Autor Thema: Corona-virus schränkt Grundrechte ein  (Gelesen 6486 mal)

Offline Sandofranz

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #45 am: 26. November 2020, 11:56:12 »
Eine ähnliche Konstellation haben wir auch in Österreich:
Viele Covid19 Verordnungen sind "Ländersache"...da gibt es keine bundesweit übergreifenden Regelungen.
Jedes Bundesland kann in gewissen Punkten je nach Faktenlage selbständig entscheiden.
Ob das nun gut oder schlecht ist wird die Zukunft weisen...

Erwähnen möchte ich zum Vergleich eine Regelung die nichts mit Covid 19 zu tun hat:
Das österreichische Jugendschutzgesetz ist auch Ländersache...und da zeigt sich die Unsinnigkeit...ja Gefährlichkeit einer dezentralen Regelung:
Lt. Jugendschutzgesetz hat jedes Bundesland die Möglichkeit die Ausgangszeiten der Jugendlichen beim Lokalbesuch selbständig zu regeln.
Wir in der Steiermark hatten "strengere" Regelungen als das im Burgenland der Fall war...dort durften Jugendliche (je nach Alter) in den Nachtstunden länger in den Lokalen bleiben.
Und was ist passiert:
Jugendliche quetschten sich "vorgeglüht" in Autos und fuhren ins Burgenland, bei jedem Wetter, bei Eis und Schnee...nur weil sie dort eine oder zwei Stunden länger in den Discos abfeiern durften.
Mittlerweile wurden so weit mir bekannt die Regelungen der Bundesländer weitestgehend angeglichen.
Eine länderpübergreifende vorausschauende Gesetzeslage hätte diese Probleme verhindert!

Vergleichen kann man das auch durchaus mit der aktuellen Corona-Streitsituation den Wintersport betreffend:
Natürlich werden die Schifahrer dort hinfahren wo Wintersport (auch ohne Hüttenbesuche) möglich ist!
Sie werden sich in Gondeln quetschen und bei den Schiliften in der Warteschlange stehen...



Offline Willy

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #46 am: 03. Dezember 2020, 23:51:38 »
Ein bißchen zur Verdeutlichung:
Das Virus ist so klein, daß es unter normalen Mikroskopen NICHT sichtbar ist.
Es ist auch eigentlich NUR ein Strang Erbinformation mit einer Hülle.

Die eigentlich Arbeit der Vermehrung leisten dann die infizierten Zellen.
Diese werden dann auch durch das Immunsystem als "fremd" erkannt und bekämpft.

Das Virus sucht sich also keine Wirte - sondern WIRD  verbreitet.

Die Impfungen verfolgen 2 Wege:
a) die Hülle (des Virus) dem Immunsystem bekannt machen und so schon Abwehrkräfte zu mobiliseiren und
b) Teile der Erbinformation dem Immunsystem bekannt machen.

Das Problem dabei ist, daß beim Virus sowohl die Hülle wire auch der Inhalt (Erbinformation) sich verändern kann.
Beispiel die weithin bekannten Grippeviren.

Es ist also weder sicher wie lange solche Immpfungen vorhalten noch wie lange sie wirksam sind.

Übrigens verbietet sich hier ein Vergleich zu Contergan, weil das eine produzierte chemische Substanz ist, deren Wirkung durchaus in Versuchen in Lateinamerika bekannt war.
Nur wurden diese Ergebnisse lange Zeit aus Gewinnsucht nicht entsprechend veröffentlicht und die Gefahr bei Schwangerschaften nicht kommuniziert.

Bemerkung am Rande:  schimpfen und verunglimpfen   beinhalten beide "impfen" !

Abstand hilft nicht nur im Verkehr -- bleibt gesund
 
Willy, der Sparsame

Online altamm

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Re: Ausgabe FFP2-Masken
« Antwort #47 am: 11. Dezember 2020, 08:58:34 »
Die Apotheken bitten um Geduld bei der geplanten Abgabe kostenloser FFP-2-Masken für rund 27 Millionen Menschen. Die Verteilung von zunächst
jeweils drei Masken beginne frühestens ab Dienstag (15. Dezember), teilte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mit. Logistisch
sei dies eine Herkulesaufgabe.

