Autor Thema: Renault und Nissan  (Gelesen 158 mal)

Offline altamm

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Renault und Nissan
« am: 25. November 2018, 08:30:27 »
Nach der Verhaftung des Renault-Nissan-Chefs Carlos Ghosn stellen sich Frankreich und Japan demonstrativ hinter die Allianz der großen Autohersteller aus
beiden Ländern. Renault und Nissan würden den weltweit führenden Hersteller bilden.

Das Bündnis sei damit „eines der größten Symbole der industriellen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Japan“ und solle beibehalten werden. Das teilten
der französische Wirtschafts- und  Finanzminister Bruno Le Maire und der japanische Minister für Wirtschaft, Handel und Industrie, Hiroshige Seko, am Donnerstag
(22. November 2018) nach einem Telefongespräch mit.

„Die beiden Minister haben die bedeutende Unterstützung der französischen und der japanischen Regierung für die Allianz zwischen Renault und Nissan
bekräftigt (...)“, teilte Le Maires Ministerium in Paris mit. Der französische Staat hält 15 Prozent der Anteile bei Renault. Wie die Unterstützung im Detail
aussieht, blieb offen.

Ghosn war am Montag wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Börsenauflagen verhaftet worden. Internen Ermittlungen zufolge sollen Ghosn und ein weiterer
Manager ihre Geldbezüge in offiziellen Berichten an die japanische Börse falsch dargestellt und in Ghosns Fall zu niedrig beziffert haben. Medien hatten
berichtet, Ghosn habe seit 2011 über einen Zeitraum von fünf Jahren insgesamt 5 Milliarden Yen (rund 40 Mio Euro) Einkommen zu wenig angegeben.

( Es kursieren aber auch Vermutungen, dass mehr hinter dem Fall stecken könnte. Der einflussreiche französische Oppositionspolitiker Laurent Wauquiez
warnte vor einer Destabilisierung des heimischen Herstellers Renault. „Wir müssen sehr wachsam sein“, forderte der Parteichef der konservativen
Republikaner (Les Républicains) im Sender Radio Classique am Donnerstag. „Meine Befürchtung lautet, dass hinter der Ghosn-Affäre die Absicht einer
Destabilisierung der Japaner (...) des Renault-Nissan-Konzerns stehen könnte – um ihn zu sprengen, oder um Renault im Inneren des Verbundes zu
schwächen“, sagte Wauquiez. Renault beschäftigt nach Regierungsangaben allein in Frankreich rund 47.000 Menschen. )
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Offline heinz

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Re: Renault und Nissan
« Antwort #1 am: 25. November 2018, 08:53:28 »
die autobuden heben immer das nationalgefühl.

auweeh: die franzosen kaufen opel. das ginge ja noch. aber wenn die chinesen beemweeh nehmen würden, wäre in bayern die hölle los.  ;.) ;.)

Offline Willy

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Re: Renault und Nissan
« Antwort #2 am: 25. November 2018, 10:52:21 »
Übrigens - Opel war vorher amerikanisch (GM); Volvo ist schon chinesisch und  falls es im Hitzsommer untergangen ist:
bei Mercedes ist der größte Aktionär jetzt auch ein Chinese (mit etwa 15%).

Um eventuellen Verschwörungstheorien vorzubeugen; Herr Ghosn  ist  wegen persönlicher Verfehlungen  und auf betreiben der Nissan Seite  verhaftet worden.
Da geht es sowohl um falsche Angaben zu seinem Einkommen als auch um illegale Nutzung von Firmenvermögen und -ressourcen für seine privaten Zwecke.

Das wird sicher ein Gericht (vielleicht auch ein japanisches) klären.

Sicher spielen im Hintergrund auch Macht- und Strategieinteressen eine Rolle.
Aber das wird man dann erst in 10 -15 Jahren im Rahmen einer "investigativen" Doku erfahren.

Vielleicht wollen die Japaner auch Opel loswerden oder zu "NOpel" umbauen. Da hätten sie auch eine NOpel-Marke......
Willy, der Sparsame

 



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