Autor Thema: Auf Wiedersehen, Tesla  (Gelesen 1217 mal)

Offline altamm

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Auf Wiedersehen, Tesla
« am: 01. März 2021, 08:37:38 »
Die vermeintlich erhöhte Brandgefahr von Elektroautos wird schon länger diskutiert. In den Städten Kulmbach und Leonberg dürfen deshalb Hybrid- und
Elektroautos nicht mehr in den Tiefgaragen parken.

Elektroautos brennen normalerweise nicht häufiger, sind dafür aber schwieriger zu löschen. Die Stadt Kulmbach zieht deshalb erste Konsequenzen und
sperrt Hybrid- und Elektroautos aus. Elektro- und Hybridautos dürfen deshalb künftig nicht mehr in den Tiefgaragen parken.
Das Verbot geht auf einen Brand im September 2020 zurück. Damals brannte in der Tiefgarage ein alter VW* Golf. Danach wurde die Tiefgarage fünf
Monate für 195.000 Euro saniert. Zwar handelte es sich bei dem ausgebrannten Fahrzeug um einen Benziner, dennoch befürchteten Stadt und Feuerwehr
eine erhöhte Gefahr von Elektroautos. Die Feuerwehr kann solche Fahrzeuge nicht löschen, sondern muss sie ausbrennen lassen. Auch ist die
Tiefgarage nicht ausreichend hoch genug, um brennende Autos mit schwerem Gerät herauszuziehen.

In der Tat wurde in der Vergangenheit häufiger diskutiert, ob eine erhöhte Brandgefahr von Tesla* und Co ausgeht. Laut ADAC hängt die Brandintensität
nicht von der Antriebsart ab, sondern von den verbauten Materialien. Auch die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren
und des Deutschen Feuerwehrverbandes sieht keine erhöhte Brandgefahr.

Doch das Löschen von brennenden E-Autos und Hybriden gilt als besonders schwierig. In den vergangenen Wochen gab es vermehrt Berichte
über schwierige Löscharbeiten bei brennenden Elektro- und Hybridautos. Von der Wärmefreisetzungsrate ist es nicht wesentlich anders, es ist
allerdings schwieriger, so ein Elektrofahrzeug zu löschen.  In vielen Elektro- und Hybridfahrzeugen ist die Batterie tief im Auto verbaut und somit
schwer zugänglich für Löschmittel.

Das Löschen mit Wasser ist deswegen aufwendiger und kann länger dauern. Dieser Umstand führte in der Vergangenheit dazu, dass manche E-Autos in
Containern voll Wasser versenkt werden mussten, um die Batterien auszukühlen.
Die erhöhte Löschdauer führt dazu, dass der verbaute Beton und Eisen der Hitze länger ausgesetzt sind. Die Stadt Kulmbach befürchtet deswegen, dass
nach einer bestimmten Zeit der Beton platzen und das Eisen schmelzen könnte, was die Einsturzgefahr erhöht. Zusätzlich erschweren die niedrige
Deckenhöhe und die oftmals verwinkelten Zu- und Ausgänge von Tiefgaragen das Abtransportieren der noch brennenden Fahrzeuge.
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