Als Schutz für Menschen mit besonders hohem Risiko und für schwere oder tödliche Krankheitsverläufe hat der Bund die Ausgabe der Masken für
diesen Winter beschlossen. Im ersten Schritt sollen über 60-Jährige und Menschen mit bestimmten chronischen Erkrankungen drei Masken gratis
in der Apotheke holen können - allerdings erst nach dem Inkrafttreten einer Verordnung voraussichtlich am 15. Dezember. Zum Abholen ist dann
noch Zeit bis zum 31. Dezember.

Im zweiten Schritt können diese Menschen ab 1. Januar weitere zwölf Masken erhalten. Dafür sollen sie von der Krankenkasse Coupons für
zweimal je sechs FFP2-Masken bekommen - vorgesehen ist dafür dann ein Eigenanteil von jeweils zwei Euro für je sechs Masken. Den Bund
kostet die Aktion insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro. FFP2-Masken filtern Partikel besonders wirksam aus der ein- oder ausgeatmeten Atemluft,
sie bieten allerdings auch keinen 100-prozentigen Schutz.


https://t1p.de/yjxf  )
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Offline heinz

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #48 am: 12. Dezember 2020, 08:10:31 »
27 mio menschen mal 10 masken mal 2chf pro maske (preis südlich des bodensees). 2.5mia euro??  :oo. :oo.

da habt ihr sicher den verkehrsminister beigezogen.  Pd Pd

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #49 am: 12. Dezember 2020, 10:47:21 »
Ja, hier in der Bundesrepublik leben ca. 30 Millionen Menschen in Risikogruppen. Es wird jetzt geplant, wie die Verteilung stattfinden soll. Bei uns

sind noch 20 bis 30 Masken für etwa 30 Euro zu haben. Das Geld für die Masken ist vom Staat schon bereit gestellt.
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Offline Sandofan

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #50 am: 12. Dezember 2020, 22:58:25 »
Ich hatte mir hier 40 Stck. FFP2-Masken (20 Stck. = 19,95 Euro !!) bestellt und innerhalb von 3 Tagen erhalten.

https://www.siegmund.care/FFP2-Atemschutzmaske-zertifiziert-nach-FFP2-Norm-gefaltet-Modell-JFM02

In Frankfurt kostet eine FFP2-Maske derzeit 5,95 Euro.

Mittlerweile sind die Lieferzeiten gestiegen und werden sich bei einem harten Lockdown vermutlich weiter verlängern.

Werde mir aber noch die FFP3-Masken bestellen.
https://www.siegmund.care/FFP3-Atemschutzmaske-gefaltet


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Offline clausnrw

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #51 am: 13. Dezember 2020, 11:55:34 »
Werde mir aber noch die FFP3-Masken bestellen.
https://www.siegmund.care/FFP3-Atemschutzmaske-gefaltet


Vielen Dank Dieter.

Habe mir soeben 20 Stück bestellt.  <::
Ford Kuga
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… ich bleibe aber DACIA Freund

Offline Sandofan

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #52 am: 14. Dezember 2020, 00:12:04 »
Gern geschehen. Und bleibt weiterhin gesund.  Oh
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Re: Impfung gegen Corona-virus 1
« Antwort #53 am: 22. Dezember 2020, 01:08:37 »
Gleich nach Weihnachten soll es losgehen mit den Impfungen gegen das Coronavirus. Doch bis jeder, der die Spritze haben will, sie tatsächlich auch bekommt,
wird es bis weit ins nächste Jahr dauern. Die Impfverordnung regelt die Reihenfolge - und unterteilt die Menschen dafür in drei Gruppen mit abgestufter Priorität.

Wer wird zuerst geimpft?

Höchste Priorität haben:

    Menschen ab 80
    Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen betreut werden oder tätig sind
    Personen, die in ambulanten Pflegediensten Ältere oder Pflegebedürftige betreuen
    Personen, die auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, in den Impfzentren arbeiten
    Mitarbeiter von medizinischen Einrichtungen, die besonders gefährdete Menschen behandeln, z.B. Onkologie oder Transplantationsmedizin


Welche Gruppe ist als zweite an der Reihe?

Zur zweiten Kategorie mit hoher Priorität zählen:

    alle Menschen ab 70
    Menschen mit einem sehr hohen oder hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf - etwa Demenzkranke, Menschen mit Trisomie 21 und Transplantationspatienten
    enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren
    Mitarbeiter in stationären und ambulanten Einrichtungen für geistig behinderte Menschen
    Mitarbeiter medizinischer Einrichtungen mit hohem Kontaktrisiko - etwa Ärzte, Personal bei Blut- und Plasmaspendediensten, Corona-Testzentren
    Mitarbeiter im öffentlichen Gesundheitsdienst, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur nötig sind
    Menschen in Asyl- oder Obdachlosenunterkünften
    Polizisten und Ordnungskräfte, die zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung nötig sind (etwa bei Demonstrationen)

Wer gehört zur Gruppe drei?

