Autor Thema: beschiss bei fauvee  (Gelesen 51805 mal)

Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #180 am: 30. Juli 2017, 17:08:13 »
danke - aber das ist wohl nicht in deutschland, oder ?
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #181 am: 31. Juli 2017, 06:55:34 »
Kein Update, keine Zulassung

Wer seinen manipulierten Diesel-VW nicht umrüsten lässt, darf bald nicht mehr fahren. Es droht die Stilllegung durch die Zulassungsstelle, zunächst beim
VW Amarok. Laut eines Berichts des „Focus“ kontaktiert das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) derzeit erste Diesel-Fahrer, die bisher ihr Fahrzeug nicht umrüsten
ließen. In einem Schreiben weist das Amt den Fahrer eines VW Amarok darauf hin, dass ab dem 28. August 2017 Hersteller- und Fahrzeugdaten an die
Zulassungsstellen übermittelt werden. Die können dann „Maßnahmen“ einleiten, bis hin zur Stilllegung des Fahrzeuges.

Das KBA ordnet in dem Schreiben zudem die ursprüngliche Diesel-Software ein. Es handele sich um eine „unzulässige Abschalteinrichtung“ und einen
„technischen Mangel“, der „zur Wiederherstellung der Vorschriftsmäßigkeit des Fahrzeuges entfernt werden muss“. Diese Ausführung widerspricht der
Auffassung von VW, dass es sich nicht um einen Mangel handelt.
Ob es sich tatsächlich um einen Mangel handelt, müssen die Gerichte entscheiden. Das KBA war auch in diesem Fall  für ein Statement nicht zu erreichen.
Insgesamt mussten in Deutschland 2,6 Millionen manipulierte Diesel-Fahrzeuge aus dem VW-Konzern zurückgerufen werden. Mehr als 1,8 Millionen Autos,
also etwa drei Viertel, haben die Marken bereits umgerüstet. Laut Angaben eines VW-Sprechers ließen bereits 97 Prozent aller Amarok-Besitzer in
Deutschland die neue Software aufspielen.
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Offline Vaddi

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #182 am: 31. Juli 2017, 18:03:26 »
Jetzt wäre es mal interessant zu wissen, was die Besitzer der umgerüsteten Fahrzeuge für Erfahrungen gemacht haben .
 
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #183 am: 04. August 2017, 14:14:55 »
" Dieselgipfel " gestern :   Fünf Millionen Autos bekommen neue Software

Das erste Ergebnis des Dieselgipfels steht fest: Die Autohersteller haben nach Angaben ihres Branchenverbands VDA in Berlin eine umfassende Nachrüstung
von über fünf Millionen Diesel-Pkw auf eigene Kosten zugesagt. Demnach sollen mehr als fünf Millionen Dieselautos mit einer neuen Software ausgestattet
werden. Darin enthalten sind 2,5 Millionen Fahrzeuge von Volkswagen, für die schon Abgasnachbesserungen angeordnet wurden.

Nach Angaben des Verbands handelt es sich um Fahrzeuge der Emissionsklasse Euro 5 und teilweise Euro 6 - ungefähr 8,6 Millionen Fahrzeuge aus diesen
Klassen sind derzeit in Deutschland insgesamt zugelassen. Damit deckt die Einigung einen Großteil dieser moderneren Flotten bei den deutschen Herstellern
ab. Die Kosten für die Nachrüstungen übernehmen die Hersteller, für die Fahrzeugbesitzer sollen keine Kosten entstehen.
Durch die neue Software soll der Stickoxid-Ausstoß durchschnittlich um 25 bis 30 Prozent reduziert werden. Studien zeigten, dass damit die
Schadstoffbelastung mindestens genauso stark reduziert werden könne wie durch Fahrverbote, hieß es seitens des VDA.

Volkswagen, Daimler und BMW werden sich dem Verband zufolge auch an einem Mobilitätsfonds der Bundesregierung beteiligen. Mit dem Geld aus diesem
Fonds sollen Städte und Ballungsräume gefördert werden, die besonders stark von Stickoxid-Emissionen betroffen sind.
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Offline Vaddi

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #184 am: 04. August 2017, 14:46:46 »

Volkswagen, Daimler und BMW werden sich dem Verband zufolge auch an einem Mobilitätsfonds der Bundesregierung beteiligen. Mit dem Geld aus diesem
Fonds sollen Städte und Ballungsräume gefördert werden, die besonders stark von Stickoxid-Emissionen betroffen sind.

