Autor Thema: Fiat-Chrysler und Renault  (Gelesen 372 mal)

Offline altamm

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Fiat-Chrysler und Renault
« am: 29. Mai 2019, 04:08:33 »
Fiat-Chrysler und Renault wollen fusionieren. Noch ist nichts entschieden, aber vieles spricht dafür. Am Tag nach der Europawahl verkündeten die beiden
Konzerne ihre Pläne. Gelingt das Vorhaben, ist das eine Attacke auf den Volkswagen-Konzern und Toyota. Mit jährlich 8,7 Millionen produzierten Autos
würde der drittgrößte Autohersteller der Welt entstehen.

Weder Fiat-Chrysler noch Renault scheinen sich stark genug zu fühlen, die Milliardeninvestitionen in Elektroantriebe, autonomes Fahren und weltweiten
Vertrieb alleine stemmen zu können. Gemeinsam sind wir stärker, so die Devise.
Tatsächlich macht ein Zusammenschluss kaufmännisch Sinn. Ganz konkret könnten die beiden Autobauer Schwachstellen ausgleichen: Fiat-Chrysler
ist in Nordamerika vertreten, Renault hat bislang kein US-Geschäft. Dafür sind die Franzosen sowohl in Schwellenländern als auch mit ihren Elektroautos
erfolgreich - letzteres gemessen an Stückzahlen. Fiat-Chrysler fehlt das bis jetzt.

Lange haben die Franzosen versucht, Synergien im Verbund mit den japanischen Autobauern Nissan und Mitsubishi zu heben. Für mehr als eine mehr
oder weniger starke Überkreuzbeteiligung reichte es jedoch nicht. Eine komplette Fusion wollen die Japaner bis dato vermeiden. Fiat-Chrysler scheint
da deutlich aufgeschlossener zu sein.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline altamm

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Re: Fiat-Chrysler und Renault
« Antwort #1 am: 08. Juni 2019, 07:33:39 »
Fiat Chrysler geht mit Renault keine Fusion ein

Es sollte der drittgrößte Autokonzern werden – jetzt sagte Fiat Chrysler den Zusammenschluss mit Renault ab. Grund sei die politische Lage in Frankreich.
Die angestrebte Fusion zwischen den Autobauern Fiat Chrysler und Renault ist abgesagt. Der italienisch-amerikanische Autobauer zog sein Angebot an den
französischen Konkurrenten vergangenen Donnerstag zurück. Fiat Chrysler teilte mit, die "politischen Voraussetzungen" für einen Zusammenschluss seien
in Frankreich derzeit nicht gegeben. Renaults Verwaltungsrat hatte kurz zuvor eine Entscheidung über eine mögliche Fusion auf Drängen der
französischen Regierung vertagt.

Die Renault-Spitze war grundsätzlich offen für den Zusammenschluss gewesen. Die französische Regierung machte aber eine Arbeitsplatz- und
Standortgarantie zur Bedingung. Der französische Staat ist mit rund 15 Prozent Anteilseigner von Renault. In den vergangenen Tagen befasste sich der
Renault-Verwaltungsrat mit dem Angebot des Konzerns. Eine Entscheidung wurde dann am Abend auf Wunsch der Vertreter des französischen
Staates im Verwaltungsrat vertagt, teilte der Konzern mit.

Die französische Regierung hatte vor einer übereilten Entscheidung über die Fusion gewarnt.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

 



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