Zur dritten Gruppe gehören:

    alle Menschen ab 60
    stark Übergewichtige mit einem Body-Mass-Index über 30
    Menschen mit chronischer Nieren- oder Lebererkrankung
    Patienten mit Immundefizienz und HIV-Infizierte
    Menschen mit Diabetes, Herzerkrankungen oder Bluthochdruck
    Krebs- und Asthmakranke sowie Menschen mit Autoimmun- oder rheumatischen Erkrankungen.
    Mitarbeiter von Verfassungsorganen, Regierungen und Verwaltungen, Streitkräften, Polizei, Zoll, Feuerwehr, Katastrophenschutz und Justiz, sowie dem Lebensmitteleinzelhandel
    Erzieher und Lehrer
    Menschen in prekären Arbeitsbedingungen wie etwa Saisonarbeiter


Und was ist mit den übrigen Impfwilligen?

Alle nicht näher genannten Personengruppen sollen dann im Anschluss geimpft werden. Dazu wird dann der Impfstoff auch an die Arztpraxen ausgeliefert.
Sie sollen - ähnlich wie bei der jährlichen Grippeimpfung - das Vakzin in der Breite verteilen.

Was müssen die Impfwilligen tun?

Die Länder sollen dafür sorgen, dass diejenigen, die an der Reihe sind, zum richtigen Zeitpunkt über die Möglichkeit zum Impfen informiert werden.
Sie können dann einen Termin dafür vereinbaren. Damit es nicht zu langen Warteschlangen vor den Impfzentren kommt, soll es ein einheitliches
Terminmanagement geben.

Wo wird geimpft?

Zunächst in den dafür eingerichteten Impfzentren, von denen jeder Landkreis eines bekommen soll. Später soll es auch in den Arztpraxen möglich sein.

Muss man sich zwei Mal impfen lassen?

Der Biontech/Pfizer-Impfstoff wird in zwei Dosen innerhalb von drei Wochen verabreicht. Das soll gewährleisten, dass er auch richtig wirkt.
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Re: Impfung gegen Corona-virus 2
« Antwort #54 am: 23. Dezember 2020, 01:04:56 »
Wer bezahlt die Impfung?

Das übernimmt der Bund. Den Aufbau und die Organisation der Impfzentren finanzieren die Länder sowie die Krankenkassen. Die Länder und
Kommunen müssen sicherstellen, dass ausreichend Personal vorgehalten wird, um die Impfzentren zu betreiben. Aber auch Hilfsorganisationen,
die Bundeswehr oder Logistikunternehmen können bei der Organisation und dem Betrieb vor Ort helfen.

Wie werden mögliche Nebenwirkungen kontrolliert?

Der bereits vor der Zulassung umfangreich getestete Impfstoff wird auch bei der geplanten breiten Anwendung auf Wirksamkeit, Sicherheit
und Schutzdauer geprüft. Nebenwirkungen können bei dem für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Institut gemeldet werden.

Werden die Impfungen registriert?

Ja, allerdings geschieht das anonym. Es werden nicht-personenbezogene Daten dazu erfasst, wie viele Menschen, in welcher Altersgruppe und
wo geimpft werden. Dafür wird ein elektronisches Meldesystem eingerichtet.

Wird die Wirksamkeit der Impfung erforscht?

Dem Robert-Koch-Institut werden bei gemeldeten Corona-Fällen auch Informationen zum Impfstatus übermittelt. Aus einem Vergleich des
Anteils Geimpfter unter den Fällen mit dem Anteil Geimpfter in der Bevölkerung kann dann grob die Effektivität der Impfung abgeschätzt werden.
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Offline Duda

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #55 am: 23. Dezember 2020, 21:35:55 »
Tach,

naja, wir haben in D ca. 13 000 000 Menschen die über 70 Jahre alt sind

und dann die Leutchen die gefährdet sind und in der Pflege arbeiten .

