Autor Thema: beschiss bei fauvee  (Gelesen 73977 mal)

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #60 am: 01. Dezember 2015, 10:34:45 »
 Pf
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #61 am: 01. Dezember 2015, 21:28:57 »
Wer es noch nicht gesehen hat  - worüber sich Herr Dobrindt so freut:
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Abgas-Skandal-VW-Umruestungsplan-verbluefft-Experten-3024584.html

Das einfache Plastikteil (Herstellungskosten < 1 Eur)  soll das europäische Problem der erhöhten CO2 Werte lösen.
Denn nur das ist nach aktuellen in EU relevant.

Für den US-Bereich ist das keine Lösung, da dort die NOx Werte das entscheidende Kriterium sind und die lassen sich damit nicht einfach reduzieren.
Außerdem dürften die anstehenden juristischen Verfahren das größere, weil unkalkulierbar,  Kostenrisiko darstellen.

Es ist schon ein bißchen erstaunlich , wie schnell das aus den Schlagzeilen verschwindet und zur Tagesordnung übergegangen wird.

Gerade bei der aktuell stattfindenden Klimakonferenz könnte sich die dort verbreitete heiße Luft schön mit den überhöhten , heißen Abgasen mischen.
Willy, der Sparsame

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #62 am: 02. Dezember 2015, 07:13:52 »
Zitat: " Dann ließe sich zumindest erahnen, ob sich das Abgasproblem in den USA überhaupt mit einer Umrüstung lösen lässt.
            Doch dazu schweigt VW bislang. "

Hier bei uns scheint mehr Versteckspiel möglich zu sein als in außereuropäischen Ländern. In Bezug auf Herstellerhaftung scheinen die aktueller

und vor allem gründlicher zu reagieren.   Os
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #63 am: 04. Dezember 2015, 08:03:11 »
Die Flut der US-Sammelklagen gegen den Volkswagen-Konzern wegen der Abgasaffäre hält unvermindert an. Nach Informationen von NDR, WDR
und Süddeutscher Zeitung wurden seit Bekanntwerden der Vorwürfe vor zweieinhalb Monaten nahezu 500 solcher Klagen bei Gerichten aller
US-Bundesstaaten eingereicht. Neben Volkswagen und seiner amerikanischen Tochterfirma sind auch andere Unternehmen des Konzerns und ein
Zulieferer ins Visier der US-Justiz geraten.

So ist die Audi AG dem US-weiten Gerichtsinformationssystem Pacer zufolge in 120 Fällen Beklagter, der Sportwagenbauer Porsche in 22 und das
Elektronikunternehmen Bosch in 19 Fällen. Auch gegen den früheren VW-Chef Martin Winterkorn und den US-Chef des Wolfsburger Unternehmens
Michael Horn persönlich richten sich einige der Klagen. Die Kläger sind zumeist Privatpersonen und Unternehmen, es sind jedoch auch Kommunen
und Hochschulen darunter. Sie werfen dem Volkswagen-Konzern Betrug und Täuschung vor und fordern Schadensersatz in Milliardenhöhe.

Nach Bekanntwerden einer Sammelklage gegen Bosch, die am vergangenen Montag in Detroit eingereicht worden war, hatte ein Bosch-Sprecher
einen Kommentar abgelehnt und auf ein Statement vom 24. September verwiesen, in dem das Unternehmen eine Mitverantwortung von sich
gewiesen hatte. Bosch wird in der jüngsten Klage vorgeworfen, zusammen mit Volkswagen an einer "Verschwörung" teilgenommen zu haben.
Die Klageschrift verweist ausdrücklich auf Berichte deutscher Medien vom September, wonach Bosch im Jahre 2007 VW vor der Benutzung seiner
Software als illegale Abschalteinrichtung gewarnt habe. Bosch habe aber trotz dieser Warnung die Software ausgeliefert und folglich von den
mutmaßlichen Rechtsverstößen durch Volkswagen profitiert.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #64 am: 09. Dezember 2015, 16:50:35 »
Die Bundesregierung und der VW-Konzern haben sich überraschend darauf verständigt, die CO2-Affäre still und leise zu beerdigen.
Solche Privilegien genießt kein normales Unternehmen in Deutschland. Doch auch für VW ist die Einigung schlecht: Sie verhindert die
längst fälligen technologischen Innovationen.

