Autor Thema: Die neuen 100 und 200 Euro Banknoten  (Gelesen 706 mal)

Offline Mebus

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Die neuen 100 und 200 Euro Banknoten
« am: 30. April 2019, 09:56:33 »
Wenig beachtet könnten die neuen scheine eine neue Epoche einläuten.
Wurde in den letzten Jahren vielfach darüber diskutiert und spekuliert ob künftig die höherwertigen Banknoten einen RFID-Chip tragen,
gibt es nach wie vor keine klare aussage darüber, nur wieder Spekulationsfutter durch Bemerkungen der ECB.

Zitat:
Neben den Sicherheitsmerkmalen für die breite Öffentlichkeit weisen die neuen Banknoten neue und
aktualisierte Merkmale für zur Echtheitsprüfung eingesetzte Geräte auf.

https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2018/html/ecb.pr180917/Fact_Sheet_RZ_WEB.de.pdf

Mit RFID-Chips wären die Geldscheine perfekt trassierbar.
Durch Ausgabe am Automat steht fest von welchem Konto die Banknoten entnommen werden, und im weiteren verlauf lässt sich der
weg der Banknote perfekt nachverfolgen.
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Offline altamm

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Re: Die neuen 100 und 200 Euro Banknoten
« Antwort #1 am: 02. Mai 2019, 08:57:05 »
Ich denke, daß die etwa 3 Milliarden 100€-scheine noch nicht mit Chips ausgestattet sind. Auch die heutigen Bargeldkassen können solche Scheine

noch nicht lesen. In Zukunft wird das jedoch wegen der Datensammmelwut noch eingeführt.   ::)

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Was ist anders an den neuen Scheinen?

Die zweite Euro-Banknotenserie ist nach Europa, einer Gestalt aus der griechischen Mythologie, benannt. Das Portrait von Europa findet sich im
Wasserzeichen und im Hologramm der neuen Banknoten wieder. Die zweite Euro-Banknotenserie weist insgesamt gleich drei verbesserte
Sicherheitsmerkmale auf und bietet damit noch mehr Schutz vor Fälschungen:

Portrait-Hologramm mit Fenster:
In einem transparenten Fenster erscheint auf beiden Seiten der Banknote ein Portrait der mythologischen Gestalt Europa. Sobald der Geldschein
gegen Licht gehalten wird, erkennt man die Figur. Außerdem sind beim Kippen der Banknote auf der Rückseite im Fenster regenbogenfarbene
Wertzahlen zu sehen.

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Portrait-Wasserzeichen:
Wird die Banknote gegen das Licht gehalten, werden auf der Vorder- und Rückseite schemenhaft das Portrait der mythologischen Gestalt Europa,
das Hauptmotiv und die Wertzahl sichtbar.

Smaragdzahl:
Beim Kippen der Banknote bewegt sich auf der Vorderseite in der glänzenden Zahl ein Lichtbalken auf und ab. Je nach Blickwinkel verändert sich
ihre Farbe von Smaragdgrün zu Tiefblau.

Die neuen Euro-Geldscheine sind außerdem widerstandsfähiger als die der ersten Serie, weshalb sie länger im Umlauf bleiben können als ihre
Vorgänger. Die erhöhte Lebensdauer der neuen Banknoten wird auch dazu führen, dass sich ihre Auswirkungen auf die Umwelt verringern.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Mebus

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Re: Die neuen 100 und 200 Euro Banknoten
« Antwort #2 am: 02. Mai 2019, 09:39:11 »
Ich denke, daß die etwa 3 Milliarden 100€-scheine noch nicht mit Chips ausgestattet sind. Auch die heutigen Bargeldkassen können solche Scheine noch nicht lesen. In Zukunft wird das jedoch wegen der Datensammmelwut noch eingeführt....

Der Kostenfaktor war wohl bislang das ausschlaggebende Kriterium, aber wir sind ja inzwischen ein paar Jahre weiter und die Kosten betragen nicht mehr 20 Cent bis 1 Dollar pro Chip wie noch 2013.
Alleine die Abschaffung der 500 Euro-Scheine kostet ca. 0,5 Milliarden Euro, da kann man doch direkt Nägel mit Köpfen machen  Ou


Hitachi präsentierte 2001 den Chip und Antenne auf einer Fläche von 0,4 mm2 mit 60 Mikrometer dicke.
2007 war es bereits möglich einen Chip mit Antenne auf einer fläche von 0,05 mm2 zu präsentieren.

https://www.hardwarejournal.de/rfid-technologie-im-alltag.html

https://www.itwissen.info/Mu-Chip--chip.html

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2015 entwickelte das österreichische Unternehmen EDAQS das Erfassungssystem DICE (Dynamic Intelligent Currency Encryption) zur Überwachung von Banknoten.

https://www.golem.de/news/edaqs-dice-banknoten-sollen-mit-rfid-aus-der-ferne-entwertet-werden-1505-114243.html

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Gerüchteküche und Kritik brodeln 2016
Zwischenzeitig war vermeldet worden, die Europäische Zentralbank würde kurzfristig Euro-Banknoten mit RFID-Chips ausstatten – eine Nachricht, welche die EZB mehrfach als Falschmeldung bezeichnete. Es wurde heftig dementiert, Pläne für eine Ausstattung von Banknoten mit RFID-Chips in der Schublade zu haben. Von offizieller Stelle wurden die Verantwortlichen nicht müde zu betonen, dass Banknoten nicht mit solchen Chips ausgestattet sind und auch nicht in absehbarer Zeit sein werden.

https://www.hardwarejournal.de/rfid-technologie-im-alltag.html

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2003
Die Europäische Zentralbank (EZB) verhandelt mit dem japanischen Elektronik-Konzern Hitachi über die Integration von ID-Chips in Euro-Banknoten. Das berichten US-Medien unter Berufung auf die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Das Handelsblatt meldet, ein Hitachi-Sprecher habe die Berichte bestätigt.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Euro-Banknoten-mit-Identifikationschips-79527.html

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2003
Als Hindernis für solche Pläne haben sich allerdings bislang nicht nur technische Details, sondern auch die Kosten erwiesen: Gängige ID-Chips kosten zwischen 20 US-Cents und einem US-Dollar. Aus Kostengründen dürften daher möglicherweise nur große Banknoten ab 200 Euro mit solchen Chips ausgestattet werden.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Euro-Banknoten-mit-Identifikationschips-79527.html

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Bereits im Jahr 2003 wurde bekannt, dass die Europäische Zentralbank mit dem japanischen Elektronikkonzern Hitachi über eine Integration von RFID-Transpondern in Euro-Banknoten verhandelte.[16] Auf dem sogenannten μ-Chip (0,16 mm² × 0,064 mm dick) ist eine eindeutige 38-stellige Ziffernfolge (128 Bit) gespeichert.[17] Mit einem solchen RFID-Chip gekennzeichnete Banknoten sollen besser gegen Fälschung geschützt sein. Vorstellbar wäre aber auch eine lückenlose Dokumentation des Umlaufs. Aufgrund der mit der Implementierung verbundenen Kosten sowie datenschutzrechtlicher Probleme ist die Einführung bislang nicht vorgesehen.

https://de.wikipedia.org/wiki/RFID#Banknoten

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Schätzungen zufolge wird die Abschaffung der 500-Euro-Scheine voraussichtlich mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten. Vor allem Druckkosten kleinerer Banknoten – wie 100- und 200-Euro-Scheine – fallen dann an, um die circa 600 Millionen kursierenden 500er zu ersetzen.

https://www.ing.de/ueber-uns/wissenswert/abschaffung-500-euro/

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