Autor Thema: Deutschland übt den Ernstfall  (Gelesen 775 mal)

Offline altamm

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Deutschland übt den Ernstfall
« am: 08. September 2020, 09:56:06 »
Am Donnerstag heulen zum ersten Mal wieder seit 30 Jahren in ganz Deutschland die Sirenen. Beim ersten bundesweiten Probealarm seit der
Wiedervereinigung sollen unterschiedliche Warnmöglichkeiten für den Katastrophenfall getestet werden: Sirenen, Mitteilungen über soziale
Medien und Warn-Apps.

Alle vorhandenen Warnmultiplikatoren wie beispielsweise Rundfunksender und App-Server, die am Modularen Warnsystem des Bundes
angeschlossenen sind, werden am Warntag benachrichtigt. Die Multiplikatoren wiederum versenden die Probewarnung in ihren Systemen oder
Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps. Zu dem Warntag gehören neben dem Probealarm auch verschiedene andere Warnmittel
wie etwa Sirenen und Lautsprecherwagen. Außerdem soll mit der Warn-App NINA eine Probewarnmeldung versendet werden.

Für den Fall einer Warnung über Sirene wird bundeseinheitlich ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton verwendet, zur Entwarnung ein
einminütiger Dauerton. Die Entwarnung soll um 11.20 Uhr erfolgen.
Doch Achtung: Sirenensignale sind bundesweit nicht vereinheitlicht. Informieren Sie sich über den jeweiligen Einsatz von Sirenen und die entsprechende
Bedeutung der örtlichen Sirenensignale bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung. Die Radio- und Fernsehsender sollen zur Warnung ihre aktuellen
Programme unterbrechen, im Fernsehen kann die Warnung auch eingeblendet werden.

Auf Grundlage der Innenministerkonferenz wird der bundesweite Warntag ab dem Jahr 2020 jährlich an jedem zweiten Donnerstag im September
stattfinden. Er soll dazu beitragen, die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen zu erhöhen und damit deren
Selbstschutzfertigkeiten zu stärken.

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Offline heinz

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #1 am: 08. September 2020, 18:46:58 »
welchen bundesweiten ernstfall erwartet deutschland denn? überfall der vikinger?  Ox Ox

Offline altamm

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #2 am: 09. September 2020, 08:41:35 »
Da haben wohl alte Ängste überlebt ..  Aber wenn man sich umschaut gibt es auch heute ( wieder )ein paar kleine Störer, die die sechziger Jahre aufleben lassen.
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Offline Duda

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #3 am: 10. September 2020, 21:40:22 »
Ich sag jetzt nicht viel dazu , aber, wo haben die Sirenen geheult  Ou

Ist schon traurig, daß wir ohne Vorwarnug sterben müssen  Os

PROST

Duda

Offline heinz

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Offline altamm

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #5 am: 11. September 2020, 09:38:36 »
hah, sie hatten vergessen, die vikinger einzuladen.  ;.) ;.)

 Or    Or

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Das war ja mal ne Pleite. Klar, daß ein 30 Jahre altes Meldesystem nicht mehr richtig funktioniert. In manchen Gebieten gibt es gar keine Sirenen mehr.

Aus Sparsamkeit wurde der Katastrophenschutz der Bevölkerung vernachlässigt. Hoffen wir, daß das System gründlich geprüft wird und uns die

Katastrophenmeldungen in Zukunft besser und rechtzeitig erreichen.
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Offline clausnrw

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #6 am: 11. September 2020, 10:01:22 »
Hier war schon etwas zu hören,

jedoch eher ein lautes "Krächzen oder Klopfgeräusch".

Wenigstens ist jetzt klar, daß die Sirenen defekt sind. Pq
Ford Kuga
Sandero seit August 2014 leider Totalschaden
… ich bleibe aber DACIA Freund

Offline altamm

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #7 am: 12. September 2020, 01:13:57 »
Der erste bundesweite Warntag zum Testen der Warnsysteme hat gezeigt, wie sinnvoll ein solcher Probelauf anscheinend ist. Denn: Es gab zahlreiche
Pannen. Um 11 Uhr an diesem Donnerstag hatte sich wohl ein Großteil der Bevölkerung auf lautes Aufheulen der Sirenen und aufploppende Push-
Nachrichten am Smartphone eingestellt. Erlebt haben das dann jedoch nur wenige.

Grund dafür ist zum einen, dass vielerorts Sirenen schon vor Jahren oder gar Jahrzehnten abgebaut wurden, etwa in Berlin und München. Das war
im Vorfeld bereits bekannt. Orte, in denen es noch entsprechende Anlagen gibt, sollen jedoch auch teilweise still geblieben sein.

Das Bundesinnenministerium hat den landesweiten Probealarm vom Donnerstagvormittag inzwischen als "fehlgeschlagen" bezeichnet, berichtet die
dpa. Grund dafür seien technische Probleme. "Die Vorgänge werden jetzt umfassend aufgearbeitet", kündigte das Ministerium in Berlin an. Die
gewonnenen Erkenntnisse sollten dann bei der weiteren Entwicklung des Warnsystems berücksichtigt werden.
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Offline altamm

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Re: Deutschland übt den Ernstfall
« Antwort #8 am: 17. September 2020, 10:35:53 »
Der Chef des BA ( Bundesamtes ) für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Christoph Unger soll nach Informationen des RBB entlassen werden.
Das hat Innenminister Seehofer entschieden. Grund sind Pannen beim Warntag vergangene Woche.

Nach der Panne beim nationalen Warntag in der vergangenen Woche soll der Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophen-
hilfe (BBK) abgelöst werden. Das hat nach Informationen des rbb-Inforadios Bundesinnenminister Horst Seehofer beschlossen.

Beim Warntag hatte es technische Probleme gegeben: Eigentlich sollten am vergangenen Donnerstag im ganzen Land um elf Uhr Sirenen und
andere Warnsysteme ausgelöst werden. Unter anderem sollte die Probewarnung über Radio und Fernsehen sowie über Warnapps wie die
Anwendung Nina erfolgen. Vielerorts wurden um elf Uhr zwar Sirenen ausgelöst, auch Medien verbreiteten die Warnung bereits.

Die amtliche Warnung des BBK und der Probealarm auf den Warnapps folgten jedoch erst eine halbe Stunde später. Der BBK-Präsident räumte
Defizite ein, das Bundesinnenministerium bezeichnete den Probealarm als "fehlgeschlagen". Politiker von FDP und Grünen fordern nun eine
Wiederholung des Testlaufs.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

 

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