Autor Thema: beschiss bei fauvee  (Gelesen 66805 mal)

Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #195 am: 29. Januar 2018, 18:24:47 »
nochmals.

könnte es sein, dass hier eine hype wegen nichts losgetreten wird? offensichtlich hatten die untersuchungen mit dem dieselskandal nix am hut sondern wurden schon in 2013 im rahemen allgemeiner umweltuntersuchgungen von der uni aachen durchgeführt. und vermutlich mit 'opfer' die wussten wass sie taten.  Op Op

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #196 am: 30. Januar 2018, 06:48:11 »
Heinz, Hypes lassen wir hier nicht los, sondern wollen unsere Mitglieder mit sicheren Infos an der Diskussion teilnehmen lassen.     ;)

Wer waren die Teilnehmer?
25 Personen nahmen an der Studie teil, 19 Männer und sechs Frauen. Den Studienautoren zufolge waren sie zumeist Studenten. Es ist nicht ungewöhnlich,
dass sich Studenten mit der Teilnahme an klinischen Studien etwas dazuverdienen. In der Regel geht es dabei aber um neue Medikamente und neue Therapien.

Was mussten sie für die Studie tun?
Sie mussten sich drei Stunden in einem etwa 15 Quadratmeter großen Raum aufhalten. Dort sollten sie pro Stunde 10 Minuten leicht auf einem Hometrainer
treten und sich in der restlichen Zeit ausruhen. In den Raum wurde kein bzw. in drei unterschiedlichen Konzentrationen Stickstoffdioxid geleitet. Stickstoffdioxid
(NO2) ist der Schadstoff, dessen strenge US-Grenzwerte den Autokonzernen bei Diesel-Pkw große Probleme bereiteten und zu den Manipulationen führten.

Was wussten die Studienteilnehmer?
Laut Studie waren sie aufgeklärt über die Details des Versuchs und unterschrieben auch die Aufklärung. Das ist auch sehr wahrscheinlich, der umgekehrte
Fall wäre ein riesiger Skandal. Sie wussten aber nicht, ob sie Luft mit zugesetztem Stickstoffdioxid (NO2) atmeten oder nicht. 

Was kam bei der Studie heraus?
Es gab nach dem vierwöchigen Studienzeitraum keine messbare Reaktion darauf, dass die Teilnehmer Stickoxid ausgesetzt waren. Die Studie hält aber auch
fest: "Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine chronische Exposition zu unterschiedlichen Reaktionen führen kann." Heißt: Dass vier Mal drei Stunden
Stickoxid in der Luft keine Folgen haben, beweist für häufigen Kontakt mit Stickoxid überhaupt nichts.

Wer wollte die Studie?
Gefördert wurde sie von der Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor, kurz EUGT, die Daimler, BMW, Volkswagen
und Bosch gegründet hatten. EUGT wurde 2017 aufgelöst. Im Vorstand waren Manager der Autoindustrie und von Fraport. Vorsitzender war der frühere
Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie, Gunther Zimmermann, der später Bosch-Manager und Vize-Präsident der Deutschen Verkehrswacht war.

Und was sagen die Autohersteller?
Daimler und BMW weisen jede Beteiligung an der Studie zurück. Man sei über Art und Ausmaß der Untersuchung und deren Durchführung erschüttert, erklärte Daimler
auf Anfrage. BMW teilte mit, man habe an der genannten Studie nicht teilgenommen, beginne aber dennoch umgehend mit einer internen Untersuchung, um die Arbeit
und Hintergründe der EUGT sorgfältig aufzuklären. VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch teilte mit: "Im Namen des gesamten Aufsichtsrates distanziere ich mich
mit allem Nachdruck von derlei Praktiken." Auf Anfrage erklärte der Konzern, dass die Belastungen, denen die Probanden ausgesetzt waren, deutlich unter denen an
vielen Arbeitsplätzen in Deutschland lagen.
Am Wochenende hatte sich Volkswagen allerdings für das Fehlverhalten der EUGT entschuldigt und eingeräumt, dass Mitarbeiter des Konzerns von den
umstrittenen Tierversuchen in den USA gewusst hätten.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #197 am: 30. Januar 2018, 08:49:28 »
das nenne ich jetzt super info.  Pq Pq

wenn das so letzte woche in den zeitungen gestanden wäre, hätten sich nicht viele in unnötigen verdächtigungen und beschuldigungen verrenkt.

