Autor Thema: Dacia - Abschied  (Gelesen 133 mal)

Offline altamm

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Dacia - Abschied
« am: 10. Oktober 2021, 08:16:56 »
Dacia will sich emanzipieren und den Ruf als französische Billigmarke hinter sich lassen. Dafür sollen nicht nur die kommenden Modelle
mit E-Antrieb sorgen, sondern auch der Vorstoß in ganz neue Segmente. Preiswert und gut sollen die Fahrzeuge aber dennoch bleiben.

Neue Modelle, neues Selbstbild, neuer Auftritt, neues Logo – der Wandel der Marke Dacia ist weithin sichtbar. Die rumänische Renault-
Tochter gibt sich deutlich selbstbewusster und will nicht länger als osteuropäische Billigmarke wahrgenommen werden, die mit
abgeschriebener Antriebs- und Plattformtechnik der französischen Mutter versorgt wird. "Unsere Autos haben heute ein besseres Image
als die Marke", sagt Xavier Martinet, Leiter Marketing und Vertrieb. Letzteres gilt es, aufzupolieren. Geschehen soll dies unter anderem
durch den neuen Claim "Dacia – einfach gut". Ende nächsten Jahres will Dacia zudem alle seine Modelle mit einem neuen Logo versehen.

Rund 16 Jahre ist Dacia auf dem deutschen Markt, begann damals den Verkauf mit nur zwei Modellen. Bis heute konnte die Marke
hierzulande rund 750.000 Einheiten absetzen. Der Marktanteil liegt bei knapp 1,7 Prozent. Momentan besteht das Portfolio aus fünf
Modellen, dazu gehört seit diesem Jahr der Kleinwagen Spring, Dacias erstes elektrisches Auto und gleichzeitig – getreu der
Markenphilosophie – der günstige Stromer der Branche. Möglich macht dies in erster Linie die Produktion in China, dort läuft der Spring
als Renault K-ZE vom Band. Ein weiteres, batterieelektrisches Modell steht allerdings nicht auf dem Plan –
zumindest nicht in den nächsten Jahren.

Neue Segmente erschließen, dieses Vorhaben setzt Dacia voraussichtlich in etwa zwei Jahren mit dem Bigster um, ein 4,60 Meter
langes Lifestyle-SUV. Der Name gehört zwar offiziell der SUV-Studie, die die Renault-Tochter Anfang des Jahres zeigte, doch könnte
Bigster ebenso die Heckklappe am Serienmodell zieren. Passen zumindest würde es zum größten SUV im Dacia-Portfolio.
Sandero 1.4 MPI - 2009 / http://www.armin-saar.de/

Offline Sandofranz

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Re: Dacia - Abschied
« Antwort #1 am: 11. Oktober 2021, 11:14:52 »
Aus meiner Sicht war diese Entwicklung zu erwarten.
VW hat es mit den Marken Skoda und Seat genau so gemacht und die Strategie ist aufgegangen.
Beide Marken wurden aus der anfänglichen "Billigschiene" in Richtung "eigenständische Qualitätsmarke" aufgewertet.
Genau so macht es Dacia mit der Modellpflege und mit den neuen Modellen Spring, Jogger und Bigster.
In absehbarer Zeit wird es parallel zum Bigster einen völlig neuen Duster geben.
Der neue Sandero III als "Volumsmodell" kommt gut an, der Jogger ersetzt den MCV.
Der Bigster soll dann als Topmodell der Marke Dacia viele Käufer von Tiguan &. Co abwerben...
Dass es keinen HDK (Dokker) mehr gibt liegt an "Mutter Renault"...da bin ich mir nicht sicher ob die Rechnung aufgeht. Ob da alle Dokker Besitzer beim Neuwagen zum Kangoo greifen werden kann ich mir kaum vorstellen, preislich liegen da rund € 8000,- dazwischen.
Die Richtung von Dacia ist vorgegeben...wir werden das mit Interesse beobachten!

 

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