Aha , damit werden wohl dann ein paar gigantische Ventilatoren in die betroffenen Städte gebaut die alle Abgase wegpusten. Gestern war es CO² und Feinstaub,
heute sind es Stickoxide und Morgen sind es Kühe und Regenwürmer die Methan produzieren. ;.)
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Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #185 am: 04. August 2017, 17:28:32 »
dann gibt es endlich auch einen kuh- und regenwurm - gipfel mit tausenden teilnehmern - toll Pe
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #186 am: 13. Dezember 2017, 08:29:21 »
Immer noch wird etwas entdeckt im VW-Abgasskandal. Dieses Mal geht es um das SUV-Modell Touareg. Zehntausende Fahrzeuge müssen in die
Werkstätten, ein Software-Update ist bereits freigegeben worden.

Der Diesel-Skandal bei Volkswagen nimmt auch mehr als zwei Jahre nach seinem Beginn kein Ende. Wegen unzulässiger Abgastechnik ordnete das
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun auch beim VW-Modell Touareg einen Rückruf an. Davon seien in Deutschland 25.800 und weltweit insgesamt
57.600 Fahrzeuge betroffen, teilte das KBA mit.

Die Behörde stellte bei den Touareg-Dieselautos zwei unzulässige Abschalteinrichtungen der Abgasreinigung fest. Zum einen springt demnach auf
dem Prüfstand eine „schadstoffmindernde Aufwärmstrategie“ an - die dann aber auf der Straße überwiegend nicht aktiviert werde. Zum zweiten
sei bei Fahrzeugen mit SCR-Abgaskatalysator eine Strategie eingesetzt worden, die unter bestimmten Bedingungen die Nutzung der
Harnstofflösung AdBlue unzulässig einschränkt.

Ein Verdacht, dass es auch beim VW-Touareg Unregelmäßigkeiten geben könnte, war schon im Sommer publik geworden. Ende Juli hatte der
damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) mitgeteilt, auch die VW-Tochter Porsche habe - beim Cayenne - eine illegale
Abgas-Software eingesetzt und einen Pflicht-Rückruf angeordnet.
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Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #187 am: 13. Dezember 2017, 15:35:39 »
eine frage drängt sich auf:

otto normalverbraucher, der irgendwelche kleinigkeiten unterläßt wird mit bussgeldern überzogen - was aber haben die bemistr - konzerne ( die vorsätzlich getäuscht haben) zu befürchten ?
wahrscheinlich ein stirnrunzeln der kanzlerin und einen erhobenen finger ( leider nur den zeigefinger)
liebe politiker - das ist scheinheilig bis zum abwinken !!!!!
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Offline Willy

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #188 am: 13. Dezember 2017, 21:23:58 »
Der Chef-Lobbyist der Autoindustrie hat letztlich (14.11.2017) deutlich gezeigt was er von solchen Diskussionen und
Einschränkungen der Autoindustrie hält.
Willy, der Sparsame

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #189 am: 14. Dezember 2017, 08:55:57 »
Jetzt wäre es mal interessant zu wissen, was die Besitzer der umgerüsteten Fahrzeuge für Erfahrungen gemacht haben .

Dazu müßtest Du in entsprechende Foren gehen. Ich schaue mich mal um.    8)

Es gibt auch Leute, die die Umrüstung nicht machen lassen, weil sie ein Gerichtsverfahren anstreben. Dazu können sie dadurch beweisen, daß

im Vorher- Nachhervergleich keine, oder nur eine geringe Einsparung eintritt.
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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #190 am: 16. Dezember 2017, 11:31:36 »
Erste Fahrzeuge wurden Zwangs-Stillgelehgt, siehe Nachrichten. Gut das ich einen, zwei Benziner fahre. Euro 6 und gut. <y§

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #191 am: 14. Januar 2018, 08:59:29 »
VW akzeptiert weitere Entschädigungen