Die Falschangaben bei CO2-Werten in Abgasen von VW-Autos sind nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung für den
Konzern ein deutlich kleineres Problem als angenommen. Auf Kunden hätten die Unregelmäßigkeiten keine Auswirkungen, habe eine
gemeinsame Überprüfung von Kraftfahrt-Bundesamt, Bundesverkehrsministerium und VW ergeben.

Das Unternehmen teilte am Mittwoch in Wolfsburg mit, nach umfassenden internen Prüfungen und Messkontrollen sei «nun klar, dass fast
alle diese Modellvarianten doch den ursprünglich festgestellten CO2-Werten entsprechen». Technische Maßnahmen an den betroffenen
Fahrzeugen seien nicht notwendig, teilte VW weiter mit. Auch die Verbrauchswerte der Fahrzeuge würden sich nicht ändern. Die finanzielle
Belastung von zwei Milliarden Euro, mit der VW aufgrund der CO2-Affäre kalkuliert hatte, bestätige sich nun auch nicht.

Der Fall zeigt, wie schädlich es ist, wenn einzelne Unternehmen im Staatsbesitz machen können, was sie wollen. Zwar wird die Einigung VW
kurzfristig Luft verschaffen. Doch mittelfristig wird VW einen hohen Preis dafür bezahlen, dass sich der Konzern jeder Innovation verschließen
konnte, weil man stets über die Regierung und den der Regierung gefügigen Regulator durchsetzen konnte, dass alles bleibt wie es ist.

Quelle u.A. :http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vw-abgasskandal/viel-weniger-autos-betroffen-co2-manipulation-bei-vw-loest-sich-in-luft-auf-13956481.html
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #65 am: 18. Dezember 2015, 08:12:16 »
Volkswagen kommt bei den Aufräumarbeiten im Diesel-Skandal voran. Der Autobauer hat den US-Staranwalt Kenneth Feinberg engagiert,
um ein großangelegtes Entschädigungsprogramm auf die Beine zu stellen. Fahrer der betroffenen Zwei-Liter- und Drei-Liter-Motoren in den
USA sollen sich mit ihren Ansprüchen an ihn wenden.
Bei solchen außergerichtlichen Verfahren geben die Teilnehmer im Gegenzug meist ihr Recht auf, gegen VW zu klagen. Eine Sprecherin
verwies darauf, dass die Details noch nicht feststehen würden.

In den USA sind rund 500.000 Fahrzeuge von dem Manipulationsskandal betroffen. Da VW den Betrug eingeräumt hatte, hat sich eine
Schar von Anwälten auf den Fall gestürzt. Gut 500 Klagen wurden gegen den Wolfsburger Konzern eingereicht – die erste bereits am
18. September, jenem Tag, als der Skandal bekannt wurde. Anfang Dezember entschied ein richterlicher Ausschuss, dass die Klagen
der betroffenen Autofahrer vor einem Gericht in San Francisco gebündelt werden sollen.
Das bringt VW nun in Zugzwang. Denn ein Prozess ist langwierig und teuer, und VW hat keine Chancen, ihn zu gewinnen. Ein
außergerichtliches Verfahren könnte eine gute Methode sein, um die klagewilligen Amerikaner zu besänftigen.

Feinbergs Erfahrung mit der Organisation und Durchführung solcher Angelegenheiten ist genau das, was VW jetzt braucht.
Feinbergs Ernennung werden auch die Umweltbehörden genau beobachten. EPA und der kalifornische Regulierer Carb werden Anfang
kommender Woche entscheiden, ob sie VWs Rückrufplan genehmigen. VW hatte im November den Behörden dargelegt, wie die Rückrufe
organisiert und die Autos repariert werden sollen.
VW hatte zudem bereits ein sogenanntes „Goodwill-Programm“ auf den Weg gebracht, um die Kunden zu beruhigen und sie in eine
Datenbank aufzunehmen, die für die Rückrufe wichtig sein wird. Dabei bekamen Kunden unter anderem eine Gutscheinkarte im Wert von
500 Dollar, die sie wie eine Kreditkarte überall einsetzen können. Außerdem gab es 500 Dollar, die sie bei einem VW-Händler ausgeben
können. Bei diesem Paket mussten Kunden jedoch nicht ihr Recht aufgeben, gegen VW zu Gericht zu ziehen.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #66 am: 05. Januar 2016, 08:36:09 »
US-Regierung verklagt Volkswagen wegen Manipulation von Abgaswerten

Im Skandal um die Manipulation von Abgaswerten bei Dieselfahrzeugen von Volkswagen machen die US-Behörden ernst:
Das Justizministerium in Washington reichte am Montag bei einem Bundesgericht in Detroit eine Zivilklage ein, die für den Wolfsburger
im schlimmsten Fall Strafzahlungen von mehr als 20 Milliarden Dollar (18,4 Milliarden Euro) zur Folge haben könnte.
VW erklärte, die Klage prüfen zu wollen.

