Autor Thema: Porsche ficht Diesel-Urteil an  (Gelesen 83 mal)

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Porsche ficht Diesel-Urteil an
« am: 06. November 2018, 10:04:45 »
Das Landgericht Stuttgart hat als erstes Gericht der Klage eines Kunden gegen die Porsche AG stattgegeben.
Der Sportwagenbauer will das Urteil jedoch nicht hinnehmen.

Den Vorabbericht der FAZ zur Entscheidung des Stuttgarter Landgerichts bestätigte Porsche am Montag. Demnach hatte das Gericht entschieden,
dass Porsche ein manipuliertes Diesel-Fahrzeug zurücknehmen muss. "Die Porsche AG erachtet dieses Urteil als rechtsfehlerhaft", teilte das Unternehmen mit.
Porsche gehe davon aus, dass die Entscheidung in der Berufungsinstanz beim Oberlandesgericht korrigiert werde.

Wie die Zeitung berichtete, soll der Autobauer einen vier Jahre alten Porsche Cayenne eines Kunden gegen Zahlung von knapp 60.000 Euro plus Zinsen
zurücknehmen. In dem Auto sei eine unzulässige Abschalteinrichtung verbaut, was sittenwidrig sei, habe das Landgericht Stuttgart erklärt. Porsche habe
vorsätzlich seinen Kunden geschadet, um sich wirtschaftliche Vorteile gegenüber Konkurrenten zu verschaffen, welche die Abgasvorschriften einhielten.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte einen Rückruf mehrerer Diesel-Modelle wegen illegaler Abschalteinrichtungen angeordnet.
Porsche: Kein Anlass für Schadensersatzansprüche

Die VW-Tochter aus Stuttgart wies darauf hin, dass seit Herbst 2017 bei Diesel-Modellen in Abstimmung mit dem KBA eine Software-Aktualisierung laufe.
In Deutschland sei der überwiegende Teil der betroffenen Fahrzeuge umgerüstet, uneingeschränkt fahrbereit und technisch sicher. Deshalb sehe die
Porsche AG keinen Anlass für Schadenersatzansprüche. An anderen Landgerichten seien diese bisher abgewiesen worden.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

 



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