Autor Thema: rastende Autos rosten  (Gelesen 126 mal)

Offline altamm

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rastende Autos rosten
« am: 17. Februar 2021, 08:41:35 »
Es ist der Albtraum eines jeden Autofahrers: Das Auto steht eine ganze Weile herum, und wenn man dann doch mal bewegen will - dann tut sich nichts.
Gerade jetzt im (nochmal verlängerten) Lockdown spielen sich immer wieder solche Szenen ab: Beim Druck auf den Funkschlüssel leuchten weder die
Blinker, noch öffnen sich die Türen. Auch das Display des Autos bleibt tot.

Eine typische Panne, wenn das Fahrzeug länger abgestellt ist. Wenn das Auto zu lange steht, ist die Lichtmaschine nicht bewegt worden, die Batterie
lädt sich nicht auf.  Im Winter kommt das noch öfter vor als im Sommer, die kalten Temperaturen beschleunigen den Effekt. Das Ergebnis ist wie oben
beschrieben: Entweder ist die Batterie komplett leer und liefert gar keinen Strom mehr, oder es ist noch etwas Restenergie vorhanden, sodass
zumindest der Anlasser kurz dreht. Fahren lässt sich das Auto auf jeden Fall nicht mehr.

Helfen kann dann das Aufladen der Batterie mit einem externen Ladegerät oder die Starthilfe-Verbindung mit einem Ladekabel zu einem anderen
Fahrzeug. Verbinde zunächst das rote Kabel mit dem Pluspol der Batterie des Spenderautos.  Das andere Ende kommt an den Pluspol des eigenen
Autos. Danach wird das schwarze Kabel mit dem Minuspol mit der Batterie des anderen Fahrzeugs verbunden. Beim liegengebliebenen Auto schließt
man die andere Klemme an den Masseanschluss an. Wo der jeweils ist, findet sich in der Betriebsanleitung. Wer sich das nicht zutraut, ruft einen
Automobilclub oder die nächstgelegene Werkstatt.

Längere Standzeit schadet auch den Bremsen, hier setzt Rost an. Bei täglicher Benutzung schleift sich dieser ab. Wird das Auto aber über längere
Zeit nicht benutzt, wird diese Schicht dicker, im schlimmsten Fall rosten die Bremsbeläge an den Bremsscheiben fest.

Die meisten Schäden im Lockdown lassen sich aber mit einem einfachen Tipp vermeiden:  Ein Auto sollte mindestens einmal die Woche bewegt
werden.  Denn wer sein Auto nicht bewegt, der braucht eigentlich auch keines.  20 bis 25 Kilometer sollten es am Stück mindestens sein. Dann
gibt es auch keine Probleme mit Batterie oder Bremsen.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Sandofranz

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Re: rastende Autos rosten
« Antwort #1 am: 17. Februar 2021, 16:19:30 »
Wahre Worte...kann ich aus eigener trauriger Erfahrung nur unterstreichen!
Mein "BMW Oldtimer" war ein 323i ...im Herbst 1978 als Neuwagen gekauft. Ich hatte das Glück dieses Auto 20 Jahre trocken in der Doppelgarage meines Nachbarn parken zu dürfen. Als der Nachbar verstarb wurde das Haus verkauft und der BMW musste in den damaligen Carport unseres Wochenendhauses übersiedeln. Rasch bemerkte ich dass diese Unterbringung für einen gepflegten Oldtimer ungeeignet ist, daher wurde das Auto vor 2 Jahren mit 68.000 Km und blutendem Herzen verkauft.
Die Bremsscheiben waren innerhalb weniger Monate angerostet, das zeitweilige winterliche Zudecken des Autos war kontraproduktiv, Kondenswasser hätte den Tod des Autos hervorgerufen. Die teure 2-flutige Auspuffanlage rostete, Katzen eroberten das Auto...es war schmerzhaft das sehen zu müssen...der Verkauf war daher alternativlos... :'(

 

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