Nach Ermittlungen der US-Umweltbehörden hatte der Konzern im September eingeräumt, weltweit in rund elf Millionen Fahrzeugen eine
Schummelsoftware eingesetzt zu haben, die bei Emissionstests zu einem niedrigeren Stickoxidausstoß führt als auf der Straße. Die
nun im Auftrag der US-Umweltschutzbehörde EPA eingereichte Klage bezieht sich auf fast 600.000 Dieselfahrzeuge der Marken VW, Audi
und Porsche, die in den USA verkauft wurden. Betroffen sind sowohl Modelle mit Zwei-Liter-Motoren als auch Modelle mit Drei-Liter-Motoren.

Aus der Klageschrift geht hervor, dass auf VW für jedes mit der Manipulationssoftware ausgestattete Auto eine Strafe in Höhe von mehreren
zehntausend Dollar zukommen könnte. Bei Verstößen vor dem 13. Januar 2009 liegt der vom Justizministerium geforderte Betrag bei bis zu
32.500 Dollar pro Auto sowie zusätzlichen 2750 Dollar pro Manipulationssoftware.

EPA-Vertreterin Cynthia Giles kritisierte am Montag, dass die Gespräche mit dem Konzern über eine Rückrufaktion noch kein „akzeptables“
Ergebnis hervorgebracht hätten. Die US-Behörden entscheiden bis 14. Januar über den Rückrufplan für die betroffenen Zwei-Liter-Motoren,
den VW im November eingereicht hatte. Anfang Februar muss der Konzern dann einen Rückrufplan für die Drei-Liter-Motoren vorlegen.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #67 am: 12. Januar 2016, 07:16:26 »
VW-Chef Matthias Müller ist auf seiner ersten USA-Reise im Abgas-Skandal in Richtung Washington aufgebrochen. Der Konzernboss
flog noch am Montag (Ortszeit) von der Automesse in Detroit an die Ostküste, hieß es aus Unternehmenskreisen. Zunächst sei Müller
bei Gesprächen in der US-Firmenzentrale von VW.

Am Mittwoch trifft er dann in Washington auf die Chefin der US-Umweltbehörde EPA, Gina McCarthy. Die Aufseher prüfen die
Lösungsvorschläge, mit denen Volkswagen die Manipulationen bei 580.000 Diesel-Autos in den USA beseitigen will. VW-Chef Müller
zufolge ist es auch denkbar, dass der Konzern mehr als 100.000 Autos zurückkaufen muss.

VW-Chef bittet in USA um Entschuldigung für Abgas-Manipulation

„Wir wissen, dass wir unsere Kunden, die zuständigen staatlichen Stellen und die allgemeine Öffentlichkeit hier in den USA sehr
enttäuscht haben. Ich bitte daher um Entschuldigung“, sagte VW-Chef Matthias Müller in der Nacht zum Montag in Detroit vor dem
Start der dortigen US-Automesse. Die USA haben den Konzern wegen der Abgasmanipulationen verklagt. Es geht um fast 600.000
Dieselfahrzeuge. Wegen Betrugs und Verstößen gegen Umweltgesetze drohen VW Strafen von bis zu 45 Milliarden Dollar (41,2 Milliarden Euro).

Mitten in der Abgasaffäre plant Volkswagen in den USA eine Großinvestition von 900 Millionen Dollar (823 Millionen Euro). Die Investition
am Standort Chattanooga für die Produktion eines neuen Sportgeländewagens werde etwa 2000 Arbeitsplätze schaffen, erklärte
VW-Chef Matthias Müller am Sonntagabend (Ortszeit) in Detroit. Müller entschuldigte sich bei seiner ersten offiziellen US-Reise für den
Skandal und versprach, "die Dinge in Ordnung zu bringen".
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #68 am: 01. Februar 2016, 10:06:00 »
Betroffene Fahrzeuge können zum Vorher-Nachher-Test angemeldet werden
ADAC untersucht technische und rechtliche Folgen der Rückrufaktion

Der ADAC bittet seine Mitglieder im Rahmen der vom Kraftfahrt-Bundesamt angeordneten Rückrufaktion für manipulierte Diesel-Fahrzeuge des
Volkswagen-Konzerns um Unterstützung. Ab Februar 2016 wird der Club Vorher-/Nachher-Messungen an betroffenen Fahrzeugen durchführen;
ADAC-Mitglieder haben die Möglichkeit, ihre betroffenen Fahrzeuge unter www.adac.de/vw-messungen für eine entsprechende Untersuchung anzumelden.

