Autor Thema: Spritfresser sollen teurer werden  (Gelesen 1028 mal)

Offline altamm

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Spritfresser sollen teurer werden
« am: 01. Februar 2020, 09:44:36 »
Umweltministerin Schulze will zugunsten des Klimaschutzes Autos mit einem hohen Spritverbrauch teurer machen.

Umweltministerin Svenja Schulze macht Ernst beim Klimaschutz - und will Autofahrer mit spritfressenden Fahrzeugen künftig mehr zur Kasse bitten.
Die SPD-Politikerin sagte der Nachrichtenagentur dpa: "Ich glaube, dass es sehr gut wäre, wenn diejenigen, die die großen spritfressenden Autos
kaufen, einfach etwas mehr zahlen, einfach einen Aufschlag bekommen."

Um mehr Anreize für klimafreundlichere Autos zu schaffen, will Schulze gleichzeitig Elektrofahrzeuge günstiger machen. Die Ministerin sagte, sie finde
ein solches "Bonus-Malus-System" eine "sehr, sehr gute Idee". Schulze betonte zugleich, diese Ansicht decke sich auch mit der Beschlusslage der
SPD vom vergangenen SPD-Parteitag. "Solche Regelungen könnte man machen." Es gebe sicherlich noch Regelungsbedarf im Detail. "Aber das
System ist machbar. Wir zahlen ja heute auch Prämien an diejenigen, die Elektrofahrzeuge kaufen."

Die CO2-Emissionen im Verkehr sind wegen eines höheren Verkehrsaufkommens in den vergangenen Jahren kaum gesunken. Zudem gibt es seit
Jahren einen Verkaufsboom bei SUVs, also schweren Sportgeländewagen. Die Große Koalition hatte sich im September in ihrem Klimaschutzprogramm
auf eine Reform der Kfz-Steuer verständigt. Sie soll stärker an den CO2-Emissionen ausgerichtet werden und so einen weiteren Anreiz zum Kauf
von E-Autos geben. Ein Gesetzentwurf aus dem Bundesfinanzministerium steht aber noch aus.
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Offline Willy

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Re: Spritfresser sollen teurer werden
« Antwort #1 am: 06. Februar 2020, 20:13:16 »
Soweit mir bekannt - wird das in Frankreich schon seit Jahren so praktiziert.
Deshalb sind dort auch viel, viel mehr Kleinwagen präsent.

Das Gerede auf der einen Seite von Europa und auf der anderen doch wieder alles selber neu erfinden - ko*** mich langsam immer mehr an.

Da soll man dann auch nicht so tun als ob das auf deren Mist gewachsen ist.

Vorher haben sie sich von Lobbyschleimern eine Schönrechnen-Formel aufschwatzen lassen, die SUV's zu  Öko++ Fahrzeugen machte,
und jetzt wollen sie nicht mal zugeben, daß das eigentlich bloß abgekupfert ist.

Das einzig Gute - wenigstens ein "kleiner" Schritt in die richtige Richtung.
Willy, der Sparsame

Offline Sandofranz

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Re: Spritfresser sollen teurer werden
« Antwort #2 am: 07. Februar 2020, 18:10:51 »
Zudem gibt es seit Jahren einen Verkaufsboom bei SUVs, also schweren Sportgeländewagen

Ein Schwachsinn wird nicht glaubhafter wenn er öfter kolportiert wird!
Nicht jeder PKW der sich "SUV" nennt ist automatisch ein schwerer Sportgeländewagen!
Ein sehr großer Teil der SUV´s sind mittlerweile 2 WD Fahrzeuge mit modernen durchwegs sparsamen Motoren.
Viele dieser Autos sind lediglich knapp über 4 Meter lang und nicht schwerer als normale PKW´s.
Gekauft werden diese Autos überwiegend von Menschen die eine etwas erhöhte Sitzposition bevorzugen.
Bessere Übersicht, Vorteile beim Ein- und Aussteigen...das sind die Kriterien warum derartige Autos vermehrt gewünscht und gekauft werden.
Sogar als 4 WD Variante sind diese Autos Lichtjahre von "Spritfressern" entfernt, die Allrad-Antriebssysteme sind durchwegs abschaltbar.