Volkswagen muss im Rahmen der Abgasaffäre umgerechnet 192 Millionen Euro an Besitzer von Dieselfahrzeugen mit 3,0-Liter-Motoren zahlen. Darauf einigten
sich der Autokonzern aus Wolfsburg und die Anwälte der Klägerseite am vergangenen Freitag. Der Vergleich betrifft die Modelle VW Touareg,
Porsche Cayenne sowie verschiedene Luxuswagen von Audi Q7 der Modelljahre 2009 bis 2016.
Bei der Einigung handelt es sich zunächst um eine vorläufige Einigung, die noch von den zuständigen Gerichten genehmigt werden muss. Bereits vor einem
Jahr hatte sich VW mit Klägern aus Kanada auf die Zahlung von umgerechnet 1,4 Milliarden Euro geeinigt. Damals ging es um Modelle mit einem 2,0-Liter-Motor.

Im aktuellen Vergleich verpflichtet sich der Konzern neben den Entschädigungszahlungen auch zu Reparaturen sowie teilweise auch zu
Rückkauf- und Rücknahmeangeboten für Besitzer und Leasing-Nehmer von rund 20.000 Fahrzeugen, die mit illegaler Abgastechnik ausgerüstet wurden.
Zusätzlich soll VW eine Zivilstrafe in Höhe von 1,6 Millionen Euro zahlen.
VW hatte im September 2015 auf Druck der US-Umweltbehörden eingeräumt, in großem Stil bei Abgastests betrogen zu haben. Weltweit betrifft die Affäre
rund elf Millionen Dieselautos. Allein in den USA hat der Skandal den Konzern bereits mehr als 25 Milliarden Euro gekostet.
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #192 am: 22. Januar 2018, 10:56:00 »
Zwangsrückruf für 80.000 Audis    Ov

Wegen unzulässiger Abschaltvorrichtungen muss Audi 80.000 weitere Dieselmodelle in die Werkstätten zurückholen und umrüsten. Das
Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) verhängte für V6-Dieselfahrzeuge einen Zwangsrückruf.
Demnach gilt die Anordnung für die Audi-Modelle A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6. In Deutschland seien 79.600 Fahrzeuge betroffen.
Der Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer kritisierte Audi: "Das ist mehr als peinlich. Es kann nicht sein, dass das Kraftfahrt-Bundesamt den Rückruf anordnet
und die Kunden dies über die Medien erfahren."  Dass nun ein Zwangsrückruf angeordnet worden sei, zeige, wie ernst die Lage sei.

Bis spätestens Anfang Februar muss Audi dem KBA dem Vernehmen nach Lösungen vorlegen, wie die Manipulation auf dem Rollenprüfstand abgestellt wird.
Nach Freigabe der Updates durch das KBA muss der Hersteller unverzüglich die betroffenen Fahrzeuge zurückrufen und entsprechend umrüsten. Anschließend
habe er 18 Monate Zeit, die Rückrufaktion abzuschließen.
Das KBA beanstandet eine sogenannte Aufheizstrategie, die nur auf dem Prüfstand aktiv sei und im Straßenbetrieb abgeschaltet werde. Die
schadstoffmindernde, schnelle Motoraufwärmfunktion springt bei diesen Fahrzeuge demnach nahezu nur im Prüfzyklus an. Im realen Verkehr unterbleibt
diese Schadstoffminderung dagegen.
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #193 am: 29. Januar 2018, 11:17:08 »
Ethik in der Autoindustrie noch vorhanden ? Forscher sollen Abgas-Tests an Menschen durchgeführt haben.





Videoquelle:  Die Welt
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Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #194 am: 29. Januar 2018, 12:12:23 »
feines thema.

ich halte forschung an menschen nicht per definition für unethisch. jeder kann sich freiwillig für irgendwelche forschungen bei der medischen/pharma-industrie melden.
solange solche untersuchungen klar kommuniziert und freiwilig gemacht werden, ist jedermann frei da mittzumachen oder nicht.

unetisch finde ich es bei tieren oder z.b. in entwicklungsländern wo dann chemie an  grosse bevölkerungsgruppen getestet wird ohne dies zu kommunizieren.

 



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