Überprüft wird dabei vor allem, ob sich die angekündigten technischen Anpassungen nachteilig auf den Kraftstoffverbrauch oder die Motorleistung der
Fahrzeuge auswirken könnten. Auf die damit verbundenen technischen und verbraucherschutzrechtlichen Fragen möchte der Club seinen Mitgliedern
schnellstmöglich fundierte Antworten liefern.

Thomas Burkhardt, ADAC-Vizepräsident für Technik: "Der ADAC möchte für seine betroffenen Mitglieder schnellstmöglich Klarheit schaffen und leistet
neben technischer auch rechtliche Hilfestellung. Wir binden unsere Mitglieder von Anfang an intensiv in unsere Überprüfungen ein und veröffentlichen
im Anschluss an die Vorher-/Nachher-Tests nicht nur deren Ergebnisse, sondern bewerten natürlich auch die verbraucherschutzrechtlichen Konsequenzen."

Besitzer von betroffenen VW-Fahrzeugen, die bereits eine Aufforderung zum Werkstattbesuch erhalten haben, können sich beim ADAC online registrieren
und ihren Wagen für den unabhängigen Abgastest zur Verfügung stellen. Insgesamt werden aus den Anmeldungen in einer ersten Testphase maximal
zehn Fahrzeuge ausgewählt. Ziel des Aufrufs ist, anhand einer hinreichenden Anzahl an Testfahrzeugen generelle Erkenntnisse für die zurückgerufenen
Modelle zu erlangen.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #69 am: 02. Februar 2016, 11:30:15 »
VW-Abgasaffäre: VW-Chef Matthias Müller glättet die Wogen

Die Abgasaffäre des VW-Konzerns zieht weiter seine Kreise. Nachdem europaweit 8,5 Millionen Diesel-Fahrzeuge zurückgerufen wurden,
davon 2,4 Millionen in Deutschland, und Strafen in Milliardenhöhe drohen, versucht der neue VW-Chef Matthias Müller die Wogen zu glätten.
Zur Eröffnung der North American International Auto Show (NAIAS) in Detroit entschuldigte er sich mit den Worten: „Wir wissen, dass wir
unsere Kunden, die zuständigen staatlichen Stellen und die allgemeine Öffentlichkeit hier in den USA sehr enttäuscht haben. Ich bitte daher
um Entschuldigung für das, was bei Volkswagen falsch gelaufen ist." Jedoch wies er deutlich zurück, dass Volkswagen kriminell gehandelt
habe. Zwar habe man große technische Fehler gemacht, die Öffentlichkeit und die Behörden in den USA jedoch nicht absichtlich getäuscht.

Während für Europa bereits technischen Lösungen zur Behebung der Mängel bestünden, werde weiterhin eng mit den US-Behörden
zusammengearbeitet, um auch die dortigen Institutionen zufriedenzustellen. Bereits im November 2015 hatte Volkswagen erste Lösungsideen
vorgelegt. Diese waren laut US-Behörden jedoch nicht ausreichend. Inzwischen ist der nachträglichen Einbau eines modernen
Abgasreinigungssystems in die betroffenen Fahrzeuge geplant. Diese Lösung würde 430.000 Fahrzeuge von 600.000 Dieselfahrzeuge in den
USA betreffen und sollte auch die US-Umweltbehörde EPA besänftigen.

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #70 am: 07. Februar 2016, 08:47:48 »
Die Abgas-Affäre wirbelt nun auch die Planungen des Volkswagen-Konzerns durcheinander. Wegen noch offener
Fragestellungen im Zusammenhang mit den Folgen der Abgas-Thematik müssen die für den
10. März 2016 geplante Jahrespressekonferenz und die für den 21. April 2016 vorgesehene Ordentliche
Hauptversammlung verschoben werden. Durch diesen Schritt will Volkswagen im Interesse seiner Aktionäre größtmögliche
Klarheit und Verlässlichkeit schaffen, heißt es in einer Mitteilung der Wolfsburger. Die neuen Termine für die mit Spannung erwarteten Veranstaltungen will VW "zeitnah" nennen.

