortbewegungsmittel
abgelöst wird. Einer aktuellen Umfrage zufolge sieht nämlich nur jeder Fünfte (21 Prozent) im E-Roller Potenzial, das Auto zu ersetzen. Mehr
als jeder Dritte (36 Prozent) will öfter das Fahrrad stehen lassen. 30 Prozent der Befragten wollen seltener zu Fuß gehen und dafür häufiger
e-rollen. Das bedeutet: Die Gefahr ist groß, dass der E-Scooter mehrheitlich Mobilitätsarten mit guter Umweltbilanz ersetzt.

Tipp: Umweltfreundlich sind E-Scooter nur dann, wenn sie Auto, Moped oder Motorrad ersetzen.

Den richtigen Strom tanken

E-Scooter werden mit Strom „betankt“. Doch die Stromerzeugung gehört in Deutschland zu den Bereichen, die am meisten Treibhausgase
verursachen.  Klimakiller Nummer eins ist dabei die Kohleverstromung.
Tipp: Wer den E-Scooter aus Gründen des Umweltschutzes fahren will, sollte deshalb auf Strom aus erneuerbaren Quellen setzen. Ökostrom
ist kaum teuer als herkömmlicher Netzstrom.
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Offline altamm

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Re: eScooter (Tretroller)
« Antwort #14 am: 18. Mai 2019, 05:12:13 »
Bundesrat macht Weg für E-Scooter frei.

Entgegen der ursprünglichen Pläne sollen keine E-Tretroller auf Gehwegen fahren, sondern grundsätzlich auf Radwegen. Die Verordnung sieht unter
Berücksichtigung der vom Bundesrat beschlossenen Änderungen vor, die Fahrzeuge ähnlich wie Fahrräder zu behandeln.

Außerdem sollen die Fahrzeuge erst für Jugendliche ab 14 Jahren erlaubt werden und nicht bei langsameren Modellen schon ab zwölf Jahren wie
zunächst vorgesehen.

Zugelassen werden sollen E-Tretroller, die höchstens 20 Kilometer pro Stunde schnell fahren. Eine Helmpflicht soll es nicht geben, auch einen
Moped-Führerschein brauchen Fahrer nicht. Anders als Fahrräder sollen die neuen E-Scooter allerdings versicherungspflichtig sein.

Nachdem der Bundestag nochmal zugestimmt hat, kann der Vertrieb im Sommer beginnen.

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