Klar...es gibt auch viele große SUV´s...die müssen teuer gekauft - erhalten - und betankt werden.
Bei vielen dieser Fahrzeuge sind Hybridantriebe verfügbar, der Trend bei den "Schwergewichtlern" geht eindeutig in diese Richtung.
Ob man mit einer derartigen "4 WD Burg auf Rädern" in der Großstadt die Kinder zur Schule bringt und danach den täglichen Einkauf heimbringt ist eine andere Frage!

Auf jeden Fall ist die monotone Verallgemeinerung "SUV = saufendes Schwerfahrzeug" absolut falsch! Ich kann diese Dummheit nicht mehr hören...


Offline clausnrw

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Re: Spritfresser sollen teurer werden
« Antwort #3 am: 08. Februar 2020, 11:38:50 »

Auf jeden Fall ist die monotone Verallgemeinerung "SUV = saufendes Schwerfahrzeug" absolut falsch! Ich kann diese Dummheit nicht mehr hören...


Dieser Beitrag ist absolut richtig!

Ich habe einen Kuga 2,0 TDCI.

Dieser "SUV" hat einen durchschnittlichen Verbrauch von 7,5l DIESEL.

Der Motor ist ebenfalls in "normalen PKW´s" wie z.b. Ford Focus verbaut.

Des Weiteren erfüllt mein "SUV" auch die EURO 6 Norm.

Von "Spritfresser" kann hier nicht die Rede Sein!

Gekauft habe ich den Kuga aufgrund der erhöhten Sitzposition;

sowie der grösseren Knautschzone.



Lieben Gruß
Claus

Ford Kuga
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Offline altamm

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Spritfresser werden teurer 1
« Antwort #4 am: 12. Oktober 2020, 08:30:20 »
CO2 wird stärker besteuert als Hubraum

Die Reform der Kfz-Steuer ist beschlossen. Der Bundesrat legte am Freitag keinen Einspruch ein. Damit steigt ab 2021 für neue Autos mit hohem
Spritverbrauch die Kfz-Steuer. Das soll die Bürger dazu bringen, sparsamere Pkw zu kaufen. Bereits zugelassene Autos sind nicht betroffen.

Die Kraftfahrzeugsteuer wird künftig stärker daran ausgerichtet, wie viel CO2 ein Fahrzeug ausstößt. Die CO2-Komponente wird gegenüber
dem Hubraum stärker gewichtet. Zur Reform gehört auch, dass die bereits geltende Kfz-Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge bis zum
31. Dezember 2025 verlängert wird, sie soll bis längstens Ende 2030 andauern.

Der Bundesrat beschloss zudem, dass Mieter und Wohnungseigentümer künftig einen Anspruch auf den Einbau einer Ladestation für
Elektroautos haben. Die Länderkammer verwies darauf, dass der Einbau bisher häufig an der fehlenden Zustimmung der Miteigentümer
oder Vermieter gescheitert sei.
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Offline altamm

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Re: Spritfresser werden teurer 2
« Antwort #5 am: 12. Oktober 2020, 09:14:57 »
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"Das Fahren von Autos mit hohem Spritverbrauch muss deutlich teurer und unattraktiver werden"

Der Verkehrsexperte des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Jens Hilgenberg, sagte, die Reform sei nicht viel mehr als Aktionismus.
"Anreize zum Kauf von emissionsärmeren oder gar sogenannten lokal emissionsfreien Fahrzeugen statt hoch emittierender Karossen gibt es kaum.
Das Fahren von Autos mit hohem Spritverbrauch muss aber deutlich teurer und unattraktiver werden, wenn es die Bundesregierung mit dem Klimaschutz
ernst meint."

Auch ADAC-Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand erklärte, die aktuelle Reform könne nur ein erster Schritt sein. "Perspektivisch müssen wir die
Kfz-Steuer konsequent und vollständig am CO2-Ausstoß ausrichten, um eine optimale Lenkungswirkung zu erzielen." Der vorliegende Gesetzentwurf sei
dennoch ein vertretbarer Kompromiss zwischen mehr Anreizen für Klimaschutz und bezahlbarer Mobilität.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

 

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