Volkswagen hat zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Fahrzeugen unterschiedlicher Konzern-Marken eine illegale
Software eingebaut zu haben. In Deutschland sind von den Manipulationen rund 2,4 Millionen Fahrzeuge betroffen.
Die Rückruf-Aktion "sauberer Diesel" ist gerade erst angelaufen und wird vermutlich viele Monate dauern.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #71 am: 12. Februar 2016, 09:26:57 »
Wer einen der vom VW-Abgasskandal betroffenen Diesel besitzt, bekommt in den nächsten Tagen Post von VW
auch, wenn der Rückruf noch dauert.

Die hierzulande vom VW-Abgas-Skandal betroffenen zweieinhalb Millionen Dieselfahrer erhalten alle in den nächsten Tagen
Post. Das sagte ein Konzernsprecher am Donnerstag. Ursprünglich hatte der Autobauer eine erste Welle mit Briefen an
alle 2,5 Millionen Halter schon Ende des vergangenen Jahres geplant, jedoch habe es Verzögerungen gegeben.

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Die Schreiben, die den ganz überwiegenden Teil der Halter spätestens Ende Februar erreichen sollen, informieren generell
über den Fakt, dass das jeweilige Auto von dem Rückruf betroffen ist. Details zu einem möglichen Termin in der Werkstatt
folgen in einem zweiten Brief je nach Motorgröße und Modell. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) gibt die jeweiligen
technischen Lösungen dieses Jahr nach und nach frei.

Der grobe Zeitplan regelt, dass die Diesel mit 2,0 Liter den Anfang machen, jüngst geschehen mit dem Modell Amarok.
Es folgen später im Jahr die 1,2-Liter-Maschinen und von Herbst an sind die mittelgroßen Motoren mit 1,6 Litern Hubraum
an der Reihe. Halter, die schon vor dem Eintreffen der Briefe Gewissheit haben wollen, können das online
http://info.volkswagen.de mit ihrem Fahrzeugschein überprüfen.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #72 am: 22. Februar 2016, 05:59:42 »
Der Abgas-Skandal bei VW ist ein herber Rückschlag für die Diesel-Strategie deutscher Autobauer in den USA. Auch Daimler und BMW bleiben dort auf ihren
Dieseln sitzen.

Nach dem Abgas-Skandal bei VW werden auch die Dieselautos anderer deutscher Hersteller in den USA zu Ladenhütern. Bei Mercedes-Benz sank im Januar die Zahl
der verkauften Dieselautos in den USA um rund 65 Prozent im Jahresvergleich, bei BMW ging der Wert um 62 Prozent zurück, wie Anfragen bei den Konzernen
ergaben. Der Dieselanteil an den US-Verkäufen war bei beiden Herstellern allerdings schon vorher sehr gering.

Mercedes verkaufte im Januar in den USA noch 334 Wagen mit Dieselmotoren, bei BMW waren es 205. Das Land, in dem die Abgas-Manipulationen von VW
aufgedeckt wurden, ist aber nach Angaben eines BMW-Sprechers der einzige Markt, in dem die Dieselverkäufe der Bayern seitdem deutlich gelitten haben.
Eine Daimler-Sprecherin betonte, dass der Absatz von Dieselautos in den USA von Monat zu Monat variiere. Er habe in den letzten Jahren weniger als fünf Prozent
er Gesamtverkäufe in den USA ausgemacht. Inklusive Benzinern legten die US-Verkäufe bei Mercedes im Januar nur minimal zu.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #73 am: 22. Februar 2016, 13:46:19 »
DWN am 19.2.:
"Abgas-Skandal bei Daimler
Erhöhte Abgaswerte: Sammelklage gegen Daimler in den USA

Eine amerikanische Kanzlei hat eine Sammelklage gegen den Autobauer Daimler eingereicht. Die Kläger haben angeblich bis zu 65-fach überhöhte Diesel-Abgaswerte gemessen. Sie werfen Daimler vor, seine Motoren wissentlich so programmiert und falsche Angaben gemacht zu haben."

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #74 am: 22. Februar 2016, 21:57:44 »
Die Marke, die nicht mehr "Das Auto" ist, hat auch noch solche Zahlen vorzuweisen:
http://www.heise.de/autos/artikel/VW-Mehr-Wuerste-weniger-Autos-3112136.html

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Willy, der Sparsame

 

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