danke  OO OO

Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #198 am: 30. Januar 2018, 12:02:16 »
aus meiner sicht sortiert:
1. die "menschen - tests" sind an sich rechtlich ok - aber der versuch der autoindustrie, daraus kapital zu schlagen, obwohl die versuchsanordnung das von vornherein ausschloss gehört wieder in die schublade "bemistn, bis der arzt kommt"
2. die tierversuche sind in mehrfacher hinsicht indiskutabel.
zum einen können tiere nicht zustimmen - und täten es ganz sicher nicht.
zum anderen wurden hier autoabgase benutzt - natürlich in ungefährlicher dosierung (???) aber die bilder der tötungs - lkw sollten gerade wir deutschen nie vergessen - es ist nur noch ein schritt weiter...
schliesslich finde ich es geradezu eklig, die tiere mit "sauberem" vw-abgas und dann mit den ausdünstungen eines uralt - ford zu traktieren, um dann zu posaunen "unser auto ist sauberer" (weniger dreckig passt besser)
diese art, die gerade vw in permanenz und zeigt, ist indiskutabel.
bei jemandem, der sich so verhält, würde ich nicht einmal einen bonbon kaufen !!!

Daß nebenbei VW auch noch der realitätssinn abhanden kommt paßt dazu. man sonnt sich in verkaufszahlen ohne zu sehen, daß die aus länder herrühren (zB china), die in kürze ihren markt mindestens teiulweise selbst versorgen werden - und man übersieht, daß der verkauf in deutschland rückläufig ist.

ruhig weiter so - tangiert mich nicht mal peripher...
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Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #199 am: 12. Mai 2018, 05:56:07 »
neueste entwicklung:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/audi-bundesregierung-veraergert-wegen-dieselmanipulation-beim-a6-a-1207276.html

die regierung ist 'verärgert'??

was muss eigentlich passieren bis die mal durchgreifen? strafanzeigen gegen verantwortlichen die sicher sagen 'wir haben es nicht gewusst'. und sofortiges fahrverbot für die autotypen die es betrifft weil sie ohne zulassung sind. (sicher auch gut für die luftwerte in den städten)

mal schauen wie die industrie dann spurtet.  Ow Ow

Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #200 am: 12. Mai 2018, 20:12:20 »
die regierung wird gar nichts tun, da sie  direkt oder indirekt - an den beschissgewinnen des auweh - konzerns partizipiert.
und die (meisten) betroffenen jaulen zwar auf - aber die reaktion (ist nicht von mir, von urban priol) ist nur: auweh, die haben uns mit dem diesel beschissen - unser nächster auweh ist dann ein benziner.
noch fragen ?
stepway 2   prestige 90 TCe easy R  silber Mai 2017
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Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #201 am: 13. Mai 2018, 08:14:15 »
aber warum dann ein auweh benziner? wenn ich von jemanden beschissen werden, kaufe ich von dem nichts mehr.  Pe Pe

Offline rainersz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #202 am: 16. Mai 2018, 12:39:39 »
hallo heinz - da habe ich wohl die ironie zu sehr versteckt.
Genau das ist ja der irrsinn - daß die gelackmeierten dann doch wieder beim bemistr kaufen.
aber auweh verarbeite ja "premium - plasti" - da kommen wir nicht mit...
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Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #203 am: 14. Juni 2018, 07:46:40 »
VW muss eine Milliarde Euro Bußgeld zahlen

► In der Dieselaffäre hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Bußgeld über eine Milliarde Euro gegen Volkswagen verhängt.

► “Volkswagen akzeptiert das Bußgeld und bekennt sich damit zu seiner Verantwortung”, teilte die Volkswagen AG am Mittwoch mit.

► Die Staatsanwaltschaft kam bei ihren Ermittlungen zu dem Ergebnis, dass es bei Volkswagen zu “Aufsichtspflichtverletzungen” gekommen sei –
wodurch die Manipulation von Diesel-Motoren durch Schummel-Software möglich wurde.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass 10,7 Millionen VW-Autos weltweit mit einer illegalen Abschaltfunktion ausgestattet wurden. Durch die
Software zeigten die Fahrzeuge niedrigere Abgaswerte auf dem Prüfstand als im wirklichen Verkehrsbetrieb.
In der Diesel-Affäre ermittelt die deutsche Justiz auch noch gegen den neuen VW-Konzernchef Herbert Diess, Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch
und Ex-VW-Chef Martin Winterkorn. Seit vergangener Woche wird auch gegen Audi-Chef Rupert Stadler ermittelt.