Es wird also etwas dauern bis ALLE Impfwilligen auch geimpft sind  Ou

Etwas Menschenverstand und etwas Vorsicht ist das A und O

Es nützt NICHTS wenn ich 50 Personen in den Supermarkt lasse und die sich alle vor der Wursttheke versammeln   Ow

Duda

Ich wünsch allen schöne ansteckungsfreie Feiertage


Offline Willy

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #56 am: 27. Dezember 2020, 14:30:35 »
Zitat
Das übernimmt der Bund.
heißt eigentlich  - er übernimmt die Vorfinanzierung. Bezahlen müssen es  letztendlich die Steuerzahler  oder vielleicht "wiedermal" die gesetzlich
Krankenversicherten über die Zusatzbeiträge.

Neben den ganzen Corona-Hilfen und anderen Ausgabenzusagen wird das eine ganz schöne Hypothek in die Zukunft....
Willy, der Sparsame

Offline Sandofan

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Re: Corona-virus schränkt Grundrechte ein
« Antwort #57 am: 27. Dezember 2020, 15:48:58 »
Zitat
Das übernimmt der Bund.
Bezahlen müssen es  letztendlich die Steuerzahler  oder vielleicht "wiedermal" die gesetzlich
Krankenversicherten über die Zusatzbeiträge.
 

So sicher wie das Amen in der Kirche.
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Re: Corona-maßnahmen
« Antwort #58 am: 11. Januar 2021, 09:34:41 »
Erweiterte Beschlüsse zu den schon geltenden Corona-regeln:


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Verschärfte Maßnahmen
« Antwort #59 am: 21. Januar 2021, 01:27:29 »
1. Die bisherigen Beschlüsse von Bund und Ländern gelten fort. Sie werden über den Januar hinaus bis zum 14. Februar verlängert. Das
Kanzleramt und die Staatskanzleien beginnen mit der Arbeit an einem Konzept für eine sichere und gerechte Öffnungsstrategie.

2. Die Kontaktbeschränkungen bleiben bestehen. Private Kontakte sollen in den nächsten drei Wochen weiter auf das absolut notwendige
Minimum beschränkt werden. Die Bürger sind aufgerufen, nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben. Private Treffen sind weiter nur zwischen
einem Hausstand und einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.

3. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird verschärft. In öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in Geschäften müssen
verbindlich sogenannte OP-Masken oder auch Masken der Standards KN95/N95 oder FFP2 getragen werden. Andere Mund-Nasen-Bedeckungen
reichen nicht. Gleiches gilt bei längeren Kontakten zu anderen - vor allem in geschlossenen Räumen.

4. Das Fahrgastaufkommen im ÖPNV soll weiter sinken, sodass Abstände gewahrt werden können. Durch noch mehr Homeoffice-Möglichkeiten
soll das Fahrgastaufkommen in den Stoßzeiten des Berufs- und Schülerverkehrs entzerrt werden.

5. Die bisherigen Regeln für Schulen und Kitas werden ebenfalls bis zum 14. Februar verlängert - sie bleiben grundsätzlich geschlossen.
Zusätzlich wird in Schulen die Präsenzpflicht ausgesetzt. Bei allen Folgen dieser Entscheidung gibt es ernst zu nehmende Hinweise, dass sich die
Virus-Mutation stärker unter Kindern und Jugendlichen verbreitet, als das bei dem bisher bekannten Virus der Fall ist.

6. In Alten- und Pflegeheimen gibt es für das Personal beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2- Maskenpflicht. Die Einrichtungen müssen
eine umfassende Umsetzung der Testanordnung sicherstellen.

7. Strenge Vorschriften gelten auch für Gottesdienste sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. Der Mindestabstand
von 1,5 Metern muss gewahrt bleiben. Es gibt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske auch am Platz. Gesang ist untersagt.
Wollen mehr als zehn Personen zusammenkommen, muss dies spätestens zwei Tage zuvor beim Ordnungsamt angemeldet werden.

8. Das Bundesarbeitsministerium wird befristet bis zum 15. März eine Verordnung erlassen, derzufolge Beschäftigen, wo immer es umsetzbar ist,
Homeoffice ermöglicht werden soll. Arbeitnehmer werden eindringlich gebeten, das Angebot zu nutzen. Ist Präsenz unvermeidbar, müssen
weiter die notwendigen Arbeitsschutzstandards eingehalten werden. Können ausreichende Abstände nicht eingehalten werden, müssen
die Arbeitgeber medizinische Masken zur Verfügung stellen. Ferner sollen Unternehmen Arbeitszeiten flexibel gestalten, um das
Fahrgastaufkommen im ÖPNV zu entzerren. Die Abschreibungsmöglichkeiten werden erweitert - etwa um die Digitalisierung voranzubringen.
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