Autor Thema: spritpreise  (Gelesen 3734 mal)

Offline heinz

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spritpreise
« am: 16. August 2018, 20:24:40 »
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/benzinpreise-auf-dreijahreshoch-a-1223551.html

bei solchen artikeln kommt mir der gedanke, dass die spritindustrie hier ´self fullfilling profecy´oder auch selbstbefriedigung betreibt.

ich zahle immer noch unverändert 1.169 für den diesel.  ;.) ;.)  (in ö-land)

Offline clausnrw

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Re: spritpreise
« Antwort #1 am: 17. August 2018, 15:43:41 »
Bei uns in Bergisch Gladbach sowie auch in Köln sind die Spritpreise

spürbar teurer geworden.

Ich zahle im Durchschnitt  4cent/l  mehr.


Gruss
Claus
Ford Kuga 2,0 TDCI Titanium, 4x4, Standheizung...
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… ich bleibe aber DACIA Freund

Offline Duda

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Re: spritpreise
« Antwort #2 am: 17. August 2018, 20:17:08 »
Tach,

Erdöl wird halt an der Börse gehandelt  Ou

E10 heute Vormittag 1,40.9 Euro

Ich tank immer zwischen 10 und 12 Uhr oder 18 - 20 Uhr da sind hier in der Umgebung die Spritpreise am günstigsten  ;)

Prost

Duda

Offline altamm

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Re: spritpreise
« Antwort #3 am: 18. November 2018, 07:11:18 »
Gelbe Westen

Schon vor Tagen waren die geplanten Straßenblockaden das große Thema in Frankreichs Medien. „Gilets jaunes“ (Gelbe Westen) nennt sich die Bewegung
von Autofahrern, die am Samstag überall in Frankreich für niedrigere Kraftstoffpreise und eine Steuersenkung darauf protestierte. Sie tragen gelbe
Warnwesten, wie man sie im Straßenverkehr bei Unfällen anzieht. Die Welle hat sich seit Wochen über die sozialen Medien formiert. Niemand wusste vorher,
in welchem Ausmaß die Proteste zu erwarten waren.

Das Innenministerium verzeichnete mindestens 2000 Versammlungen mit etwa 283.000 Demonstranten. An einigen Orten in Frankreich setzte die Polizei
Tränengas ein. Der französische Innenminister forderte die Demonstranten auf, Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und auf die Sicherheit zu achten, um
weitere Dramen zu vermeiden. Er verlangte, totale Blockaden zu vermeiden. Eine Fahrspur müsse aus Sicherheitsgründen frei bleiben. Doch zahlreiche
Autobahnen, darunter die viel befahrene A6 bei Lyon waren völlig gesperrt.

Die Proteste richten sich gegen die Kraftstoffsteuern, die zusätzlich zu den Ölpreisen, die in der letzten Zeit gestiegen sind, erhöht wurden. Macron hatte
2017 entschieden, jedes Jahr die Dieselsteuer um 2,6 Cent pro Liter zu erhöhen. Darauf wird auch noch Mehrwertsteuer aufgeschlagen.
Für eine Dauer von vier Jahren soll die Dieselsteuer jedes Jahr erhöht werden, um bisherige Vergünstigungen für Diesel rückgängig zu machen. Auch die
Steuer auf Benzin wurde erhöht, wenn auch geringer. Dazu kommt eine Abgabe auf CO2. Zum ersten Januar 2019 sollen die Dieselpreise dadurch um
6,5 Cent steigen, die Benzinpreise um 2,9 Cent. Etwa 60 Prozent des Kraftstoffpreises entfallen auf Steuern.

Die Bewegung nimmt große Ausmaße an. 865.000 Franzosen unterzeichneten über change.org die Petition „Für einen Rückgang der Kraftstoffpreise an der
Tankstelle“. Initiiert hat sie die 32-jährige Kosmetikverkäuferin Priscilla Ludosky aus dem südlich Paris gelegenen Savigny-le-Temple.
Sie kritisiert, dass die Steuern der französischen Regierung auf die Kraftstoffe nicht die Energiewende finanziere und die ärmsten Haushalte, die weit von
den Städten entfernt liegen, besonders auf das Auto als Verkehrsmittel angewiesen sind. Nach ihr haben einige Aufrufe zu Blockaden über Facebook oder
Youtube gestartet. Es ist laut Behörden eine ungeordnete Bewegung, die keinen wirklichen Anführer hat. Das macht es auch so schwierig, sie einzugrenzen.