( Natürlich akzeptiert vweee dieses Bußgeld. Damit ist die Firma in Deutschland aus dem Schneider und muß nichts mehr befürchten. Weil die
eine Millarde eine Buße darstellt, kann vweee nicht mehr anderweitig bestraft werden.   Op )
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Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #204 am: 14. Juni 2018, 07:55:58 »
na. das war mal'n schönes forumthema dass uns 3 jahre lang 205 mal beschäftigt hat.  OO OO

mindestens für auweh den schlusstrich. jetzt noch dai.ler und da.ia

Offline heinz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #205 am: 02. Januar 2019, 19:38:34 »
a propos schlussstrich:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/abgasskandal-300-000-vw-diesel-besitzer-fordern-schadensersatz-a-1246118.html

gretchenfrage: was ist zuerst fertig? diese klage, oder der berliner flugplatz?

Offline Sandofan

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #206 am: 02. Januar 2019, 19:52:30 »
Mir erlebes nimmer. ^-^
Wenn die Klügeren immer nachgeben - wird die Welt morgen von Dummen regiert!

Offline Sandofranz

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #207 am: 03. Januar 2019, 12:50:35 »
Und was lernen die Kaufinteressenten daraus...? Genau "NIX"!
Ich zitiere die Österreichische Zulassungsstatistik Jänner-Oktober 2018...Quelle Autorevue 1/2019:
1. VW 53.919 verkaufte Autos
2. Skoda 24.178
3. Ford 18.676
4. Opel 18.388
5. Seat 18.317
(Audi liegt an 11. Stelle mit 12.702 Autos)

Die Zulassungsstatistik bei Gebrauchtwagen ist ähnlich eindrucksvoll:
1. VW 16.438
2. Audi 7.330
3. BMW 6.163

Fazit: VW & Co. dominieren den Markt...die Käufer haben die Machenschaften zur Kenntnis genommen und belohnen die Hersteller dafür mit tollen Verkaufszahlen.
Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Offline altamm

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #208 am: 04. April 2019, 08:30:46 »
Insidern zufolge will Martin Winterkorn bald umfassend zu den Vorwürfen des Betrugs und der Verschwörung Stellung nehmen. Die US-Justiz erhob vergangene
Woche Anklage.

Der frühere VW-Konzernchef Martin Winterkorn will sich bei passender Gelegenheit umfassend zu den schweren Vorwürfen im Abgasskandal äußern. Er werde
dann seine Sicht der Dinge darstellen, sagte eine informierte Person am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Dies hänge aber vom Fortgang der Ermittlungen
in Deutschland ab. Winterkorn sei "nicht im Büßergewand", sagte der Insider, der mit dem 70-Jährigen in Kontakt steht. Der ehemalige VW-Vorstandschef
verfolge die aktuellen Schlagzeilen aufmerksam.

Die amerikanische Justiz will Winterkorn wegen Betrugs in der Abgasaffäre zur Rechenschaft ziehen, in den USA gibt es bereits einen Haftbefehl gegen ihn.
Ihm wird außerdem Verschwörung zum Verstoß gegen Umweltgesetze und zur Täuschung der Behörden vorgeworfen. In Deutschland ermittelt die
Staatsanwaltschaft Braunschweig unter anderem wegen Betrugsverdachts weiter gegen Winterkorn.

Der damalige VW-Chef war im September 2015 von seinem Amt zurückgetreten, kurz nachdem US-Behörden Manipulationen bei Dieselautos aufgedeckt
hatten. Winterkorn hatte betont, sich keines Fehlverhaltens bewusst zu sein. Seitdem sind aber auch mögliche Schadenersatzansprüche gegen hochrangige
Manager ein Thema für den Volkswagen-Aufsichtsrat.
Den Termin für die erste Anhörung in den Staaten ließ der Manager aber erst mal verschieben.

Der frühere Volkswagen-Chef Martin Winterkorn hat erstmalig die Verschiebung einer ersten Gerichtsanhörung im "Dieselgate"-Rechtsstreit mit der
US-Börsenaufsicht SEC beantragt. Da Winterkorns leitender Anwalt am 23. April verhindert sei, solle der Termin in Absprache mit den anderen Angeklagten
und der SEC auf den 10. Mai verschoben werden, heißt es in dem am Mittwoch beim zuständigen Gericht in San Francisco eingereichten Antrag.
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Offline Sandofan

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Re: beschiss bei fauvee
« Antwort #209 am: 05. April 2019, 09:02:00 »
Na ja, der wird schon seinen Hals aus der Schlinge ziehen (/gezogen bekommen).
Die Brüder gehören erschossen! Mit Katzensch...., damit sie stinkend in den Himmel kommen. >:D
Wenn die Klügeren immer nachgeben - wird die Welt morgen von Dummen regiert!

 



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