Autor Thema: Fusion von Fiat-Chrysler und PSA  (Gelesen 1087 mal)

Offline altamm

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Fusion von Fiat-Chrysler und PSA
« am: 31. Oktober 2019, 08:25:47 »
Die beiden Autokonzerne Fiat Chrysler und PSA, zu dem unter anderem die Marken Opel, Peugeot und Citroen gehören, haben sich auf eine Fusion
geeinigt. Das gaben die Konzerne bekannt. Am Mittwoch hatte der PSA-Konzern in Rueil-Malmaison nahe Paris, mit Fiat-Chrysler „in laufenden Diskussionen
gestanden, durch die eine der größten Automobilgruppen der Welt entstehen soll“.

Wie es in Verhandlungskreisen hieß, sind in den Gesprächen schon einige Eckpunkte abgesprochen worden. Die operative Führung käme danach in die
Hand des PSA-Vorstandsvorsitzenden Carlos Tavares, während der aus der italienischen Agnelli-Familie stammende Präsident von Fiat-Chrysler,
John Elkann, zum Präsidenten und Verwaltungsratsvorsitzenden ernannt werden soll.
Am Mittwochnachmittag hatte der PSA-Verwaltungsrat den Fusionsplänen zugestimmt. Die Fusion würde den viertgrößten Autohersteller der Welt nach VW,
Toyota und der Allianz aus Renault-Nissan-Mitsubishi entstehen lassen.

Sein Geld verdient Fiat-Chrysler vor allem in den Vereinigten Staaten; die Marken Jeep und Dodge Ram halten dort bedeutende Marktanteile. Daraus
ergibt sich ein erhebliches Ergänzungspotential für PSA. Die Franzosen haben erfolgreich Opel integriert und sind in Europa ein starker Anbieter mit
hoher Umsatzrendite geworden. Die Vereinigten Staaten sind dagegen ein weißer Fleck auf ihrer Landkarte.
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Offline altamm

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Re: Fusion von Fiat-Chrysler und PSA
« Antwort #1 am: 18. Dezember 2019, 10:34:55 »
Da haben es zwei Seiten richtig eilig: Ende Oktober haben Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und der französische Autobauer Groupe PSA erklärt,
fusionieren zu wollen.  Nach wochenlangen Verhandlungen teilten die beiden heute morgen offiziell ihren Zusammenschluss mit.

Geht alles glatt, entsteht damit der viertgrößte Autohersteller der Welt - ein neuer Autoriese, der mit rund 50 Milliarden Euro bewertet wird und
hunderttausende Menschen weltweit beschäftigt. FCA dürfte zwar vergleichsweise schnell von PSAs Plattformen profitieren, die stärker auf
Hybridisierung und spritsparende Motoren ausgelegt sind. Und PSA erhält durch seinen neuen Partner viel stärkeren Zugang zum
amerikanischen Markt. Allerdings muss es PSA schaffen, gerade seinen neuen Partner auf einen klimafreundlicheren Kurs einzuschwören. Das
könnte aber schwierig werden, denn FCAs Töchter Jeep und Ram sorgen für einen Großteil der Gewinne - mit Motoren, die nicht gerade auf
Spritsparen getrimmt sind.

Viel zu tun gibt es für das neue Unternehmen wohl auch in Asien. Dort wollte PSA kräftig expandieren, um seine Abhängigkeit von Europa zu
verringern. Das ist anfangs gelungen, in den vergangenen drei Jahren sind die Verkäufe in China jedoch wieder deutlich zurückgegangen. Die Folge:
Neun von zehn Autos verkauft PSA nach wie vor in Europa. Mit Ausnahme von Jeep spielen die FCA-Marken  in China bislang kaum eine
wichtige Rolle. Zwei Schwache auf dem weltgrößten Automarkt zusammenzuschweißen gibt aber noch längst keinen starken Player.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Willy

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Re: Fusion von Fiat-Chrysler und PSA
« Antwort #2 am: 20. Dezember 2019, 19:40:30 »
Wenn ich mich recht erinnere, hatte Daimler (2015) auch schon mal mit Crysler eine kurze und unerfreuliche Liason.

Nach aktueller Lage wird PSA wohl daran zugrunde gehen.
Amerika  ist kaum für spritsparende Kleinwagen zu begeistern, Asien (China, Indien, Korea, Japan) ist im Begriff eigene Marken zu etablieren
und zu schützen.
Europa wird einen grundlegenden Verkehrswandel vollziehen.
Da ist dann nicht mehr genug Absatzmasse vorhanden.

Veilleicht irre ich mich ja, aber es sieht sehr nach einer solchen Entwicklung aus.....
Willy, der Sparsame

Offline altamm

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Re: Fusion von Fiat-Chrysler und PSA
« Antwort #3 am: 21. Dezember 2019, 07:27:26 »
Stimmt Willy, der europäische und der amerikanische Markt sind zu verschieden, um gemeinsam bearbeitet zu werden.
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