Die Franzosen unterstützen die Bewegung – wenn auch nicht unbedingt die Blockaden. Laut einer Umfrage sind fast zwei Drittel dafür. Bernard Sananès
betonte: „Das Risiko ist, dass es in den nächsten Tagen zu weiteren Blockaden kommt und sich andere Bewegungen an die Proteste anschließen.“
Die Proteste vom Samstag könnten also erst der Beginn sein.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline heinz

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Re: spritpreise
« Antwort #4 am: 18. November 2018, 08:38:32 »
bei mir inzwischen auch mehr. aber 1.314 für diesel tönt immer noch moderat. beim schlechten wetter fahren wir sowieso langsamer und sparen damit. 10%?? bin gerade zurückgekommen vom norden. bei schnee und schiet 4.9/100 auf 700km autobahn in 8 stunden.  Ov Ov

Offline altamm

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Re: spritpreise
« Antwort #5 am: 01. August 2019, 08:39:02 »
Benzin billiger und Diesel teurer

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Die Spritpreise an den Tankstellen zeigen derzeit keine größeren Ausschläge. Laut aktueller Auswertung des ADAC verbilligte sich ein Liter Super E10
gegenüber der Vorwoche im Bundesdurchschnitt um 0,7 Cent auf 1,435 Euro je Liter. Diesel hingegen verteuerte sich im Mittel auf 1,251 Euro je Liter,
das ist ein Anstieg von 0,2 Cent.
Hauptgrund für die geringen Schwankungen gegenüber der vergangenen Woche dürften die trotz der politischen Spannungen am Persischen Golf
vergleichsweise stabilen Rohölpreise sein.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline heinz

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Re: spritpreise
« Antwort #6 am: 31. Dezember 2021, 17:33:18 »
natürlich ein ewiges thema.

ich frage mich ob die preissteigungen in der zeitung stehen weil die preise steigen, oder ob die anbieter die preise anheben weil es eh in der zeitung steht.  Os Os

ich habe mal nachgelesen, wieviel ich in den vergangenen jahren für heizöl (ist diesel) bezahlt habe. preise in chf.
2008 1.08
2012 1.01
2014 0.97
2016 0.65
2019 0.90
2021 1.03

natürlich enorme schwankung. aber preissteigerung??

 OO OO

Offline Matthias123

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Re: spritpreise
« Antwort #7 am: 04. Januar 2022, 18:43:11 »
Es mag ja sein das ich gleich wieder gesteinigt werde, aber da kann ich mit leben.
Den Preisverfall von 2020 haben die meisten nämlich schon wieder vergessen.


Gemessen am heutigen Preis in Essen (Super E5 € 1,619) sind auf dem Preisniveau das wir 2014 schon mal hatten.
Nur mit dem Unterschied das wir 2014 noch keine CO2 Steuer hatten.
Wenn wir nun die 10 Cent je Liter abziehen sind wir bei € 1,519 und damit wieder auf dem Niveau von vor 2014.

Wäre die Inflation / Jahr jedes Jahr auf den Benzinpreis gekommen hätten wir heute Preise wie in den benachbarten Niederlanden, da liegen die Preise bei € 2,10

 

Offline Willy

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Re: spritpreise
« Antwort #8 am: 04. Januar 2022, 20:22:08 »
Ja - mit der Grundaussage hast du sicher recht.
Allerdings ist zu beachten, daß 2014 auch ein niedrigeres Lohn- und Gehaltsniveau existierte und auchandere Kosten wie wohnen und andere Energie (Heizen, Strom)  niedriger waren.
Eigentlich müßte man die Preise als Anteil am Haushaltseinkommen vergleichen.
Außerdem - wer  kann sich schon soweit zurück (2014) erinnern ?Meist sind die letzten 1,5 - 2 Jahre maßgebend. (siehe Bild)

Danach sind im Durchschnitt fast nur Steigerung "hängengeblieben".Ich denke die Tendenz wird sich auch in der Zukunft fortsetzen, weil sich die Klimapolitik weiter etablieren wird.
Es wird sich, wie jetzt auch schon zu sehen, auch auf die anderen Energiepreise auswirken.Dadurch werden "Stromer" dann auch im Verbrauch deutlich teurer.
Ein Grund u.a.  weshalb ich auf Autogas umsteigen werde.Das kann ich auch wirklich wieder "Gas" geben......
Willy, der Sparsame

Offline heinz

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Re: spritpreise
« Antwort #9 am: 05. Januar 2022, 08:31:54 »
wir sagen mehr oder weniger das gleiche.  :thanks: :thanks:

schlussfolgerung ist vermutlich, dass die preissteigerungen mehr von den diversen zuschlägen (sprich politik)  und weniger von den ölpreisen abhängen. wenn in 2012 der nominelle ölpreis in etwa gleich war wie heute, dann haben wir eine senkung durch die inflation gehabt.

 OO OO

Offline Willy

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Re: spritpreise
« Antwort #10 am: 05. Januar 2022, 21:29:53 »
Es gibt hier eine schöne Tabelle  seit 1972https://de.statista.com/statistik/daten/studie/776/umfrage/durchschnittspreis-fuer-superbenzin-seit-dem-jahr-1972/
Sind wahrscheinlich einfach in Cent umgerechnete Durchschnittswerte.Aber die Tendenz ist schon zu erkennen.Der Durchschnitt hat eben immer den Nachteil - NICHT die Ausschläge mit abzubilden.
Merke: Im Durchschnitt ist der See 50cm tief, trotzdem ist die Kuh ersoffen.
Willy, der Sparsame

 

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